Martin Whitmarsh freut sich, dass der McLaren MP4-27 zuverlässig ist

Formel 1 2012

— 25.02.2012

Whitmarsh enttäuscht: McLaren dominiert nicht

McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh betont, dass es bei den bisherigen Testfahrten noch nicht darum gegangen sei, besonders schnelle Rundenzeiten zu fahren

Tarnen und täuschen - das ist eine der Hauptdisziplinen in der Formel 1 zu dieser Jahreszeit. Sowohl auf der Teststrecke als auch abseits, beim Spiel mit den Medien, wollen sich die Teams am liebsten gar nichts anmerken lassen. Zufriedenheit mit dem neuen Auto? Probleme mit Geldgebern oder dem eigenen Personal? Nein, im Formel-1-Fahrerlager sind weit und breit keine Schwierigkeiten zu sehen. Jedes Team streicht dieser Tage heraus, dass alles nach Plan verlaufe.

McLaren bildet da keine Ausnahme. Nach dem "schlimmsten Wintertests, die wir jemals hatten" (O-Ton Martin Whitmarsh, Teamchef), vor einem Jahr, erfreut sich die Truppe aus Woking in diesem Februar über die Haltbarkeit ihrer Neukonstruktion mit dem Namen MP4-27. "Wir haben 100 bis 120 Runden pro Tag abgespult und uns ist in dieser Woche nichts vom Auto abgefallen - das ist ein gutes Zeichen", wird Whitmarsh von 'Sky' zitiert.

Dass aber weder Lewis Hamilton noch Jenson Button bislang mit Bestzeiten geglänzt haben, besorgt den Teamchef allerdings schon ein wenig. "Letztlich ist man zufrieden, wenn dein Auto am schnellsten ist. Und das steht noch aus", sagt Whitmarsh. Es habe den Anschein, als ob die Spitze des Feldes enger zusammengerückt sei. "Leider sind wir nicht das dominierende Team. Das ist die schlechte Nachricht für mich."

Die gute Nachricht bestünde darin, dass sich auch kein anderes Team bislang deutlich von der Konkurrenz abgesetzt hat. Allerdings vermutet Whitmarsh, dass von den Top-Teams noch keines wirklich gezeigt habe, welches Potenzial in ihren Autos steckt. "Ich vermute, dass die großen Jungs pro Runde vielleicht zwei oder drei Sekunden schneller fahren könnten, wenn sie es wirklich wollten. Aber darum geht es im Moment nicht." Tarnen und täuschen eben.

Fotoquelle: xpb.cc

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