Alexander Wurz hilft seinem alten Freund Toto Wolff bei Williams

Formel 1 2012

— 20.02.2012

Als Fahrermentor: Wurz kehrt zu Williams zurück

Alexander Wurz wird seine Erfahrung künftig als Fahrermentor an die Williams-Piloten weitergeben - Erster Einsatz bereits beim Barcelona-Test

Viereinhalb Jahre nach seinem Abschied als Grand-Prix-Pilot kehrt Alexander Wurz zum britischen Williams-Team zurück. Der Österreicher, zuletzt als TV-Experte für den 'ORF' bei den meisten Rennen anwesend, wurde als Fahrermentor engagiert. Wurz wird seiner neuen Aufgabe schon ab dem morgen beginnenden Barcelona-Test nachgehen und soll das Team anschließend auch zu den Rennen begleiten.

Mit Pastor Maldonado (26) und Bruno Senna (28), die es gemeinsam auf gerade mal 44 Grand-Prix-Teilnahmen bringen, sowie dem finnischen Testfahrer Valtteri Bottas (22) hat Williams drei junge Fahrer unter Vertrag, denen Wurz mit Rat und Tat zur Seite stehen soll. "Dies ist eine großartige Initiative von Williams", freut sich der 69-fache Grand-Prix-Teilnehmer, der zwischen 1997 und 2007 Formel-1-Rennen gefahren ist. "Das zeigt, wie hart das Team daran arbeitet, seine Performance zu optimieren."

"Während meiner Karriere als Sportler, die im Alter von zwölf Jahren im BMX-Sport begann, mehr als ein Jahrzehnt in der Formel 1 beinhaltet und in der Langstrecken-WM immer noch weitergeht, hatte ich das Glück, jede Menge Erfahrung sammeln zu können. Ich wuchs in einem Familienunternehmen, das sich mit Fahrertraining beschäftigt, auf, und habe Spaß daran, Sportlern dabei zu helfen, ihr Bestes auszuschöpfen. Ich freue mich darauf, mein Wissen zu nutzen, um Williams in dieser wichtigen Phase seiner Geschichte zu unterstützen", sagt der 38-Jährige.

Nur wenige Formel-1-Teams beschäftigen einen eigenen Fahrermentor, doch die Techniker in Grove scheinen die Entscheidung zu begrüßen: "Ich freue mich darauf, erneut mit Alex zu arbeiten, und freue mich auf seinen wertvollen Input für die Fahrer, während das Team als Ganzes versucht, in allen operativen Bereichen besser zu werden", sagt Mark Gillan, Chefingenieur für Operatives.

Wurz betreibt gemeinsam mit seinem Vater Franz, einem ehemaligen Rallyecrosser, die Firma Test & Training International (TTI), die sich schon seit Jahren mit dem Gebiet Fahrertraining beschäftigt. Zudem war er zuletzt als Instruktor für die FIA-Nachwuchsakademie tätig. Die Ausbildung der Nachwuchsfahrer fand zum Teil auf der TTI-Anlage im österreichischen Melk statt.

Erst kürzlich hat Williams eine Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Leichtathleten Michael Johnson bekannt gegeben. Der legendäre Sprinter soll der Boxenmannschaft im wahrsten Sinne des Wortes Beine machen und dabei helfen, die Standzeit an den Boxen zu verringern.

Fotoquelle: Noir

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