Hier steht offenbar nicht der WM-Stand drauf: Vettel legt keinen Wert darauf

Formel 1 2013

— 14.05.2013

Vettel straft WM-Tabelle mit Missachtung

Der amtierende Weltmeister ist (noch) nicht daran interessiert, wie sich sein Vorsprung auf die Konkurrenz in Meisterschaftspunkten ausdrückt



Formel-1-Fahrer wollen immer über alles informiert sein und kennen die Tabelle der Fahrer-Weltmeisterschaft mit Quersummen auswendig? Pustekuchen. Nach fünf in der Saison 2013 absolvierten Grands Prix hat Sebastian Vettel andere Sorgen, als sich durch die Statistik zu quälen. Der Red-Bull-Star will einfach das Beste aus seinen Rennen herausholen. "Zu diesem Zeitpunkt der WM schaue ich noch nicht auf die Punkte, dafür ist es noch zu früh", erklärt der Heppenheimer seine Herangehensweise.

Grund dafür ist die geringe Aussagekraft, wenn gerade ein Viertel der Rennen in den Büchern sind: "Es kann noch viel passieren. Erst zur Sommerpause betrachte ich wirklich ganz genau, wo wir stehen", so Vettel, der am liebsten nicht den geringsten Schimmer hätte: "Würden die Leute es mir nicht sagen, ich wüsste nicht, wo wir tatsächlich stehen." Immerhin sei es "gut zu wissen", dass Red Bull an der Spitze mitmischt, findet der 25-jährige Hesse: "Das sind mit Sicherheit bessere Nachrichten als viele Punkte Rückstand zu haben."

Denn es gibt gar keinen: Vettel, der in Malaysia und Bahrain ganz oben auf dem Podest stand, führt das Tableau mit 89 Zählern vor Auftaktsieger Kimi Räikkönen (85) und dem zweifachen Grand-Prix-Sieger Fernando Alonso (72) an. Teamkollege Mark Webber (42) ist als Sechster bereits mit einem üppigen Rückstand ausgestattet. In der Konstrukteurswertung hat Red Bull mit 131 Punkten die Nase ebenfalls vorne, auf den Fersen sind den Österreichern Ferrari (117) und Lotus (111).

Fotoquelle: Red Bull/Getty Images

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