Erste Shelby Cobra versteigert
Cobra rückt auf zum teuersten US-Car

Die allererste Shelby Cobra hat einen Rekord gebrochen. Mit ihrem achtstelligen Erlös ist sie das teuerste jemals versteigerte US-Fahrzeug.
Bei 12,5 Millionen US-Dollar (umgerechnet 11,2 Millionen Euro) fiel der Hammer, als RM Sotheby's in Pebble Beach im August 2016 die erste Shelby 260 Cobra versteigerte. Das macht den blauen Roadster aus dem persönlichen Besitz von Carroll Shelby zum teuersten jemals bei einer Versteigerung unter den Hammer gekommenen amerikanischen Wagen. Inklusive der Auktionsgebühren beläuft sich der Verkaufspreis des Autos mit der Fahrgestell-Nummer CSX 2000 sogar auf 13,8 Millionen Dollar (etwa 12,2 Millionen Euro).
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Fahrgestell-Nummer CSX 2000: Mit diesem Auto hat alles begonnen.
Bild: Darin Schnabel RM Sotheby´s 2016
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Shelby Cobra war fast unschlagbar
Die Geburt der Giftschlange vor mehr als 50 Jahren begründete den Ruf von Le-Mans-Sieger Carroll Shelby als Tuninglegende, der später reihenweise mit Ford-Mustang-Sondermodellen zementiert wurde. Und sie brachte einen nahezu unschlagbaren Sportwagen auf die Rennpiste: 4,2 Sekunden bis 60 mph, 13,8 Sekunden für die Viertelmeile und eine Spitzengeschwindigkeit von 153 Meilen pro Stunde (246 km/h) wurden 1962 bei einem Test gemessen. 1966 wurde die Produktion der Shelby Cobra wieder eingestellt.
Die Ur-Cobra wechselte öfter die Farbe
Die Ur-Cobra hatte in ihren ersten Tagen und Wochen viel zu tun. Sie diente für Test und Entwicklung, aber auch als Promo-Objekt. Und das nicht ohne Tricks: Dank diverser Umlackierungen suggerierte das Fahrzeug auf seinen Städtereisen eine floriende Produktion der noch jungen Firma Shelby American. In Wahrheit handelte es sich jedesmal um ein und dasselbe Auto. Auch nach dem Produktionsende tauchte die CSX 2000 immer wieder in der Öffentlichkeit auf, so 2012 zu ihrem 50. Geburtstag in Pebble Beach. Den Besitzer indes wechselte sie nie. Bis zu seinem Tod im Mai 2012 nannte Carroll Shelby die erste Cobra sein Eigen, seitdem gehörte sie der Carroll Hall Shelby Stiftung.
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