Continental ProViu ASL360
Rundumsicht zum Nachrüsten

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Kampf dem Toten Winkel: Das Rundumsicht-System ProViu ASL360 von Continental für Lkw und Busse gibt es jetzt auch zum Nachrüsten.
Continental hat einen Rundumsicht-Monitor zum Nachrüsten für Lkw, Busse und Sonderfahrzeuge vorgestellt. Das universelle System ProViu ASL360 besteht aus vier Mikrokameras mit Weitwinkelobjektiv, das ein Gesamtbild (u.a. aus der Vogelperspektive) berechnet und ins Cockpit überträgt. Der Fahrer kann zwischen verschiedenen Kameraperspektiven umschalten, um beispielsweise das Rangieren zu erleichtern.
Totwinkelwarner im Test

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AUTO BILD hat die Totwinkelwarner von zehn Fahrzeugen getestet: Wer schneidet am besten ab? Hier kommen die Ergebnisse – sortiert vom System mit der schlechtesten bis zum System mit der höchsten Bewertung. Die angegebenen Preise der Systeme verstehen sich inklusive erforderlicher Zusatzausstattung.
Bild: Martin Meiners

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Ford Focus (Systembezeichnung: Toter-Winkel-Assistent) • Grundsätzlich soll der Focus nur Objekte erkennen, die sich im direkten Bereich neben und hinter dem Auto befinden – eine volle Spurwechsel-Warnfunktion bietet der Focus somit nicht. Beim Test fiel zudem auf, ...
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... dass der Ford den seitlichen Bereich zuweilen nachlässig abtastet, oft reicht seine "Peilung" gerade einmal zwei Meter weit. Der Hinweis auf erkannte Objekte selbst erfolgt unauffällig, eine zweite, stärkere Warnstufe beim tatsächlichen (per Blinker eingeleiteten) Spurwechsel gibt es nicht, ...
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... zudem fehlt eine haptische Warnstufe. Fatal: Das System ist an Ausstattungen und größere Motorisierungen gekoppelt – das treibt den Preis auf dreiste 4470 Euro. Gesamtwertung: zwei Punkte (maximal fünf Punkte).
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Opel Zafira Tourer (Systembezeichnung: Toter-Winkel-Warnung) • Der Opel tastet den toten Winkel eher in engen Grenzen ab. Sobald ein Fahrzeug weiter entfernt rollt als rund 2,50 Meter hinter dem Zafira, ignoriert das System diese mögliche Gefährdung. Alles ...
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... was innerhalb der überwachten Zone aufkreuzt, nimmt der Opel dagegen zuverlässig wahr. Die Warnleuchte im Spiegel ist jedoch schwach ausgeprägt, so können zum Beispiel hinterherfahrende Fahrzeuge das Piktogramm per Scheinwerfer "überstrahlen". Auch die Einstellung ...
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... der Warnungen (inklusive akustischer Meldung) sind nicht optimal gemacht, der Fahrer muss sich durch das Menü blättern. Schlecht: Für einen Basis-Zafira ist der Assistent nicht verfügbar. Preis: 2100 Euro. Gesamtwertung: zwei Punkte.
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Lexus GS 450h (Systembezeichnung: BSM – Blind Spot Monitoring) • Den toten Winkel überwacht der Lexus fehlerfrei, bis zu fünf Meter weit (ab Höhe Außenspiegel nach hinten gemessen) reicht seine Sensorik im optimalen Fall. Für größere Abstände und Geschwindigkeitsdifferenzen zum Hintermann ...
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... ist das System jedoch nicht ausgelegt – so kann er hier als Spurwechselwarner nicht punkten. Ein kleines Leucht-Piktogramm im Außenspiegelglas soll bei Gefahr blinken und den Fahrer warnen. Die Anzeige glimmt jedoch schwach, ...
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... ist bei hellen Hintergründen nur schwer zu erfassen. Das BSM gibt es nur in Verbindung mit der Ausstattungslinie Executive, das treibt die Kosten auf 7400 Euro – frech. Gesamtwertung: zwei Punkte.
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Mercedes A-Klasse (Systembezeichnung: Totwinkel-Assistent) • Der Totwinkelassistent arbeitet stets im Verbund mit einem Spurhaltesystem – und ausschließlich als Überwacher des Bereichs neben und direkt hinter dem Fahrzeug. In dieser eingeschränkten Version ...
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... überzeugt die Leistung der A-Klasse jedoch. Dank deutlich sichtbarer Warnung im Spiegelglas und unterstützendem Signalton erfährt der Fahrer rechtzeitig, wann ein kritischer Spurwechsel droht. Allenfalls die unnötig komplizierte Bedienung ...
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... über das Zentralmenü stört. Eine haptische Warnung wie in der C-Klasse gibt es in der A-Klasse nicht. Bitter: Das Spur-Paket ist an ein Navigationssystem und weitere Extras gekoppelt – kostet so insgesamt 2374 Euro! Gesamtwertung: zweieinhalb Punkte.
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Mercedes C-Klasse (Systembezeichnung: aktiver Totwinkel-Assistent) • Fahrzeuge, die sich aus größerer Entfernung von hinten nähern, erfasst die C-Klasse grundsätzlich nicht. Entsprechend arbeitet der Assistent ausschließlich als Totwinkelwarner. In diesem Bereich funktioniert die Technik jedoch ...
