Formel 1 2013

— 09.01.2013

Williams verzichtet auf Stufennase

Valtteri Bottas verrät, dass Williams ab der kommenden Saison auf die optionale Nasenverkleidung setzt und worauf das Team bei der Entwicklung Wert gelegt hat



Als Caterham als erstes Team 2012 sein Auto präsentierte, bot sich allen Fans ein Vorgeschmack auf das, was zu einem der meistdiskutierten Themen der Saison werden sollte: die Stufennase. Aufgrund einer Regelanpassung setzten viele Mannschaften im vergangenen Jahr auf die ästhetisch fragwürdige Frontvariante. Doch da in der Königsklasse unschönen Auswüchse an den Fahrzeugen in der Vergangenheit häufig ein Riegel vorgeschoben wurde, überlegte sich die FIA auch für die Höckernase einen Passus.

Um die Stufe künftig zu verstecken, ist ab der kommenden Saison eine neuartige Blende erlaubt, die als "optionale, einteilige Verkleidung" im Technischen Reglement definiert wird. In dieser Sache waren sich sogar einmal alle Teams einig, alle stimmten dem "kosmetischen Eingriff" Ende September zu. Der einzige Haken an der Sache ist: Laut Reglement ist das neue Element optional, und muss somit theoretisch nicht von einem Team benutzt werden. Daher gibt es Zweifel, ob die Teams die Möglichkeit auch nutzen und Stufennasen somit wirklich verschwinden.

Laut dem neuen Stammfahrer Valtteri Bottas wird zumindest Williams auf jeden Fall auf den Höcker verzichten, bestätigt der Finne dem Fernsehsender 'MTV3'. "So wie es aussieht, ähnelt das Auto ziemlich dem vom letzten Jahr. Durch die neue Regelung ist aber die Nase begradigt. Das ist die größte offensichtliche Änderung."

Der Nachfolger des FW34 soll eine Weiterentwicklung des letztjährigen Modells werden, mit dem Pastor Maldonado der erste Sieg des Teams seit 2004 gelang. "Trotzdem wird es gewisse Änderungen an der Aerodynamik geben", kündigt Bottas an und nennt gleich den größten Fokus des Teams: "Wir haben uns darauf konzentriert, mehr Abtrieb in Kurven zu generieren."

Noch steht nicht fest, wer die Jungfernfahrt des neuen Williams Anfang Februar in Jerez vornehmen darf, doch beide Fahrer sollen beim Testen den gleichen Fahranteil bekommen: "Pastor und ich werden die Testtage gerecht aufteilen, das wären sechs für jeden", bestätigt Bottas abschließend.

Fotoquelle: xpbimages.com

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