Daytona: Debüt BMW M8 GTE
BMW-Motorsportchef erklärt die Niederlage

Exklusiv: Gegenüber AUTO BILD MOTORSPORT erklärt BMW-Motorsportchef Jens Marquardt die Niederlage bei den 24 Stunden von Daytona.
- ABMS
Das Debüt des neuen BMW M8 GTE hat sich BMW auch anders vorgestellt: Mehr als zehn Runden hinter dem Sieger Ford beim 24-Stunden-Rennen von Daytona, allein im Qualifying mehr als eine Sekunde pro Runde langsamer. Die Rennpremiere ist gescheitert. BMW-Motorsportchef Jens Marquardt sieht das aber im Gespräch mit AUTO BILD MOTORSPORT nicht so: " Vorausschicken möchte ich, dass ich echt stolz bin auf das Auto – das ist in allen Facetten und Bereichen das beste GT-Auto, das BMW je gebaut hat", sagt er. Aber: "Ich bin sehr unglücklich darüber, dass die Einstufung der Balance of Performance es uns hier nicht erlaubt, das Potenzial des Autos wirklich auszuschöpfen. Da sprechen wir von Leistung und Gewicht. Um gegen eine Flunder wie Ford bestehen zu können, brauchen wir natürlich Topspeed auf den Geraden. Wir haben aber einen Mindestanstellwinkel des Heckflügels, was wir unnötig finden."
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Trotz der Niederlage gegen Ford, Ferrari, Porsche und Corvette (Rang sieben in der GTLM-Klasse) ist BMW zuversichtlich für den weiteren Lauf der Saison. Marquardt: "Jetzt geht es noch ans Feintuning. Da steckt noch Potenzial drin im Auto. Unsere Teams MTEK und RLL werden da weiterhin viel Herzblut reinstecken."
Der BMW M8 GTE
Jetzt wird es langsam ernst für BMW mit dem Einstieg in die Sportwagen-WM. Der bayerische Autobauer kommt dieses Jahr mit dem M8 GTE als neuer Konkurrent für Ford, Porsche, Ferrari, Aston Martin und Corvette in die GT-Profi-Klasse. Dort kommen die Gran-Tourismo-Boliden zum Einsatz, die es abgespeckt auch auf der Straße gibt. Der M8 bringt 1.220 Kilogramm auf die Waage. Optisch wirkt der Renner wesentlich bulliger als die Konkurrenzautos. Er gleicht mehr einem DTM-Boliden.
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BMW-Entwicklungsfahrer und Ex-DTM-Champion Martin Tomczyk ist vom Langstreckenflitzer überzeugt. "Er ist von Anfang an gut zu fahren, und es ist recht einfach für uns als Fahrer herauszufinden, wie das Handling ist. Was natürlich wichtig ist." Der 4-Liter-V8-Twinturbo leistet 500 PS. Zylinderblock und Zylinderkopf werden vom Serienmotor übernommen und stammen aus der Leichtmetallgießerei im BMW-Werk Landshut. Die Kraftübertragung erfolgt über ein sequenzielles Sechs-Gang-Rennsport-Getriebe.
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Der neue BMW M8 GTE leistet 500 PS
Bevor der V8-Biturbo des M8 in der Sportwagen-WM aufheult, feiert er beim 24h Rennen von Daytona seine Rennsport-Premiere. Philipp Eng, Augusto Farfus, John Edwards, Nick Catsburg, Colton Herta, Bill Auberlen, Alexander Sims, Connor De Philippi und Jesse Krohn werden mit einem der zwei eingesetzten Boliden an den Start gehen.
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BMW-Motorsportchef Jens Marquardt über das neue Rennauto: "Eine der Prämissen in der Entwicklung des BMW M8 GTE ist die enge Verbindung von Rennsport und Serie“, sagt der 50-Jährige. „Die verschiedenen Abteilungen haben auch im Bereich Aerodynamik Hand in Hand zusammengearbeitet. So war es möglich, in der Entwicklung speziell auf den Langstreckeneinsatz ausgelegter Aero-Komponenten noch effizienter als bisher zu arbeiten. Zugleich haben auch die Kollegen aus der Serienentwicklung wertvolle Erkenntnisse im High-Performance-Bereich sammeln können."
Technische Daten
Motor: 4,0-l-V8-Biturbomotor
Leistung: 500 PS
Drehzahl: ca. 7.000 U/min
Gewicht: 1.220 kg
Länge: 4.980 mm
Breite: 2.046 mm
Höhe: 1.212 mm
Radstand: 2.880 mm
Leistung: 500 PS
Drehzahl: ca. 7.000 U/min
Gewicht: 1.220 kg
Länge: 4.980 mm
Breite: 2.046 mm
Höhe: 1.212 mm
Radstand: 2.880 mm
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