Mit dem neuen Williams-Renault FW34 wollen die Briten 2012 weiter voran

Formel 1 2012

— 27.02.2012

Williams trauert Newey nach

Urgestein Frank Williams trauert den erfolgreichen Zeiten seines Teams hinterher: Warum Adrian Newey nicht beim britischen Traiditionsteam blieb

Mit ber 650 Grand-Prix-Teilnahmen und 113 Siegen gehrt Williams zu den erfolgreichsten Teams der Formel-1-Geschichte. Doch die Statistik des Traditionsrennstalls klingt schner als die Realitt auf der Rennstrecke in den vergangenen Jahren tatschlich war. Von finanziellen Turbulenzen in den Krisenjahren gebeutelt, ging es mit der Mannschaft aus Grove auch sportlich immer weiter bergab. Der Tiefpunkt wurde 2011 erreicht: fnf WM-Zhler, Gesamtrang neun.

Zur neuen Saison wurden bei Williams einige wichtige Stellen neu besetzt, man kehrte nach enttuschenden Jahren mit Cosworth-Motoren im Heck nun wieder zu Renault zurck. "Ich bin zwar kein Ingenieur, aber ich habe in meiner Karriere viele gute und noch viel mehr schlechte Autos gesehen. Unseres war definitiv ein schlechtes", blickt Frank Williams im Magazin 'F1 Racing' auf die vergangene Saison zurck. "Es war in vielen Bereichen unzureichend und im wichtigsten Bereich richtig schlecht: bei der Aerodynamik."

Es habe dem Cosworth-Triebwerk auerdem etwas an Power gefehlt. "Es war eben einfach kein schnelles Auto", so die klare Aussage von Williams. "Die Rckkehr zu Renault macht uns Hoffnung. Auerdem haben wir personell drei ganz wichtige Bereiche neu besetzt: Technikdirektor, Aerodynamikchef und Einsatzleiter an der Strecke. Alle drei Fachleute bringen wichtige Erfahrungen aus drei unterschiedlichen Teams mit. Aber ein Problem bleibt - und das heit Adrian Newey. Es gibt eben nur einen von der Sorte."

Williams kennt die Qualitten des heutigen Red-Bull-Chefdesigners Adrian Newey bestens. Das Technikgenie war bis 1997 in Diensten des Teams aus Grove. Genau in jenem Jahr endete mit dem Titelgewinn von Jacques Villeneuve im Williams die Erfolgsserie der Traditionsmannschaft. Ein Zufall? Man htte Newey nie ziehen lassen drfen, so Williams heute. "Er wollte damals Teamanteile, die ich ihm nicht geben wollte. Im Nachhinein war das ein Fehler von mir. Adrian ist einfach ein herausragender Kerl."

Fotoquelle: xpb.cc

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