Martin Whitmarsh im Gespräch mit Niki Lauda: Ging es auch um die Motoren?

Formel 1 2013

— 14.05.2013

Turbo-Wucher? Whitmarsh fordert erschwingliche Motoren

Während der McLaren-Teamchef Spekulationen um einen Wechsel zu Honda nicht kommentiert, macht er sich für eine günstige Belieferung der Kundenteams stark



Es ist eines der heißesten Gerüchte der Formel 1 und McLaren nimmt vorerst nicht den Topf vom Herd: Eine mögliche Partnerschaft mit Honda als Motorenlieferant ab der Saison 2015 und damit eine Mercedes-Ablösung schließt Martin Whitmarsh nicht aus - allerdings bestätigt der in dieser Angelegenheit schmallippige Teamchef die Verquickungen mit dem Autoriesen aus Tokio auch nicht. "Die Gespräche laufen zwischen mir und Mercedes, sie sind nicht für Zeitungen bestimmt", sagt er 'Sky Sports F1'.

Seinen Humor hat sich Whitmarsh bewahrt, wenn er auf die Frage antwortet, wann in Woking die Entscheidung bezüglich der Motorenfrage offiziell gemacht wird: "Sicher vor 2015 - ich verspreche, es davor zu erzählen." Die Bedenken des Briten scheinen weniger der Frage zu gelten, welches V6-Turboherz künftig im "Chrompfeil" schlägt, als vielmehr dem Preis, den dieses hat. Die hohen Entwicklungskosten der neuen Aggregate mit erweiterter Hybrid-Technik bereiten den Teams Kopfzerbrechen.

Schließlich werden die Hersteller diese wohl an Kunden weitergeben, wenn sie die Entgelte für die Belieferung festsetzen. "Alle arbeiten hart an den neuen Motoren", schildert Whitmarsh und legt den Finger auf die Geldbörse, die bei der Mehrheit des Starterfeldes leer ist: "Ich halte die Kosten für ihr größtes Problem, weil jeder im Sport damit zu kämpfen hat. Wir sollten sicherstellen, dass jeder klarkommt und alle Teams es sich leisten können, 2014 einen Motorenlieferanten zu engagieren."

In der vergangenen Woche geisterte das Gerücht durch die Medien, McLaren hätte bis Ende April eine vertragliche Option auf die Weiterbelieferung mit Mercedes-Motoren im Jahre 2015 links liegen lassen. Die Truppe aus Woking wird seit Beginn dieser Saison für den Deal zur Kasse gebeten, eine Partnerschaft mit Honda hingegen könnte Spekulationen wegen des Werksengagements kostenlos sein. Die Japaner sind seit ihrem Teamrückzug Ende 2008 nicht mehr in der Formel 1 aktiv.

Fotoquelle: xpbimages.com

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