VW XL1: Autosalon Genf 2013
— 21.02.2013Einliter-Auto in Serie
VW baut das Einliter-Auto, allerdings nur in einer Kleinstserie. Beeindruckend sind die technischen Daten trotzdem. Premiere ist auf dem Genfer Salon.
| VW XL1: Historie |
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| Das Einliter-Auto von VW geistert mehr als seit zehn Jahre durch unsere Köpfe. Vorstand Ferdinand Piëch fuhr 2002 mit einem Ein-Liter-Auto zur VW-Hauptversammlung nach Hamburg. Es folgten mehrere Entwicklungsstufen: 2009 kam die zweite Stufe auf die IAA in Frankfurt, 2010 legte VW auf der Qatar Motor Show mit dem XL1 nach bis zum serienfertigen Modell, das auf dem Autosalon Genf 2013 Premiere feiert. |
Vorschau: Die Stars auf dem Genfer Autosalon 2013
Bei den technischen Daten des Serienmodells müssen wir nicht länger spekulieren: Hightech-Leichtbau (Monocoque und Anbauteile aus kohlefaserverstärktem Kunststoff CFK), perfekte Aerodynamik mit einem cW-Wert von 0,186 und ein Plug-in-Hybridsystem sollen effizient sparen. Der Antriebsstrang besteht aus einem Zweizylinder-TDI-Motor (48 PS), einem E-Motor (27 PS), einem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) und einer Lithium-Ionen-Batterie. Das ermöglicht laut VW einen Verbrauch von 0,9 Litern auf 100 Kilometer und damit einen CO2-Ausstoß von 21 Gramm pro Kilometer. Die Reichweite soll trotz des Mini-Tanks (zehn Liter Volumen) 550 Kilometer betragen.Überblick: Alle News und Tests zu VW

Video: VW XL1
Erwischt! VW XL1 Erlkönig
Technische Daten VW XL1: Plug-in-Hybrid • Turbo-Diesel, zwei Zylinder, 0,8 Liter Hubraum • Leistung 35 kW (48 PS) • max. Drehmoment 120 Nm • Elektromotor: Leistung 20 kW (27 PS) • max. Drehmoment 140 Nm • Systemleistung 51 kW (69 PS) • Siebengang-DSG • 0–100 km/h 12,7 s • Spitze 160 km/h • EU-Mix 0,9 l D/100 km • CO2 21 g/km.
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Kommentare zum Artikel (25)
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Der VW XL1 ist ein toller PR-Gag von VW! Wie kann man ein Auto, als 1-Liter Auto bezeichnen, das von den ersten 100km 50km elektrisch fährt und damit auf 1-Liter / 100km kommt . Was ist mit den nächsten km? Wie soll man mit so einem Auto von Hamburg nach Berlin z.B. fahren? Da erreicht das Auto nie einen Durchschnittsverbrauch von 1l/100km.
Man sollte bei allen E-Autos sagen, wie viel CO2/100km anfällt. Der Strom aus der Steckdose wird ja auch irgentwo produziert (durch Verbrennung von Kohle, Gas.....) und dabei fällt auch CO2 an. Auch der Ököstrom ist nicht so ganz Ökö. Auch bei der Herstellung und Produktion von Windkraftanlagen oder PV-Anlagen fällt erst einmal viel CO2 an. Bis diese Anlagen mehr Strom ökölogisch produziwrt haben vergehen viele Jahre. Das sollte mit bedacht werden.
Die Technik ist absolut zukunftsweisend und würde man sich mal in das Thema einlesen dann wüsste man
a.) Das es gar nicht so einfach ist um die Patente von Toyota herzum zu entwickeln (Vergleiche Samsung/Apple) so das z.B. Hyundai in den USA massive rechtliche Probleme mit Hybrid hat.
b.) Der XL als Leuchtturmprojekt für die 2013/2014 kommenden Plug In Hybriden steht die dann
c.) Mit Benziner, Diesel und diversen Modellen sicher mehr Möglichkeiten bieten werden als ein
Toyotaangebot.
d.) Zusätzlich noch absolute State of the Art Diesel und Benzinmotoren angeboten werden (im ggs. zu Toyota die sich da ja in der Not mit BMW zusammenschließen).
Da nützt auch alles Zähneklappern und feixen nichts.
@robi ! Das geht vielleicht bei VW nicht, bei Toyota fährt er schon seit September 2012 in Großserie, nicht nur 50 Stück :-)
Prius Plug-In ( mit zusätzlichem Stromanschluss, bis 25 km rein elektrisches Fahren ) bei 49g Co2 / 2,1 Liter "Benzin" Verbrauch, 5 Sitze, jede Menge Platz vor allem auch auf den hintern Sitzplätzen, großer Kofferraum, Automatikschaltung, nur 36 € KFZ Steuer bei noch bezahlbaren 36000 € !
Der XL1 kostet mit 900ccm Dieselmotor immer noch 90 € KFZ Steuer, der Preis selbst ist wohl eher ein Witz ! VW, oder besser gesagt Herr Winterkorn scheint bei 15 Millionen Jahresgehalt gar kein Interesse zu haben zukunftsweisende Technik auf den Markt zu bringen :-)
also keine aufwendige, anfällige Abgas-Reinigungstechnik wie beim Diesel nötig !
Mit einem Lupo kannst du den Wagen schon gar nicht mehr vergleichen. Moderne Abgasaufbereitungssysteme schlucken jede Menge Sprit. Wenn man so einen Diesel ohne die ganzen Euro 4/5/6 Normen bauen dürfte dann würde der Wagen bestimmt nochmal 20-30% weniger verbrauchen. Aber dann würde auch Tot und Teufel aus dem Auspuff kommen (so wie "damals"). Das sollte man mit einrechnen. Kommentare der Marke "mein alter Diesel XYZ" sind also Äpfel und Birnen.
@ Wechselkunde: Der ursprüngliche Prototyp aus 2009 wäre perfekt. Weniger Stirnfläche etc.pp.