Ford Edge Facelift (2018): Alle Infos und Test

Ford Edge Facelift (2018): Alle Infos und Test

Ford Edge Facelift (2018): Preis, ST, Test und alle Infos

Ford frischt den Edge auf

Ford hat das SUV Edge technisch und optisch überarbeitet. Eins bleibt allerdings gleich: In Deutschland gibt es den Edge nur als Diesel. AUTO BILD hat alle Infos und die Sitzprobe!

Der Edge ST verfügt über eine zweiflutige Auspuffanlage.

Zwei Jahre nach dem Marktstart des Edge verpasst Ford dem SUV ein Facelift – mit frischer Optik und mehr Technik. An der Front fallen die nun serienmäßigen LED-Scheinwerfer und der neue Kühlergrill mit mehr Querstreben als bisher auf. Je nach Ausstattung (ST Line, Trend, Titanium oder Vignale) wird der Grill leicht abgeändert. Die Motorhaube wurde mit stärkeren Konturen erneuert. Unter der Heckscheibe befindet sich neuerdings ein schwarzer Streifen, der die Rückseite des SUVs interessanter wirken lässt. Ford hat vor allem die Assistenzsysteme aufgerüstet: Das SUV verfügt nun Ausweich-Assistent, Stauasssistent und ein System, das den Edge nach einer Kollision zum Stillstand bringt. Nach wie vor bietet Ford den Edge in Deutschland ausschließlich als Diesel an. Zur Wahl stehen zwei Leistungstufen: 190 und 238 PS. Marktstart für den Ford Edge ist Ende 2018, seine Europa-Premiere feiert er in Genf (8. bis 18. März 2018). Bisher startete das SUV bei 41.300 Euro. Nach dem Facelift dürften die Preise geringfügig steigen.

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Kein Gangwahlhebel im Edge

AUTO BILD hat auf der NAIAS in Detroit bereits in der amerikanischen Version des Edge Platz genommen. Beim Facelift hat Ford das Mittelklasse-SUV im Inneren weitestgehend in Ruhe gelassen. Der Tacho sitzt immer noch mittig hinter dem Lenkrad und wird von zwei Bildschirmen eingerahmt. Im Messe-Fahrzeug steckt ein Multifunktionslenkrad, das ausreichend groß ist und gut in der Hand liegt.

Wie bei Jaguar: Statt eines klassischen Gangwahlhebels gibt es im Ford Edge einen Drehregler.

Auf den ersten Blick dürften die mit Leder bezogenen Sitze zwar nicht besonders viel Seitenhalt bieten, das Gestühl ist aber bequem und vermitteln den Eindruck, auch auf längeren Strecken durchaus komfortabel zu sein. Die Verarbeitung macht einen wertigen und guten Eindruck. Das Navigations- und Infotainmentsystem bleibt altbewährt. Optional gibt es eine Soundanlage von Bang&Olufsen mit zwölf Lautsprechern. Am auffälligsten im Innenraum des Edge ist jedoch, dass der Gangwahlhebel bei der Achtgang-Automatik fehlt! Ford ersetzt ihn durch einen Drehregler in der Mittelkonsole. Das Konzept erinnert etwas an einen Linienbus, scheint aber in Zeiten elektronisch gesteuerter Getriebe ein durchaus logischer Schritt zu sein. Auch ein Sportmodus ist verfügbar. Er wird über den mittigen "S"-Knopf aktiviert. Im Fond bietet sich den Passagieren viel Raum zum Entspannen. Die Beinfreiheit ist mehr als großzügig. Selbst hinter dem Fahrersitz gibt es für die Knie keine Platzprobleme. In der hinteren Mittelkonsole finden sich zwei Steckdosen zum Aufladen elektronischer Geräte während der Fahrt. Besonders clever: Auch ein Spannungswandler ist an Bord und erlaubt das Aufladen mit normalem Netzteil.

Motoren: 190 oder 238 PS

Nach wie vor bietet Ford den Edge in Deutschland ausschließich als Diesel an. Zur Wahl stehen zwei Leistungstufen, Allrad ist immer an Bord. Der Zweiliter-Vierzylinder mit Biturbo-Aufladung leistet jetzt 238 PS (bisher 210 PS) und kommt mit überarbeiteter Achtgang-Automatik und Schaltwippen. In der schwächeren Stufe leistet der Zweiliter-Diesel 190 PS, 10 PS mehr als im Vorgänger. Geschaltet wird über eine Sechsgangschaltung.

Ford Edge Facelift (2018): Alle Infos und Test

Autoren: Elias Holdenried, Andreas Huber, Katharina Berndt

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