Die elf Besten der Nation: Opel Astra
Der ewige Zweite

Oft musste sich der Astra hinter dem VW Golf auf Platz zwei einreihen. In der Zulassungsstatistik schafft er es mit 38.048 verkauften Exemplaren auf Rang fünf.
- Joachim Staat
Im Gegensatz zu Volkswagens Golf-Strategie blieb Opel nie seiner Linie treu. Namenswechsel von Kadett auf Astra sowie viele (mutige?) Design-Experimente brachten kurzfristige Erfolge. Aber den Erzkonkurrenten überholte nur der E-Kadett ein einziges Mal. Dabei ist der Bochumer gerade jetzt viel besser als sein Ruf, er ist sparsam, günstig im Unterhalt und gut ausgestattet. Sogar die Amis dürfen Astra fahren, dort wird er unter der Marke Saturn verkauft. Ewiger Zweiter bleibt er auch bei den Vergleichen. Den großen Zehner-Vergleich der Kompakten mit Diesel gewann erstmals sogar ein Japaner. Der neue Toyota Auris deklassierte Golf und Kia cee'd, der Astra kam auf Platz vier. Bei den Benzinern um 110 PS dann wieder die alte Reihenfolge: Platz eins der Golf, danach der Astra. In den Kosten zog er mit dem Golf gleich, beim Antriebskapitel verlor er.
Was wählen die Käufer?

Unsere Empfehlung
Motoren: Mit 90-Benzin-PS geht es im 1.4 GTC los, recht ausgewogen erscheint der 1.6 Twinport mit 115 PS, er braucht gleich viel Sprit wie die 105-PS-Ableger. Bei den Dieseln bieten sich die 1,7-Liter mit 110 oder 125 PS an, der Zweiliter ist zu durstig. Ausstattung: Opels Preislisten lesen sich mittlerweile auch wie ein Versandhaus- Katalog. Macht nichts, schon das Basismodell ist gut ausgestattet: jede Menge Sicherheit und Komfort. Wer aber Klimaanlage und Radio haben will, der muss Edition nehmen, ist ja auch die meistgewählte Ausstattungslinie. Alternativen: Die Golf-Klasse ist umkämpft wie keine andere. Der Preis ist also ausschlaggebend, ein Plus für Fiat & Co, aber auch Koreaner wie den Hyundai i30 oder sein Schwestermodell Kia cee'd. Natürlich haben auch die Franzosen hübsche Töchter ...
Fazit
$(LB393543:Hier geht es zum kleinen Bruder Corsa auf Platz sechs!)$
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