Formel 1 2012

— 13.12.2012

Alonso: "Vettel ist ein verdienter Weltmeister"

Fernando Alonso erklärt, warum Sebastian Vettel den Titel verdient hat, der Windkanal keine Sorgen bereitet und man wohl mit Rückstand in die Saison 2013 gehen wird





Fernando Alonso bangte lange um einen möglichen WM-Titel. Der Spanier befand sich nach dem Start des Grand Prix von Brasilien in aussichtsreicher Position, weil sein Titelrivale Sebastian Vettel durch eine Kollision weit zurückgefallen war. Die Aufholjagd des Red-Bull-Piloten war aber erfolgreich, und Alonso musste die Niederlage einstecken.

Doch kurz brandete noch einmal Hoffnung auf: Mit dem Twitter-Statement "Ich brauche keine Wunder, ich mache meine Wunder mit richtigen Gesetzen" deutete der Ferrari-Star an, dass Vettel bei Gelber Flagge überholt habe. Der Verdacht war aber nicht gerechtfertigt, wie sich herausstellte, und damit war Alonsos Niederlage besiegelt.

Red Bull für Alonso auch 2013 Favorit

Jetzt würdigt Alonso den Red-Bull-Piloten, der sich vor ihm zum jüngsten dreifachen Weltmeister der Formel-1-Geschichte krönte: "Vettel ist ein verdienter Weltmeister. Er hat mehr Punkte als alle anderen geholt, und das ist für alle klar ersichtlich." Dass er den Titel des 25-Jährigen zunächst in Frage gestellt hatte, rechtfertigt er: "Es war richtig, dass Ferrari die FIA um eine Klarstellung gebeten hat, um für die Fans alle Zweifel zu beseitigen: Der Weltverband hat geantwortet, dass alles in Ordnung sei. Damit ist die Sache erledigt."

Ferrari-Boss Luca di Montezemolo stellte klar, dass sich die "Scuderia" in der kommenden Saison von Anfang an konkurrenzfähig präsentieren müsse, will man Red Bull vom Thron stürzen. Doch Alonso rechnet damit, dass der Rivale aus Milton Keynes nur schwer zu schlagen sein wird: "Red Bull wird auch nächstes Jahr Favorit sein, denn sie haben die Saison mit sieben oder acht Zehnteln Vorsprung beendet. Es wird schwer sein, das über den Winter aufzuholen. Auch der McLaren war schneller als wir und am Ende auch Force India und Lotus."

Alonso: Windkanalprobleme kein Handicap

Er stellt seinem Team die Rute ins Fenster: "Wir müssen den Rückstand in zwei Monaten aufholen. Es wird nicht einfach, es steht also viel Arbeit vor uns. Wir müssen im Winter Überstunden machen, aber die Basis sollte im Vergleich zur vergangenen Saison viel besser sein."

Dass Ferrari ab Saisonmitte nicht mehr zulegen konnte, war auch dadurch zurückzuführen, dass der Windkanal in Maranello wieder einmal falsche Daten ausspuckte und die neuen Teile meist nicht den erwünschten Erfolg brachten. Das Team wich auf den TMG-Windkanal in Köln aus, um die Anlage im Ferrari-Werk zu überarbeiten.

Diese Planänderung hat sich laut Alonso aber nicht negativ auf die Vorbereitungen für die Saison 2013 ausgewirkt: "Ich glaube nicht, dass die vorübergehende Schließung des Windkanals ein Handicap sein wird. Wir werden andere Windkanäle verwenden, und genau das haben wir in den vergangenen Monaten gemacht."

Fotoquelle: xpbimages.com

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