Mit Turbo-Power und Spar-Antrieb präsentiert sich Ford auf der Paris Motor Show 2008. Rasant vorwärts soll es künftig mit dem neuen Turbobenziner im Kuga gehen. Der 2,5-Liter-Fünfzylinder basiert auf dem Triebwerk aus dem Focus ST und leistet im Kuga 200 PS. Damit rennt das Kompakt-SUV bis zu 208 km/h. Den Durchschnittsverbrauch des schnellsten Kuga, der Anfang 2009 beim Händler steht, gibt Ford mit 9,9 Liter pro 100 km an. Deutlich sparsamer wird der neue Fiesta ECOnetic. Ausgestattet mit einem 90 PS starken 1,6-Liter-TDCi-Motor, soll sich der Kleinwagen im Schnitt mit 3,7 Liter Diesel zufrieden geben. Möglich wird das Dank optimierter Aerodynamik, spezieller Leichtlaufreifen und des länger übersetzten fünften Gangs. Der Sparversion des Fiesta wird Ende 2008 an den Start gehen.

Zwei Motoren zum Start des neuen Ford Ka

Ford Ka
Steht in den Startlöchern: Anfang 2009 löst der neue Ka den Kleinwagen-Klassiker ab.
Moderate Trinksitten dürfte auch der brandneue Ford Ka an den Tag legen, der ebenfalls in Paris seine Premiere feiert und Anfang 2009 in den Verkaufsräumen steht. Zum Modellstart stehen zwei Motorisierungen zur Auswahl, ein 1,2-Liter-Benziner mit 69 PS sowie ein kleiner 1,3-Liter-Turbodiesel, der 75 PS leistet. Ebenfalls Teil des Messeauftritts wird das Ford-Individual-Programm sein, mit dem die Kölner Fiesta, Kuga und Mondeo zusätzlich veredeln. So lässt sich der Kuga im Innenraum mit neuen Materialien aufwerten. Neben einem Karosserie-Stylingkit kann das kompakte SUV auf Wunsch auch mit fetten 20-Zöllern bestückt werden. Im Fiesta und Mondeo bietet Ford neue Farbkombinationen für die Innenräume an.

Der Über-Focus RS gibt sich in Paris erneut die Ehre

Ford Focus RS
Giftgrünes Geschoss: Der 300 PS starke Focus RS prescht in unter sechs Sekunden auf Tempo 100.
Den rasanten Focus RS hat Ford bereits im Juli 2008 auf der British International Motor enthüllt – in Paris legt die 300 PS starke Über-Focus seine Festland-Messe-Premiere hin. Das Turbo-Geschoss rennt in unter sechs Sekunden auf Tempo 100 und ist gut für 260 km/h Spitze. Zu den technischen Highlights des Focus RS zählt die neue "Revo"-Vorderradaufhängung, die in Verbindung mit einer Differenzialsperre präzises Handling ermöglichen soll – trotz der 410 Nm Drehmoment, die an der Vorderachse zerren.

Von

Jan Kretzmann