Pastor Maldonado konzentrierte sich am zweiten Tag auf Longruns

Formel 1 2012

— 08.02.2012

Williams: Freude über Motor und Zuverlässigkeit

Nachdem der Williams-FW34 gestern in Jerez meist in der Garage stand, fuhr Pastor Maldonado am zweiten Tag immerhin 97 Runden und schwärmt vom Renault-Motor

Der neue Williams FW34 aus der Feder von Mike Coughlan soll den Traditions-Rennstall aus der Krise führen. Am zweiten Testtag in Jerez war der Bolide zwar nach wie vor nicht wirklich flott, doch derzeit geht es vor allem darum, viele Runden abzuspulen.

In Sachen Zuverlässigkeit gelang dem Team aus Grove tatsächlich ein großer Sprung: Während Pastor Maldonado bei der Premiere des Boliden bloß auf 25 Runden - die wenigsten von allen Teilnehmern - kam, spulte er heute immerhin 97 Umläufe ab.

Der Venezolaner konzentrierte sich auf Longruns und die Erstellung einer Basis-Abstimmung. Er fuhr seine persönliche Bestzeit von 1:21,197 Minuten in der dritten Runde eines Acht-Runden-Runs. Damit fehlten ihm 2,636 Sekunden auf die Tages-Bestmarke von Michael Schumacher im alten Mercedes-Boliden.

Keine Probleme bei Williams

Bemerkenswert war aber ein Longrun Maldonados gegen Ende des Testtages, als er insgesamt 18 Runden absolvierte. Die Zeiten blieben durchwegs im niedrigen 1:25er-Bereich. Zum Vergleich: Kimi Räikkönen fuhr einen Longrun mit insgesamt 17 Runden, bei dem er sich großteils im 1:24er-Bereich bewegte, gegen Ende brachen die Zeiten aber merkbar ein.

Das Team zeigt sich mit den Ergebnissen des Tages durchaus zufrieden. "Wir haben unser heutiges Testprogramm absolviert und deckten alles ab, was wir tun mussten", zieht Maldonado Bilanz. "Wir fuhren heute Nachmittag ein paar Longruns und das Auto sieht gut aus, es gab überhaupt keine Probleme. Jetzt werden wir etwas Zeit damit verbringen, die gewonnenen Daten zu analysieren."

Maldonado von Renault-Motor begeistert

Eines fällt aber schon jetzt auf: Der Renault-Motor stößt beim Team auf deutlich mehr Gegenliebe als das bisherige Cosworth-Aggregat. "Zwischen dem Renault-Motor und dem Motor aus dem Vorjahr gibt es einen großen Unterschied", stellt Maldonado fest. "Nicht nur, was die Leistung angeht, sondern auch bei den Motormappings. Es ist natürlich noch sehr früh, aber es fühlt sich gut an."

Der Williams-Pilot sieht Potenzial: "Wir können uns noch deutlich verbessern. Es ist gut, dass wir mit dem FW34 viele Kilometer abgespult haben und jetzt wollen wir an den kommenden zwei Tagen so weiter machen. Wir müssen pushen!"

Am Donnerstag übernimmt Senna

Allerdings ohne den Venezolaner, denn am Donnerstag wird Neuankömmling Bruno Senna seine Premiere für Williams geben. Der Brasilianer hat das Glück, dass das Team heute eine brauchbare Arbeitsbasis geschaffen hat, auf der er aufbauen kann.

"Wir haben den Großteil des für heute geplanten Testprogramms abgeschlossen", freut sich auch Chefingenieur Mark Gillan. "Pastor fuhr 97 Runden. Wir führten eine Mischung aus mechanischen und aerodynamischen Setup-Tests durch, zudem machten wir mit den Motoren- und KER-Systemchecks weiter."

Fotoquelle: xpb.cc

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