Formel 1 2013

— 15.05.2013

Honda-Comeback noch diese Woche offiziell?

Gute Nachrichten für McLaren: Laut Informationen aus Japan soll Honda noch diese Woche die Rückkehr in die Formel 1 ab 2015 bekanntgeben





Honda steht angeblich kurz vor einem Comeback in der Formel 1. Der Automobil-Hersteller aus dem Land der aufgehenden Sonne soll laut Informationen japanischer Nachrichtenagenturen noch diese Woche bekanntgeben, dass man 2015 in die "Königsklasse" des Motorsports zurückkehren wird. Dies deckt sich mit Informationen von 'Motorsport-Total.com', dass McLaren eine Option auf eine Vertragsverlängerung mit Motorenlieferant Mercedes kürzlich verstreichen ließ, weil man die Japaner als neuen Partner an der Angel hat.

McLaren muss seit 2013 für die in Brixworth produzierten Mercedes-Triebwerke zahlen, zudem verliert man mit Saisonende Hauptsponsor Vodafone. Eine Partnerschaft mit einem Hersteller wie Honda, der die Motoren gratis liefert, kommt da gerade recht. Bereits vor einigen Monaten war aus Honda-Kreisen zu hören, dass die Formel 1 ab 2014 durch das neue Motorenreglement mit kleinen 1,6-Liter-V6-Turbos wieder eine attraktive Option sei.

Längst entwickelt man mit altbekannten Ingenieuren einen Motor nach dem neuen Reglement. Der Vorteil gegenüber den Rivalen: Da man erst 2015 einsteigt, kann das Aggregat im Vorfeld ausgiebig getestet werden, da man als Nicht-WM-Teilnehmer nicht den Testbeschränkungen unterliegt. Für Mercedes ist das Timing aber prekär, denn ein Know-how-Transfer zu Honda ist nicht auszuschließen: McLaren nutzt die neuen Mercedes-Motoren ein Jahr lang, ehe man zu den Japanern wechselt.

Honda hatte sich 2008 zu einem Ausstieg aus der Formel 1 entschlossen, weil das Reglement "grüne" Technologien zu wenig unterstützte. Zudem verfügt man über gute Erfahrungen mit der Turbo-Technik: Im letzten Turbo-Jahr 1988 sicherte man sich mit einer Ausnahme alle Grand-Prix-Siege. Der Partner war schon damals McLaren.

Unklar ist derzeit noch, wer ab 2015 das Zweitteam von Honda wird. Die Japaner müssen mindestens noch einen zweiten Rennstall ausrüsten - das verlangt die FIA, da es derzeit mit Ferrari, Mercedes, Renault und Cosworth nur vier Motorenlieferanten gibt. Die Briten werden sich mit Saisonende aus der Formel 1 verabschieden.

Fotoquelle: Photo4 / xpb.cc

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