Vettel verschaffte sich bei Renault einen ersten Eindruck vom nächstjährigen Motor

Formel 1 2013

— 13.05.2013

Vettel über V6-Motor: "Ganz schön beeindruckend"

Sebastian Vettel besuchte die Renault-Fabrik in Viry-Chatillon und bekam einen ersten Eindruck vom V6-Turbomotor, der in der Saison 2014 zum Einsatz kommt



Am Tag nach seinem vierten Platz beim Grand Prix von Spanien stattete Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel dem Motorenhersteller seines Arbeitgebers einen Besuch ab. In der Renault-Fabrik in Viry-Chatillon unweit vom Pariser Stadtzentrum erhielt der dreimalige und amtierende Formel-1-Weltmeister einen Eindruck von der Arbeit der Motorentechniker.

Vom Aufwand, der in den französischen Hallen betrieben wird, zeigt sich Vettel schwer beeindruckt: "Das ist unglaublich. Alle 350 Leute haben wirklich etwas zu tun, auch wenn der Motor jetzt schon einige Jahre so läuft, wie er anfangs freigegeben wurde. Viel kann man nicht machen, trotzdem geht immer ein bisschen was."

Da das neue Motorenreglement unmittelbar bevorsteht, geht derzeit umso mehr. "Jetzt sind natürlich alle Mann auf Hochbetrieb für nächstes Jahr. Der neue Motor ist ein riesengroßes Projekt und es ist enorm wichtig, dass wir da direkt von Anfang an vorne dabei sind", spricht Vettel die Entwicklungsarbeit am V6-Turbo an. Einen ersten Eindruck vom Triebwerk, das ab der kommenden Saison im Red-Bull-Heck seinen Dienst verrichten wird, erhielt der aktuelle WM-Spitzenreiter ebenfalls.

"Ich habe im Vorfeld natürlich gewisse Dinge gehört, den Motor bisher aber noch nie gesehen. Heute Morgen bekam ich einen ersten Eindruck davon. Die Technologie unterscheidet sich komplett von der gegenwärtig eingesetzten. Ich muss gestehen, dass ich noch nicht alles komplett verstehe, bin mir aber sicher, dass die Leute hier alles richtig machen. Es war sehr interessant, den Motor zum ersten Mal zu sehen und auch auf dem Prüfstand zu erleben. Er ist ganz schön beeindruckend", so Vettel, der mehr jedoch nicht verraten will: "Es ist noch ein großes Geheimnis und jeder in der Fabrik gibt sein Bestes."

"Auch für das Team wird es eine Menge Arbeit werden, den neuen Motor ins Auto einzupassen", spricht Vettel die Auswirkungen des neuen Motorenreglements auf die Arbeit von Red-Bull-Chefdesigner Adrian Newey an und bezieht sich dabei vor allem auf das Thema Aerodynamik. "Es gibt noch eine Menge zu tun, um auch im nächsten Jahr ein wettbewerbsfähiges Auto an den Start zu bringen", ist sich der amtierende Weltmeister nach seinem Besuch bei Renault sicher.

Fotoquelle: xpbimages.com

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