Adam Parr sieht wieder bessere Zeiten auf sein ehemaliges Team zukommen

Formel 1 2013

— 02.05.2013

Parr: "Williams wird die Probleme überstehen"

Der ehemalige Williams-Vorstandsvorsitzende Adam Parr glaubt, dass sein früheres Team schon in Barcelona in die Punkte fährt und zweifelt nicht an Claire Williams



Neben Caterham und Marussia gibt es nur ein Team, das in dieser Saison noch keinen einzigen Zähler einfahren konnte: Ausgerechnet das Traditionsteam Williams steht nach einer ermutigenden Saison 2012 noch ohne Punkt da und ist wieder in das Loch gefallen, aus dem man sich eigentlich schon heraus wähnte. Nächste Woche geht es ausgerechnet nach Barcelona, wo Williams den größten Teamerfolg seit fast zehn Jahren feiern konnte.

Doch von einem Überraschungscoup, wie ihm Pastor Maldonado im vergangenen Jahr glückte, ist Williams derzeit weit entfernt. Dem FW35 mangelt es an Grip und Fahrbarkeit, Maldonado und sein Teamkollege Valtteri Bottas können derzeit mit Mühe die beiden Hinterbänklerteams in die Schranken weisen. Doch der ehemalige Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzende Adam Parr glaubt, dass sich das Team eigenhändig wieder aus dem Loch ziehen kann: "Ich weiß, dass sie die Fähigkeit besitzen, diese Probleme zu überstehen."

Der Brite kennt die Truppe noch aus seiner eigenen Zeit bei Williams und weiß, wozu sie in der Lage ist. "Aerodynamik-Chef Jason Somerville, Technikchef Mike Coughlan und Chefdesigner Ed Wood sind alles talentierte und fähige Leute", so Parr gegenüber 'Sky Sports'. "Sie haben im letzten Jahr einen großartigen Job mit einem großartigen Auto abgeliefert. Das diesjährige Auto ist nur eine Evolution - vielleicht versuchen sie es in diesem Jahr zu kompliziert."

Bereits in Bahrain hätten Maldonado und Bottas ein ordentliches Rennen gezeigt. "Doch mit den Plätzen elf und 14 ist man nun mal nicht in den Schlagzeilen. Wenn sie das in einem leicht verbesserten Auto zeigen, dann fangen sie an, Punkte zu sammeln", glaubt der Brite. "Ich bin überzeugt, dass wir in Barcelona einen Schritt vorwärts sehen."

Desweiteren möchte Parr aber noch betonen, dass er mit der Wahl von Clair Williams als mögliche Nachfolgerin ihres Vaters absolut einverstanden sei und nie selbst den Plan gehegt habe, Teamchef von Williams zu werden: "Mein Plan sah immer Claire vor", so Parr. "Ich habe mit ihr von meinem ersten Tag an zusammengearbeitet. Sie ist ihren Weg durch das Business verdient gegangen und ich war stolz, dass ich ihr zum Aufstieg verhelfen konnte."

Seiner Meinung nach hätte die Tochter von Frank Williams alle Voraussetzungen, um in die Fußstapfen ihres Vaters treten zu können. "Ich bedauere nur, dass ich ein wenig länger bleiben wollte, um ihr beim Übergang zu helfen und sie in dem Prozess zu unterstützen", schildert Parr, der das Team im März 2012 verließ, weiter. "Aber ich wollte nie selbst Teamchef werden", stellt er abschließend klar.

Fotoquelle: Williams

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