Sebastian Vettel glaubt, dass McLaren 2012 von Anfang an stark sein wird

Formel 1 2012

— 22.02.2012

Vettel: "Ferrari ist ein Fragezeichen"

Sebastian Vettel rechnet im WM-Kampf mit einem starken McLaren-Team, der neue Ferrari scheint ihn bisher jedoch nicht beeindruckt zu haben

Mit elf Saisonsiegen marschierte Sebastian Vettel 2011 quasi solo zu seinem zweiten WM-Titel, doch für die bevorstehende Saison erwartet er keine ähnlich erdrückende Red-Bull-Dominanz: "Es wird eine großartige Saison", vermutet der Titelverteidiger. "Wegen der Regeländerungen sollte der Abstand zwischen den Topteams und dem Mittelfeld im Vergleich zum Vorjahr schrumpfen."

Besonders beeindruckt zeigt er sich vom neuen McLaren, der noch nicht mit Spitzenzeiten glänzen konnte. Aber Vettel vermutet, dass Lewis Hamilton und Jenson Button ihre Karten noch lange nicht aufgedeckt haben: "McLaren sah heute sehr stark aus", meinte er gestern Abend. "Die Longruns von Lewis waren sehr interessant und sie sind überhaupt nicht auf schnelle Zeiten gegangen. Ich glaube, sie werden vom ersten Rennen an stark sein."

"Lotus war in Jerez auch sehr stark, aber ob sie das halten können, weiß ich nicht. Heute sind sie nicht viel gefahren", sagte er über das Team von Comeback-Superstar Kimi Räikkönen. Bei Ferrari glaubt der 24-Jährige hingegen, dass das Team wieder einen Fehlstart ins Jahr fabriziert haben könnte: "Ferrari ist momentan noch ein Fragezeichen - niemand weiß, ob sie wirklich gut oder ziemlich schlecht sind."

Unklar ist auch, wie stark Mercedes sein wird. Der neue Silberpfeil F1 W03 absolviert in Barcelona gerade seinen zweiten offiziellen Testtag, sodass es für einen seriösen Konkurrenzvergleich viel zu früh ist. Topzeiten hat Michael Schumacher gestern noch keine gesetzt, aber Vettel wäre dennoch glücklich darüber, sollte ihn sein alter Bekannter das eine oder andere Mal herausfordern können: "Das würde uns alle freuen", unterstreicht der Red-Bull-Pilot.

"Ich habe noch nicht viel vom Mercedes gesehen, aber wenn sie hier ankommen und glücklich sind, dann sind das schlechte Nachrichten für alle anderen", lächelt er. "Wenn sie nicht glücklich sind, sind es vielleicht gute Nachrichten, aber man muss auf dem Teppich bleiben, denn es ist erst der erste Tag mit dem neuen Auto. Ich glaube, im Moment sind sie schon glücklich damit, solange das Auto problemlos läuft. Es ist einfach noch zu früh."

Fotoquelle: xpb.cc

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