Die Spekulationen rund um ein SUV mit Corvette-Gesicht haben neues Futter bekommen – ausgerechnet von GM selbst: Bei einer Präsentation im Rahmen der CES 2021 präsentierte Chefdesigner Mike Simcoe eine Reihe neuer Modelle. Darunter ein Crossover, dessen Front verdächtig nach Corvette aussieht. 
Während das Autoportal carscoops.com vermeldet, dass GM tatsächlich an einem Corvette-SUV arbeitet, handelt es sich laut Simcoe bei der vermeintlichen Corvette in Wirklichkeit um ein zukünftiges Buick-Modell. Durchaus möglich, denn nach dem Auslaufen des LaCrosse hat Buick nur noch SUVs im Programm. Andererseits besitzt der CES-Prototyp weder Ähnlichkeit mit aktuellen Modellen noch mit Studien von Buick. Dagegen sind Scheinwerfer und Frontschürze der Corvette C8 wie aus dem Gesicht geschnitten. Alles nur Zufall?
Zudem würde ein Elektro-SUV auf Corvette-Basis beim aktuellen SUV-Boom auf jeden Fall Sinn machen. Denn mit Aston Martin, Porsche, Lamborghini, Maserati oder Jaguar haben auch andere Sportmarken bereits erfolgreiche SUVs im Programm. Und Ford hat mit dem Mustang Mach-E schon vorgemacht, dass die Kombination aus neuem Elektro-SUV und ikonischem Modellnamen funktionieren kann. Des Weiteren soll GM laut carscoops.com bereits an einem Projekt namens "Project R" arbeiten, das unter anderem eine breite Palette an Konzeptfahrzeugen der Marke Corvette beinhaltet – inklusive eines E-SUVs. Das würde wohl auf GMs Elektroplattform Ultium basieren, die auch der GMC Hummer EV nutzen wird. Geht es nach Carscoops, ist bereits 2025 mit einer hochbeinigen E-Corvette zu rechnen. Bis wirklich geklärt ist, was sich hinter dem Prototyp verbirgt, darf also noch fleißig spekuliert werden. Eins steht aber bereits fest: Wir bleiben dran an diesem Thema!