Mark Webber und Daniel Ricciardo kommen gut miteinander aus

Formel 1 2012

— 11.02.2012

Webber: Ricciardo gut für die Zukunft Australiens

Mark Webber kommt mit seinem potenziellen Nachfolger Daniel Ricciardo gut aus und sieht in ihm eine Vorreiterrolle für Nachwuchspiloten

Spätestens seit seiner Beförderung zum Stammfahrer bei Toro Rosso drängt sich Daniel Ricciardo genau wie Teamkollege Jean-Eric Vergne für die Nachfolge von Mark Webber bei Red Bull auf. Der 35-jährige Webber greift seit der Saison 2007 für das Nummer-eins-Team des österreichischen Energy-Drink-Herstellers ins Lenkrad.

Sollte die Leistungskurve des Australiers in diesem Jahr nicht nach oben gehen, wird sich Webber neben den ständigen Fragen über seinen Teamkollegen Sebastian Vettel auch vermehrt solche über seinen Landsmann Ricciardo anhören müssen. Zwar spielte der vormalige Minardi-, Jaguar- und Williams-Pilot im Zusammenhang mit dem Aufstieg von Red-Bull-Junior Ricciardo eine entscheidende Rolle, mittlerweile aber treten die beiden Piloten vom Fünften Kontinent ernsthaft gegeneinander an.

"Da wir jetzt auf denselben Strecken unterwegs sind, wird er mir wahrscheinlich nicht mehr allzu viele Tricks verraten", mutmaßte Ricciardo am Rande der Testfahrten in Jerez de la Frontera in Bezug auf Webber. "Das ist aber vollkommen verständlich", findet der 22-Jährige.

Von einer Rivalität oder gar schlechter Stimmung zwischen den beiden Australiern kann jedoch keine Rede sein - im Gegenteil. "Es gibt überhaupt keine Spannung zwischen uns", wird Webber seinerseits in Bezug auf Ricciardo von 'The Sunday Age' zitiert. "Ich habe inzwischen sowohl auf als auch neben der Strecke genug erlebt, um zu wissen, dass nichts ewig währt."

Findet sich der WM-Dritte der beiden vergangenen Jahre also insgeheim schon damit ab, dass er sein Cockpit nach Ablauf der Saison abtreten muss? Die Antwort darauf wird Webber mit seinen Leistungen während der kommenden Monate selbst geben müssen.

Eines steht für den nach Siegen gerechnet dritterfolgreichsten Formel-1-Piloten Australiens aber zweifelsfrei fest: "Wenn Daniel eine erfolgreiche Karriere hinlegt - und daran habe ich keine Zweifel - wird das junge Fahrer in Australien ermutigen, sich in Richtung Formel 1 zu orientieren." Einfacher werde der Aufstieg laut Webber dadurch aber nicht, "es wird auch in Zukunft großer Einsatz von Nöten sein", ist der Red-Bull-Pilot überzeugt.

Fotoquelle: Red Bull

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