F1 2018: Setups für alle Strecken

Formel 1: Resta wieder in rot

Technikchef kommt zurück zu Ferrari

Alle Nachrichten aus der Formel 1. NEU: Ferrari setzt wieder auf den alten Technikchef Simone Resta. Er arbeitet schon am Auto für die Saison 2021.
+++ Resta zurück zu Ferrari: 2021 kommt die große Formel-1-Revolution. Ferrari mobilisiert schon jetzt alle Kräfte, damit es auch eine sportliche Revolution wird. Designer Simone Resta wird nach der Sommerpause zur Scuderia Ferrari zurückkehren und sich schon auf das Auto für 2021 konzentrieren. Resta kam 1998 mit Minardi in die Formel 1, war von 2001 bis Mai 2018 bei Ferrari und wurde dann als Technikchef zu Alfa Romeo abgestellt. Nun kehrt der 48-Jährige zu Ferrari zurück.
+++ Vettel führt Strafenkatalog an: Seit 2014 gibt es die Strafpunkte für Vergehen von F1-Piloten. Seither hat keiner mehr Punkte gesammelt als Sebastian Vettel. Die ganze Geschichte gibt es HIER
+++ So sieht die Formel 1 2021 aus: 2021 kommt die nächste Formel-1-Revolution. So sieht sie aus: Hier klicken
+++ Boxenstopp in 1,91 Sekunden: Mit 1,91 Sekunden wurde ein neuer Boxenstopp-Rekord aufgestellt. Mehr dazu HIER.
+++ Todt spricht sich für Nachtanken aus: FIA-Präsident Jean Todt lässt am Rande des Großbritannien GP in Silverstone mit einer Idee für die Zukunft der Formel 1 aufhorchen. Der Franzose kann sich eine Rückkehr der Tankstopps vorstellen. "Persönlich hätte ich das Nachtanken gerne wieder", sagte Todt der BBC. Einen Alleingang des FIA-Bosses wird es diesbezüglich aber nicht geben: "Eine Studie muss die positiven und negativen Seiten davon beleuchten", kündigt Todt eine Evaluierung an. Das Nachtanken ist in der Formel 1 seit 2010 verboten. Gegner der Tankstopps befürchten, dass sonst wieder vermehrt über die Taktik und weniger auf der Strecke überholt wird.
+++ Chaos um Haas-Sponsor: Zweifel am neuen Haas-Sponsor Rich Energy gab es von Anfang an. Vor dem britischen Grand Prix ist das Chaos perfekt. Los ging es schon im Juni, als der Energy-Drink-Hersteller einen Copyright-Prozess gegen den Fahrradhersteller Whyte Bikes verlor. Konkret ging es um das Logo, das abgekupfert worden sein soll. Beim Österreich GP fuhr Haas daher schon ohne diesem Logo auf den Fahrzeugen.
Am Mittwoch vor Silverstone twitterte Rich Energy dann: „Wir wollen Red Bull schlagen, und in Österreich hinter Williams zu landen ist inakzeptabel.“ Gleichzeitig störe man sich „an der Politik und der Political Correctness“ der Formel 1 insgesamt: „Das hemmt unser Business.“ Daher gab man die Trennung von Haas bekannt.
Wurde etwa der Twitter-Account von Rich Energy gehakt? In einem Statement bleibt Haas-Teamchef Günther Steiner zurückhaltend, gibt lediglich zu Protokoll: „Rich Energy ist derzeit der Titelpartner des Haas F1-Teams. Ich kann das Vertragsverhältnis zwischen unseren beiden Parteien aus Gründen des Geschäftsgeheimnisses nicht weiter kommentieren.“
Später am Donnerstag melden sich dann auch die Rich-Aktionäre zu Wort, sprechen in Bezug auf den Tweet von einer "peinlichen und bösartigen Vorgehensweise" einer Einzelperson, "die nicht die Meinung der Firma repräsentiere. "Wir bedauern den Tweet, der nicht authorisiert war und bedanken uns für die Geduld von Haas, während wir uns intern um die Angelegenheit kümmern", heißt es.
Der Verfasser des Tweets soll von allen Verantwortlichkeiten innerhalb der Firma entbunden werden. Wer besagte Person ist, wird jedoch nicht genannt - Gerüchten zufolge soll es sich um CEO William Storey handeln, der nach ABMS-Infos vor dem Rauswurf steht.
+++ McLaren bestätigt Fahrer: Carlos Sainz und Lando Norris bekommen eine weitere Saison bei McLaren. Die Details gibt es hier.
+++ Formel-1-Cockpits 2020: Wer fährt 2020 wo? Wie lange laufen die Verträge? Hier gibt es den Überblick.
+++ Ricciardo über Ferrari-Gerüchte: Wechselt Daniel Ricciardo zu Ferrari? Das sagt er dazu.
+++ Mercedes in der Hitzefalle: Warum hat Mercedes den Österreich-GP verloren? Hier gibt es die Analyse.
+++ TV-Quoten im Plus: Kaum bietet die Formel 1 jede Menge Action wie am vergangenen Wochenende in Österreich, schon schalten die Fans auch wieder ein: 4,36 Millionen Zuschauer verfolgten den Grand Prix, 450.000 Zuschauer mehr als noch 2018. Dazu kommen noch mal 480.000 Zuschauer auf Sky (im Vorjahr keine Formel 1) – der Bestwert für den Bezahlsender. RTL hatte lediglich beim Bahrain-GP, ebenfalls ein sehenswertes Rennen, höhere Einschaltquoten (4,82 Millionen).
+++ Gasly auf dem Abstellgleis? Red Bull sucht den neuen Max Verstappen: Hier klicken
+++ Hamilton mit Lockenmähne: Lewis Hamilton hat sicht seit 2007 ordentlich verändert: Sehen Sie hier.
+++ Montoya bald Rennkommissar? Kein Rennen ohne Diskussionen darüber, ob ein Manöver nun regelkonform war oder bestraft werden soll. Auch wenn Max Verstappen seinen Sieg in Österreich behalten durfte: Die Fans sind zunehmend genervt. Und nicht nur die.
Juan Pablo Montoya gewann in der Formel 1 sieben seiner 94 Grands Prix. Bekannt wurde er, weil er auf der Strecke oft rücksichtslos agierte. Er findet die Strafen und Untersuchungen lachhaft und bietet sich als Rennkommissar an: "Das wäre sicherlich interessant. Ich bin ehrlich gesagt überrascht, dass sie mich noch nicht gefragt haben", so der Kolumbianer.
Auch René Arnoux kann über die jüngsten Diskussionen nur lachen. Er lieferte sich in Frankreich 1979 ein Wahnsinns-Duell mit Gilles Villeneuve – inklusive mehrerer Feindberührungen. "Wenn die Fahrer heute so fahren würden wie wir damals, würden sie ins Gefängnis kommen", glaubt er.
Die Formel 1 überlegt nun, die Regeln für die Saison 2020 zu lockern, damit beispielsweise Renn-Duelle wie zwischen Sebastian Vettel und Lewis Hamilton in Kanada nicht mehr in einer Bestrafung für einen der beiden Fahrer münden.

F1 2018: Setups für alle Strecken

 

Autor: ABMS

Fotos: Picture-Alliance

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