Das Land hofft, einen langwierigen Rechtsstreit verhindern zu können

Formel 1 2012

— 24.02.2012

Nürburgring: Land bietet außergerichtliche Einigung an

Das Land Rheinland-Pfalz möchte sich gütlich mit Jörg Lindner und Kai Richter einigen, um einen langwierigen Rechtsstreit um den Nürburgring zu verhindern

Am 7. Februar gab das Land Rheinland-Pfalz nach langwierigen Streitigkeiten mit Jörg Lindner und Kai Richter bekannt, dass man die Nürburgring-Pächter rausschmeißen werde. Als Grund wurden unter anderem offene Pachtzahlungen angegeben. Die betroffene Nürburgring Automotive GmbH (NAG) der beiden Geschäftsmänner bestreitet jedoch, sich nicht an Vereinbarungen gehalten zu haben.

Lindner und Richter pochten demzufolge auf ihren Pachtvertrag bis 2040 und stellten in Aussicht, dass sie um diesen notfalls auch vor Gericht kämpfen wollen. Doch Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) will einen Rechtsstreit vermeiden: "Ich biete hier an, dass wir bereit sind, uns mit den Pächtern, der Betreibergesellschaft, gütlich zu verständigen", erklärte er laut 'Rhein-Zeitung' im Landtag in Mainz.

Das Kompromissangebot sieht offenbar vor, den bisherigen Streckenbetreibern anzubieten, "einen Sondervertrag im Bereich Hotel und im Bereich dieses Ferienparks weiter zu erfüllen", so Beck. Für alle anderen Bereiche wolle man aber einen neuen Pächter finden. Gleichzeitig stellt Beck klar: "Wenn das barsch zurückgewiesen wird, dann bleibt uns nur der Rechtsweg."

Die ungeklärte Pächtersituation in der Eifel führt dazu, dass ein Grand Prix im Jahr 2013 zunehmend unwahrscheinlich wird. Formel-1-Geschäftsführer Bernie Ecclestone zeigt sich zwar grundsätzlich gesprächsbereit, hat dem Land Rheinland-Pfalz jedoch gleichzeitig nahegelegt, möglichst rasch einen neuen Pächter zu präsentieren, damit die Verhandlungen aufgenommen werden können.

Fotoquelle: xpb.cc

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