VW Passat: Vorschau

VW Passat Cabrio VW Passat Cabrio

VW Passat: Vorschau

— 03.08.2011

So wächst die Passat-Familie

VW denkt an Geschwister für die nächste Generation des Passat: ein zweitüriges Coupé, ein Cabrio als Eos-Nachfolger und ein SUV – made in USA.

Bei den VW-Managern steht gerade wieder Familienplanung an. Nicht etwa zu Hause mit Ehefrau oder Ehemann – sondern während der Arbeitszeit und mit den Kollegen. Es geht um die neue Passat-Generation. Sie startet 2014 als Limousine und Kombi. Damit deckt VW zwar die Grundbedürfnisse ab. Doch um neue Kunden zu gewinnen, soll die Passat-Familie um drei weitere Modelle wachsen: ein SUV, ein zweitüriges Coupé, das dem viertürigen CC zur Seite gestellt wird, und ein Cabrio mit Klappdach. VW hat in der Vergangenheit immer wieder mit Stufenheck-Coupés für statusbewusste Kunden geliebäugelt. Doch statt auf Golf-Basis ins Coupé-Geschäft einzusteigen, denken die Strategen aktuell über einen Zweitürer auf Basis des neuen Passat nach.

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Das Passat Cabrio könnte ab 2015 den Eos ersetzen.  Genau wie dieser wird auch der Passat ein Klappdach bekommen.

Um zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, ist auf der gleichen Plattform (MQB) ein Cabriolet vorgesehen, das 2015 den Eos ablösen soll. Diese Parallelentwicklung verspricht neben höheren Stückzahlen vor allem geringere Produktionskosten. Stilistisch dürften sich die beiden viersitzigen Varianten eher am CC orientieren als an der Limousine. Insider berichten von einem flacheren Dach ohne verspielte Details und einem relativ hohen Anteil an Chrom und glänzendem Schwarz. Das soll für einen eleganten, hochwertigen Auftritt der beiden Modelle sorgen. Im Gegensatz zum A5 Coupé könnte das Passat Coupé auf die B-Säulen verzichten. So können alle vier Seitenscheiben voll versenkt werden, genau wie bei den deutlich teureren und exklusiveren Coupés der Luxusklasse. Möglich wird dies durch die konstruktive Nähe zum Cabrio, das ohnehin auf zusätzliche Dachpfosten verzichten muss.

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Obwohl die VW-Oberen das Klappdach kritisch sehen, sprechen zwei Gründe für das Beibehalten dieser Lösung: • die deutliche Abgrenzung zu VW Golf und Audi A3, • die Positionierung des Passat Cabrio als preisgünstigerem Gegenpol zum offenen Audi A5 mit seinem aufwendigen Stoffverdeck. Technisch wird das Passat-Dach wohl weniger komplex ausfallen als die von Webasto entwickelte Eos-Lösung, die sich in der Praxis als zu empfindlich und bei Reparaturen zu teuer erwies. Es bleibt jedoch wohl beim platzsparenden dreiteiligen Dachaufbau mit vollautomatischer Betätigung und starrer Abdeckklappe. Auf das zusätzliche Schiebedach, wie es der Eos hat, verzichtet VW beim Passat Cabrio dagegen.
Georg Kacher

Georg Kacher

Fazit

Die Zeiten der betonten Sachlichkeit sind für den Passat bald vorbei. Schon der neue CC wird ein deutlich emotionaleres Auto, und auch das große Coupé und der geplante Eos-Nachfolger auf Passat-Basis zielen mitten ins Herz. Ob das projektierte Passat SUV nach Europa kommt, ist noch offen. Die Parklücke zwischen Tiguan und Touareg wäre jedenfalls groß genug.

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