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... zuverlässig und exakt. Neben der optischen Warnung gibt es auch einen Signalton. Darüber hinaus kann die C-Klasse sogar einen Bremseingriff auslösen, der den Wagen bei unbeabsichtigten Spurwechseln eindrucksvoll ...
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... effektiv zurück auf die eigene Spur zerrt. Allerdings kostet die Erweiterung des Totwinkelwarners zum aktiven System zusätzlichen Aufpreis, das gesamte Paket addiert sich so auf 5623 Euro. Gesamtwertung: zweieinhalb Punkte.
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Mazda CX-5 (Systembezeichnung: RVM – Rear Vehicle Monitoring) • Bis zu 50 Meter weit reicht die Radar-Keule des CX-5 – weit genug, um auch schnell herannahende Fahrzeuge rechtzeitig zu erkennen und den Mazda-Piloten vor einem gefährlichen Spurwechsel zu warnen. Allerdings: Mit dem "echten" toten Winkel ...
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... nimmt es der Mazda nicht so genau. In den Seitenbereichen fühlt die Elektronik nur ungefähr zwei Meter weit. Fährt zum Beispiel der Nebenmann leicht versetzt in seiner Fahrspur, warnt das RVM entsprechend spät oder gar nicht, ...
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... hier müsste der Mazda die gesamte Spur abtasten. Gut: Die eher mäßig erkennbare Kontrollleuchte lässt sich heller schalten, zudem unterstützt ein akustisches Signal die Warnabfolge. Preis: 3300 Euro. Gesamtwertung: dreieinhalb Punkte.
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Volvo V40 (Systembezeichnung: BLIS – Blind Spot Information System) • Selbst wenn sich ein Fahrzeug mit deutlich höherer Geschwindigkeit auf der Nebenspur nähert, weist Volvos BLIS auf eine mögliche Gefahr aus dem Rückraum hin. Wir haben Reichweiten ...
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... von bis zu 60 Metern hinter dem Testwagen ermittelt. Auch den eigentlichen toten Winkel kontrolliert der V40 zuverlässig. Ein in der Türverkleidung angebrachtes, gut sichtbares Leuchtsymbol flackert bei Gefahr und weist auf mögliche Kollisionen hin. Akustische oder haptische Meldungen ...
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... gibt es nicht. Bei der von uns getesteten Ausstattungsversion wird das System umständlich über den Bordcomputer (MyCar-System) aktiviert oder deaktiviert. Gut: BLIS ist günstig – den Assistenten gibt es für 900 Euro Aufpreis. Gesamtwertung: vier Punkte.
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VW Passat Variant (Systembezeichnung: Side Assist) • Fast schon zu vorsichtig geht der Passat mit Fahrzeugen um, die hinter ihm mitschwimmen. Selbst Autos, die bis zu drei Längen hinter ihm auf der Nebenspur unterwegs sind, ...
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... werden als mögliche Gefährdung angezeigt. Gleichzeitig werden Objekte, die mit größerer Geschwindigkeitsdifferenz in den Kontrollbereich des Systems einfahren, sehr früh gemeldet. Die Warnungen selbst erfolgen deutlich und rechtzeitig, zudem ...
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... lässt sich die Helligkeit der optimal platzierten LED-Reihe in mehreren Stufen justieren. Leider fehlt eine separate Taste für die schnelle Deaktivierung des Spurwechselassistenten. Warntöne beziehungsweise haptische Eingriffe fehlen völlig. Preis: 940 Euro. Gesamtwertung: vier Punkte.
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Audi A3 (Systembezeichnung: Side Assist) • Der Audi überwacht sowohl den Nahbereich auf der Nebenspur als auch den Verkehr, der sich aus größerer Entfernung von hinten nähert. Das passiert zuverlässig und selbst bei größeren Geschwindigkeitsdifferenzen tadellos. Auch die Warnung selbst ...
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... funktioniert vorbildlich. So wird das optische Signal deutlich und in der Helligkeit mehrstufig verstellbar im Fuß des Außenspiegels eingeblendet – wo es optimal sichtbar platziert ist. Der Side Assist arbeitet nur in Verbindung ...
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... mit dem MMI-Radiosystem, was den Preis fast verdoppelt. Größter Nachteil des Side Assist: Die Einstellungen verstecken sich im Info-Menü, die Bedienung ist entsprechend umständlich. Preis: 1050 Euro. Gesamtwertung: vier Punkte.
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BMW Active Hybrid 3 (Systembezeichnung: Spurwechselwarnung) • Radarsensoren im hinteren Stoßfänger überwachen selbst den Bereich weit hinter dem Auto. Sowohl der eigentliche tote Winkel als auch der herannahende Verkehr werden somit optimal überprüft. Die Warnungen im möglichen Kollisionsfall ...
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... kommen zuverlässig und rechtzeitig. Gut: Die Warnleuchte im Spiegelgehäuse ist auch bei starker Sonneneinstrahlung einwandfrei erkennbar, der Fahrer kann den Assistenten per Tastendruck unkompliziert ein- und ausschalten. Zur optimalen Kontrolle fehlt ...
Bild: Martin Meiners

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... allenfalls ein akustisches Signal. Den zusätzlichen haptischen Hinweis bei Gefahr (über Vibrationen im Lenkrad) nimmt der Fahrer nicht optimal wahr. Preis: 1460 Euro. Gesamtwertung: viereinhalb Punkte.
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