Vorschau Audi A1 — AUTO BILD 45/2009 — 09.11.2009
So greift Audi den Mini an
Der 180 PS starke Audi S1 ist Teil einer breiten Modellfamilie, mit dem Audi ab 2010 im Kleinwagensegment punkten will. Die Sportversion S1 soll in 6,9 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen und 227 km/h schaffen. Ein Schelm, wer da an den Mini Cooper S denkt ...
Audi macht gegen Mini mobil: Eine breite Modell-Familie des kleinen A1 soll den Trendsetter angreifen – vom Coupé bis zum Sportback und S1. Im Sommer 2010 öffnet das A1 Cabrio.
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Audi-Chef Rupert Stadler bringt die Bedeutung des Neuzugangs auf den Punkt: "In Zukunft findet Wachstum verstärkt in den kleinen Klassen statt. Dort haben wir Nachholbedarf. Interessant: Mit dem kleinsten Modell wollen die vier Ringe BMW und Mercedes attackieren. Durch Synergien im Konzernverbund will Audi auch in diesem Segment Geld verdienen. "Mit dem A1 legen wir den Grundstein für eine komplette Modellfamilie", so Rupert Stadler. "Zwischen A1 und A3 ist noch Platz für einen besonders umweltfreundlichen A2, mit dem wir uns weiter intensiv beschäftigen." Wie der A1 in etwa aussieht, weiß der Audi-Fan seit der Tokyo Motor Show 2007. Dort stand der Dreitürer, der als A1 Coupé auf den Markt kommen soll. Die Designer unter Wolfgang Egger und Stefan Sielaff haben den Wagen zwar in vielen Details überarbeitet, doch die Grundform mit dem geschwungenen Dach, den extrem kurzen Überhängen und der markanten Leuchtengrafik blieb erhalten. Sogar der auffällige, matt verchromte Dachbogen hat Bestand – als ein vom A4/A5 Cabrio inspiriertes Extra, das für fast alle Varianten bestellbar sein wird.Der RS1 kommt als Gegner des Mini JCW
Ende 2008 zeigten die Ingolstädter in Paris den A1 Sportback, der in entfeinerter Form mit weniger Chrom und kleineren Rädern dem Serienauto eben falls sehr nahekommt.Wie auch der Mini ist der A1 kein profanes Nutzfahrzeug, sondern ein schicker Straßenschmeichler. Das Coupé präsentiert sich als sportlich-eleganter 2+2-Sitzer, und auch der deutlich geräumigere Sportback will durch stilsicheren Auftritt und seine knackigen Fahreigenschaften überzeugen. Während BMW das Chassis und die Karosserie für den Mini selbst entwickeln musste, kann Audi für den A1 das Teileregal des VW Polo plündern. Weil im Brüsseler Werk früher der Golf V vom Band lief, muss dieser Standort für den A1 nicht komplett umgekrempelt wer den. Was die Produktionskosten senkt, treibt freilich so manchem Audi-Marketingexperten die Tränen ins Gesicht. Warum? Da der Polo ohne Allradantrieb auskommen muss, ist der A1 seit dem glücklosen A2 wieder der erste Audi ohne quattro. Auch für die sehr sportlichen S1- und RS-1-Derivate bleibt es definitiv beim Frontantrieb.ANZEIGE





Kommentare zum Artikel (167)
Das sehen Sie auch so? Oder anders? Diskutieren Sie mit!09.11.2009 14:20Uhr
Nur das mit den Polo-Teilen sollten sie sich nochmal überlegen, sonst hagelt es wieder Rückrufaktionen.
09.11.2009 14:52Uhr
Weder Polo GTI noch Audi S1 wird es in den nächsten Monaten geben, also wenn, dann könnte man auch auf bestehende Fahrzeuge verweisen (auch wenn kein VW oder Audi Logo vorne drauf ist)
09.11.2009 15:02Uhr
09.11.2009 15:07Uhr
09.11.2009 15:29Uhr
aber ich denk nicht das der R8 600 PS haben wird. wäre dann doch schon sehr arg...
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