Bei elektrifizierten Autos bereitet weniger das Fahren als das Laden Probleme: Die Ladeinfrastruktur ist zu klein. Der Strom-Markt an den öffentlichen Ladestationen ist unübersichtlich und kompliziert. 
Und wer reisen will, hat es nicht nur mit der Rechnerei rund um die Reichweite des Autos zu tun – obendrauf kommen die verschiedenen Ladeoptionen und unterschiedlichen Stecker, die europaweit genutzt werden. Um den Eignern von elektrischen Opel-Modellen das Leben zu erleichtern, bieten die Rüsselsheimer den "Universal Charger" an.

Es ist, vereinfacht ausgedrückt, ein Mehrfachstecker für E-Autos. Denn genau das ist der Universal Charger. E-Opel-Fahrer können mit ihm dank drei verschiedener Anschlussstücke genauso an allen ländertypischen Haushaltssteckdosen laden wie an den aktuell verfügbaren öffentlichen Ladestationen. Das Laden an einer öffentlichen Säule funktioniert via Typ-2-Stecker. Mit elf kW laden kann der Universal Charger auch. Dafür braucht er nur eine Drehstromsteckdose mit 400 Volt. Dann wird der Mehrfachstecker sozusagen zur Wallbox. Der für elf kW Ladeleistung nötige CEE-16-Stecker gehört zum Paket dazu. Vom e-Corsa bis zum Vivaro-e – der Universal Charger lässt sich bei allen elektrifizierten Opel-Modellen einsetzen, die sich gerade auf dem Markt befinden.

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Je nach Fahrzeug bietet Opel den Universal Charger zum Preis ab 720 Euro (inkl. Mehrwertsteuer) beim Kauf eines Neuwagens an. Als Ersatz für die vom Elektriker in der heimischen Garage oder am Stellplatz anzubringende Wallbox ist der Charger nicht gedacht. Doch auch dafür hat Opel eine Lösung parat. Partner InnoGrid kümmert sich auf Wunsch des Kunden um die Installation einer Wallbox zu Hause.