Sebastian Vettel und Red Bull hatten einen relativ problemlosen Tag

Formel 1 2012

— 09.02.2012

Red Bull: Vettel nimmt die Arbeit auf

Weltmeister Sebastian Vettel startet unter der Beobachtung von Dietrich Mateschitz die Arbeit mit dem RB8 und sammelt bei zwei Longruns Erfahrungen

Nachdem Mark Webber zwei Tage mit dem RB8 testete, durfte am Donnerstag auch Weltmeister Sebastian Vettel sein neues Einsatzgerät bewegen. Der Deutsche drehte insgesamt 96 Runden und landete am Ende mit einer Rundenzeit von 1:19.297 Minuten auf Platz drei der Zeitentabelle.

Damit fehlten auf Spitzenreiter Nico Rosberg, der im alten Auto unterwegs war, +1,684 Sekunden. Romain Grosjean markierte die Bestzeit der 2012er-Autos und war etwas mehr als acht Zehntelsekunden schneller als der Red-Bull-Pilot. Vettels Premierenausfahrt mit dem neuen Auto interessierte auch Dietrich Mateschitz, der deswegen extra mit dem Privatflieger nach Jerez flog. Der Red-Bull-Boss war durchaus zufrieden mit dem, was er beobachte. Sein Schützling erlaubte sich keinen Fehler und spulte sein Programm ohne Zwischenfälle ab.

"Es ist nun bereits zwei Monate her gewesen, als ich im Auto saß. Deshalb dauert es ein paar Runden, bis man wieder in den Rhythmus kommt", bemerkt Vettel. "Doch das Auto fühlt sich gut und wie erwartet an. Durch die Regeländerungen gibt es einen Verlust an Haftung, doch daran gewöhnt man sich schnell und entdeckt, wie sich das neue Auto verhält."

"Bisher können wir zufrieden sein. Wir hatten ein paar Probleme, doch das ist normal, wenn das Auto neu ist", schildert der Heppenheimer. Auch Chefrenningenieur Ian Morgen war mit dem Testtag in Jerez sehr zufrieden, auch wenn die Temperaturen anfangs wenig Erkenntnisse gestatteten: "Sebastians erster Tag im Auto verlief nahezu perfekt. Es war am Morgen sehr frisch. Dadurch war es schwer, die Reifen auf Temperatur zu bekommen. Die ersten Stunden waren aus diesem Grund nicht allzu produktiv."

"Doch dann wurden die Bedingungen besser und wir hatten im Vergleich zu gestern weniger Wind. Wir konnten so gut wie alles erledigen, was wir vorhatten. Dazu zählten auch zwei Longruns, die gut liefen. Wir wollten einen dritten Longrun machen, doch es gab einige rote Flaggen am Ende der Session. Dadurch haben wir einige Runden verpasst. Doch wir können uns nicht beschweren, weil alles gut lief", so Morgen.

"Morgen werden wir damit weitermachen", berichtet der Red-Bull-Mitarbeiter. "Wir befinden uns auf Kurs, um die Dinge abzuhaken, die wir erledigen wollten. Wir hoffen, dass wir die Liste morgen vervollständigen können."

Fotoquelle: xpb.cc

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