Silberne Mercedes-Hoffnung statt rote Ferrari-Leidenschaft: Nico Rosberg

Formel 1 2012

— 28.02.2012

Rosberg: Was gegen Ferrari sprach

Mercedes-Pilot Nico Rosberg mit einer Liebeserklärung an sein Team: Wechsel zu Ferrari kam nicht in Betracht - Vater Keke Rosberg ist "Feuer und Flamme"

Im Sommer 2011 stand die weitere Zukunft von Felipe Massa gehörig auf der Kippe. Die Italiener sahen beim Brasilianer kaum gute Entwicklungen und schauten sich offensiv nach Alternativen um. Ein heißer Kandidat auf die Massa-Nachfolge war damals Nico Rosberg. Der Mercedes-Teamkollege von Michael Schumacher erteilte dem Traditionsteam aus Maranello jedoch eine Absage. "Ich fühle mich sehr wohl bei Mercedes, und wenn wir Erfolg haben, wird das gigantisch", erklärt Rosberg in der 'Sport Bild'.

"Ich sehe einfach, wohin die Mercedes-Reise geht. Und ich glaube an den Erfolg. Wir müssen gewinnen und werden gewinnen. Als erster Deutscher überhaupt im Silberpfeil zu siegen ist ein absoluter Traum von mir", sagt der gebürtige Wiesbadener, der sich allerdings den Rat seines Vaters Keke Rosberg einholte. "Er war Feuer und Flamme, 110 Prozent Silberpfeil", so der Mercedes-Pilot. "Er ist auch der Meinung, dass Mercedes genau das Team ist, bei dem man in den nächsten Jahren fahren muss."

Rosberg ist als Weltmeistersohn in Monaco aufgewachsen, noch immer wohnt er im Fürstentum. Dort pflegt er unter anderem zu DTM-Pilot Maro Engel und vielen jungen Italienern freundschaftliche Beziehungen. "Die sind da eher patriotisch und waren ein wenig enttäuscht, dass ich meinen Vertrag mit Mercedes verlängert habe. Aber ich glaube einfach an unser Projekt", sagt Rosberg, der seinen Freunden klarmachen musste, warum er nicht zu Ferrari geht.

Mit seinen Aussagen über die Mercedes-Zukunft hat sich Rosberg im Team sicherlich viele Freunde gemacht. Die Loyalität kommt bei den Stuttgartern ebenso gut an wie bei den Teamverantwortlichen in Brackley. Vermutungen, wonach Rosberg einem möglichen Ferrari-Stallduell gegen Fernando Alonso aus dem Weg gehen wollte, weist der 26-Jährige zurück: "Ich habe mit keinem Fahrer als Teamkollegen ein Problem. Ich bin auch nicht einem Michael Schumacher aus dem Weg gegangen."

Fotoquelle: xpb.cc

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