Opel- und VW-Zukunft
Opel greift VW an

Aufbruchsstimmung bei Opel: neue Modelle, neue Technik, neues Design. Ring frei für die nächste Runde des ewigen Duells zwischen Opel und Volkswagen!
- Georg Kacher
Noch ist Krise. Noch ist Opel kein Vollsortimenter wie VW. Noch klaffen Lücken in der Modellpalette. Noch sind nicht alle technischen Inhalte voll und ganz auf der Höhe der Zeit. Doch der Blitz verwandelt sich – vom flackernden Irrlicht zum hellen Fixstern. Woran das liegt? Am Schulterschluss mit dem unerwartet rasch gesundeten Mutterkonzern GM in Amerika, an der Partnerschaft mit PSA in Frankreich, an der künftig klaren Abgrenzung zu Chevrolet und an der neuen Mannschaft unter Karl-Thomas Neumann.
Gegen VW sieht Opel im Crossover-Segment alt aus. Die Wolfsburger werden den Tiguan künftig in drei verschiedenen Versionen anbieten: mit normal langem und extra langem Radstand sowie als schickes Coupé. Dazu kommt 2015 der Taigun als preisgünstiger Einstiegs-SUV. Was macht Opel? Erste Priorität hat die trennscharfe Abgrenzung zu Chevrolet. Davon profitiert zunächst der Antara-Nachfolger, der mit eigenständigem Design, aufgepeppter Astra-Technik und neuen Motoren verlorenen Boden gutmachen soll. Der kleine SUV wird künftig nicht mehr in Korea gebaut, sondern in Deutschland. Bei der Entwicklung des Zafira-Nachfolgers zeichnet der Kooperationspartner PSA (Peugeot/Citroën) für die technische Basis verantwortlich. Der ab Ende 2017 verfügbare Hochdach-Opel wandelt sich von der klassischen Großraumlimousine zum Crossover nach Audi-Allroad-Art und wird voraussichtlich Activa heißen.
Insignia gegen Passat: So schön kann ein Opel sein

Der kommende Insignia hat nicht nur ein entzückendes Schrägheck, sondern auch mehr Platz, mehr Variabilität und weniger Gewicht.
Bild: Jan Schmitt
Astra gegen Golf: Opels schärfste Waffe

Hui, ein richtig eleganter Opel! Der Astra will mit scharfem Design punkten – außerdem wird er leichter und bietet mehr Platz im Innenraum.
Bild: Larson

Mokka, Monza, Adam, Insignia – der neue Corsa hat von allen etwas. Dennoch sind Proportionen und Details erfreulich eigenständig.
Bild: Larson
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