Opel Astra Generation K: 2015

— 29.11.2014

Dieser Astra ist austrainiert

2015 kommt der neue Opel Astra auf den Markt. Generation K will mit einer neuen Plattform vor allem die Fehler des aktuellen Astra auswetzen.



Opel Astra K und Buick Verano sind die ersten Modelle im GM-Verbund mit der neuen Plattform D2XX.

Der aktuelle Astra ist weit von seiner Bestform entfernt, hält sich mit Ach und Krach in den Top 10 der Zulassungsstatistik. Kein Wunder, die Probleme des Opel sind bekannt: zu schwer, die Motoren zu durstig und die Bedienung kompliziert. Und trotz der ausufernden Dimensionen ist der Innenraum kein Vorbild was die Raumausbeute betrifft. Die Kritik hat Opel zum Anlass genommen, der Delta-2-Plattform des aktuellen Astra den Garaus zu machen. Die Antwort aus Rüsselsheim auf den MQB (modularer Querbaukasten von VW) heißt D2XX. Die ersten Nutznießer im Konzern heißen Astra K und Buick Verano, später folgen weitere Modelle mit der D2XX-Technik, wie etwa der neue Chevrolet Cruze oder der Crossover Chevrolet Equinox. Was die Produktion anbelangt führt die neue D2XX-Plattform zu einer besseren Gleichteilestrategie, was die Zusammenarbeit zwischen Opel und den anderen Konzernmarken erleichtern und Kosten senken soll.

Nicht nur effizient: Astra soll auch bei Fahrdynamik glänzen

Das Erlkönigbild des Astra-Prototypen lässt erkennen: Im Cockpit hat Opel ordentlich aufgeräumt.

Welche Vorteile bringt der neue Baukasten für den neuen Astra? Ganze 100 Kilogramm wird Generation K abspecken, die smarten Strukturen schaffen außerdem mehr Platz im Innenraum für Passagiere und Gepäck. Und schließlich soll sich die neue Technik auch auf die Fahrdynamik positiv auswirken. Bei den Antrieben stehen neue und effiziente Drei- und Vierzylindermotoren zur Verfügung. Über den Verbrauchsvorteil gegenüber den jetzigen Modellen lässt sich nur spekulieren. Die Sprit-Ersparnis dürfte jedoch durch die gesamte Motorenpalette hinweg bei mindestens zehn Prozent liegen. Ein Doppelkupplungsgetriebe ist für den Astra vom Tisch. Stattdessen lassen sich die Triebwerke mit einer Achtstufenautomatik kombinieren. Ein weiteres Kernthema bei der Entwicklung war die Gestaltung des Cockpits. Hier wurde die Anzahl der Taster und Schalter stark reduziert – auch am Lenkrad, wie das Erlkönig-Bild beweist. Der größte Teil der Bedienung läuft über einen neuen Touch-Monitor ab. Für die Tachoeinheit hinter dem Lenkrad kommt ein weiteres Display zum Einsatz. Auf der IAA 2015 erwarten wir die Präsentation des neuen Astra, in den Handel kommt das Auto dann zum Jahresende 2015.

Opel Astra Generation K: 2015

Autoren: Stefan Voswinkel,

Stichworte:

Kompaktklasse



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