Fernando Alonso ist für das Rennen erneut optimistisch gestimmt

Formel 1 2013

— 11.05.2013

Ferrari baut wieder auf das Rennen

Von den Startpositionen fünf und neun aus möchte das Ferrari-Team im Rennen wie üblich weiter nach vorn kommen



Fernando Alonso und Felipe Massa qualifizierten sich zwar beinahe mit derselben Zeit - Fernando Alonso war eine halbe Sekunde langsamer als Nico Rosberg, Teamkollege Felipe Massa um eine weitere Tausendstelsekunde -, doch Fernando Alonso wird als Fünfter von deutlich weiter vorn ins Rennen gehen als Massa. Der Brasilianer wurde von der Rennleitung wegen Behinderns von Webber bestraft und startet somit als Neunter.

"Es ist ein wohl bekannter Faktor, dass der Samstagnachmittag unser Schwachpunkt ist", so Alonso. "Und der fünfte Platz ist mehr oder weniger das, was wir erwarten. Wir waren uns absolut bewusst, dass Red Bull und Mercedes beide sehr stark sein würden, aber während es stimmt, dass wir damit beginnen müssen, auf Vettel Punkte zu gewinnen, machen wir uns über Mercedes nicht allzu große Sorgen, welche üblicherweise stärker abbauende Reifen haben."

"Das Team und ich sind im Hinblick auf den morgigen Tag optimistisch, denn unsere Geschwindigkeit ist im Rennen gut, und glücklicherweise schafften wir es, am Sonntag besser zu sein. Wir starten von der sauberen Seite und hoffen, dass uns dies erlauben wird, gut vom Fleck zu kommen. Denn das ist das, was wir hier brauchen, um am Start ein paar Plätze gutzumachen. Dann müssen wir in der Anfangsphase bis zur Hälfte der Distanz ein paar saubere Runden hinlegen."

Alonso hat Räikkönen voll auf der Rechnung

"Wir müssen uns auch gegen Räikkönen verteidigen. Bisher war er in den Rennen sehr gut unterwegs, und der Lotus scheint auf der Reifen-Front nicht allzu sehr zu leiden. Wie üblich in dieser Saison wird es sehr wichtig sein, die richtige Strategie zu wählen, denn in Bezug auf den Abbau der beiden Reifenmischungen gibt es lediglich einen Unterschied von einer Runde."

"Ich kann nicht sagen, dass ich mit dem Ergebnis zufrieden bin", klagt Massa. "Denn nach den Zeiten, die ich heute Vormittag gefahren bin, hatte ich mehr erwartet. Unglücklicherweise hatte ich im dritten Sektor leichtes Untersteuern, was mich Zeit kostete, aber gleichzeitig fühle ich mich sehr zuversichtlich, denn unser Auto scheint konkurrenzfähig zu sein. Nun müssen wir uns auf das morgige Rennen konzentrieren, denn es wird sehr lang und es kann alles passieren."

"Was die Entscheidung der Rennleitung in Bezug auf das betrifft, was mit Webber im zweiten Qualifying-Durchgang passierte, so war es nicht meine Absicht, ihn im Weg zu stehen. Und ganz ehrlich, ich kann mich nicht erinnern, dass ich sein Qualifying beeinträchtigt habe. Als ich ihn in meinen Spiegeln sah dachte ich, dass ich es durch die Kurve schaffen kann, bevor ich ihn vorbei lasse. Hinzu kommt, dass er zu diesem Zeitpunkt auf gebrauchten Reifen unterwegs war und ich nicht glaubte, dass er eine schnelle Runde fuhr."

Mercedes überrascht die "Roten" nicht

"Über die Geschwindigkeit der Mercedes bin ich nicht überrascht, denn sie waren hier schon bei den Testfahrten im Winter stark, und ihr Auto ist im Qualifying immer sehr konkurrenzfähig. Dieses Ergebnis zeigt einmal mehr, dass es unsere Rivalen an Samstagen vorziehen, am Vormittag eine konservative Herangehensweise einzuschlagen, bevor sie am Nachmittag ihr wahres Potenzial enthüllen."

"Zunächst einmal möchte ich Pat Fry, unserem Technischen Direktor, alles Gute wünschen, der sich heute Nachmittag einer Appendektomie (operative Entfernung des Wurmfortsatzes, umgangssprachlich Blindarmoperation; Anm. d. Red.) unterzieht", so Teamchef Stefano Domenicali. "Wir wünschen ihm alles Gute und eine schnelle Genesung."

"Was das Qualifying betrifft, so wussten wir, dass wir uns nicht auf der Jagd um die Spitze befinden. Wir können mit dem Ergebnis definitiv nicht zufrieden sein, aber die dritte Reihe ist immer noch ein guter Startpunkt, auf dem wir im morgigen Rennen aufbauen können."

"Es war keine Überraschung, die beiden Mercedes so schnell zu sehen, denn dies war bei den Testfahrten im Winter auf dieser Strecke ebenfalls der Fall."

"Im Hinblick auf den Sonntag sind wir uns ganz sicher, dass wir auf unser Potenzial zählen können, das wir bisher gesehen haben. Und für gewöhnlich wird der Start sehr wichtig sein, bei dem wir versuchen müssen, ein paar Plätze gutzumachen. Der Abbau der Reifen wird nach wie vor ein Schlüsselfaktor sein. Wir müssen aus diesem Grund fokussiert bleiben und das Maximale aus jeder Möglichkeit machen."

Fotoquelle: xpbimages.com

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