Nico Rosberg ist sicher: "Meine Zeit wird kommen."

Formel 1 2012

— 15.02.2012

Rosberg: "Wir begegnen uns auf Augenhöhe"

Aus Respekt wurde kollegiale Achtung: Nico Rosbergs Haltung gegenüber Teamkollege Michael Schumacher hat sich im Laufe der Zeit gewandelt

Das deutsch-deutsche Stallduell zwischen Nico Rosberg und Michael Schumacher geht bei Mercedes 2012 in die dritte Runde. Bisher hat in diesem teaminternen Zwiekampf Rosberg gegenüber dem siebenmaligen Weltmeister klar die Oberhand behalten . Doch gegen Ende des vergangenen Jahres kam Schumacher immer besser in Fahrt und konnte Rosberg in einigen Rennen schlagen. Den Grund für diesen Aufwärtstrend seines Teamkollegen glaubt der Wiesbadener jedoch ausgemacht zu haben.

"Er hat den Abstand zu mir in der Meisterschaft im Vergleich zu 2010 verkürzt, aber das lag vor allem am DRS und den Reifen, die das Überholen leichter gemacht haben", wie Rosberg von der Zeitschrift 'Car' zitiert. In der Tat schien Schumacher von den neuen Reifen und dem Hilfsmittel DRS zu profitieren, der 43-Jährige gehört 2011 zu den fleißigsten Überholern in der Formel 1. "Die Qualifikation war 2011 nicht mehr so wichtig, das war der Hauptgrund", sagt Rosberg. "Aber Michael ist auch stärker geworden."

Der 26-Jährige erklärte im Interview, dass sich seine Einstellung gegenüber Schumacher im Laufe der Zeit geändert habe: "Zu Beginn des vergangenen Jahres hatte ich eine Menge Respekt vor ihm, aber das hat sich mittlerweile gelegt. Wir begegnen uns auf Augenhöhe und gehen wesentlich entspannter miteinander um." Trotzdem ist der erfahrene Teamkollege in einigen Bereichen immer noch ein Vorbild für Rosberg. "Ich respektiere seine Leidenschaft für den Sport und seine Herangehensweise. Das ist echt interessant zu beobachten."

Doch nicht nur Schumacher, sondern das gesamte Mercedes-Team zeigte in der Endphase der vergangenen Saison eine deutliche Steigerung, von der auch Rosberg profitierte: "Die letzten Rennen der Saison haben mir viel Spaß gemacht. Da habe ich einen guten Job gemacht, wie in Abu Dhabi, wo ich Sechster wurde." Daher ist der Deutsche auch weiter zuversichtlich, nicht als siegloser Fahrer in der Formel -1-Geschichte einzugehen.

"Meine Zeit wird kommen. Wenn ich das richtige Auto habe, werde ich auch gewinnen. Das wird eine tolle Erfahrung sein. Aber es ist nicht so, dass ich unter der momentanen Situation leiden würde." Erst Hinweise darauf, ob Rosberg schon 2012 in der Lage sein wird, seinen ersten Grand-Prix-Sieg zu landen, wird die kommende Woche liefern. Dann wird Mercedes bei den Testfahrten in Barcelona erstmals mit dem neuen W03 ausrücken.

Fotoquelle: xpb.cc

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