Der neue Toro Rosso STR7 gehört zu den positiven Überraschungen des Jerez-Tests

Formel 1 2012

— 10.02.2012

Toro Rosso: Vergne bestätigt gute Form

Jean-Eric Vergne muss sich am letzten Testtag in Jerez nur Fernando Alonso beugen - Der STR7 ist schnell und standfest zugleich

Das Team von Toro Rosso reist nach den ersten vier Testtagen des Jahres zufrieden vom Circuito de Jerez ab. Am Freitag bestätigte Jean-Eric Vergne mit der zweitschnellsten Rundenzeit des Tages erneut die gute Performance des neuen STR7. Auf den Tagesschnellsten Fernando Alonso im neuen Ferrari fehlten Vergne unterm Strich 0,720 Sekunden. Den Tagesdritten - Weltmeister Sebastian Vettel im neuen Red Bull - ließ der Franzose um 0,009 Sekunden hinter sich.

Mehr noch: Im direkten Vergleich auf Longruns war der Toro Rosso mit Vergne am Steuer meist sogar schneller als der F2012 in den Händen von Alonso und der RB8 mit Vettel am Lenkrad. "Das war ein guter zweiter Tag für mich. Wir haben sämtliche Punkte auf unserer Agenda abarbeiten können und eine Menge Kilometer zurückgelegt", kommentiert Vergne nach 80 Runden am Freitag zufrieden.

"Nachdem wir einige Veränderungen vorgenommen haben, fühle ich mich nun noch wohler im Auto", sagt der Franzose und verweist darauf, dass die diversen Setup-Änderungen im Verlauf seiner zwei Tage im Cockpit "in die richtige Richtung" gingen. Nach dem erfolgreichen Jerez-Test blickt der 21-jährige Neuzugang bei Toro Rosso bereits gespannt auf die zweite Testwoche in Barcelona (21. bis 24. Februar).

Der STR7 behauptet sich nach vier Tagen als fünftschnellstes 2012er-Auto. So zeigt sich auch Toro-Rosso-Chefingenieur Laurent Mekies nach den vier Testtagen in Andalusien zufrieden: "Alles in allem war es ein positiver erster Test für uns. Wenn man ein neues Auto zum ersten Mal an die Strecke bringt, ist die Spannung immer groß, denn es steckt eine Menge Arbeit von jedem im Team darin."

In puncto Standfestigkeit musste sich das Team von Franz Tost mit 1.400 in Jerez zurückgelegten Kilometern nur Lotus, Williams und Caterham geschlagen geben. "Wir haben eine Menge Runden abgespult und hatten dabei keine größeren Defekte am Auto", betont Mekies und fügt hinzu: "Wir konnten uns daher voll darauf konzentrieren, das Auto zu verstehen und es gut wie möglich einzustellen."

"Zudem saßen Daniel und Jean-Eric erstmals seit ihrer Beförderung zu Stammfahrern im Auto", hält der Chefingenieur ergänzend fest. Im direkten Vergleich der beiden Toro-Rosso-Teamkollegen nahm der erfahrenere Daniel Ricciardo seinem Stallgefährten Vergne in Jerez lediglich 0,010 Sekunden ab. "Beide haben einen guten Job gemacht und sich gut ins Team eingelebt. Jetzt freuen wir uns auf den Test in Barcelona in etwas mehr als einer Woche, denn diese vier Tage vergingen sehr schnell", so Mekies.

Fotoquelle: xpb.cc

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