Hyundai Santa Fe 1.6 T-GDI Hybrid: Test, SUV, Antrieb, Preis, Allrad
Hyundai setzt sein SUV Santa Fe ein bisschen unter Strom – reicht das?

Der Hyundai Santa Fe 1.6 T-GDI Hybrid ist 4,79 Meter lang und 1,9 Tonnen schwer. Reicht da der kleine 1.6er mit E-Unterstützung, um harmonisch und sparsam zu fahren? Ein Test.
Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD
Ist das noch ein Facelift? Der Hyundai Santa Fe schaut uns mit einem völlig veränderten Gesicht an, das Cockpit ist neu und sogar die Plattform – die teilt er sich jetzt mit dem Konzernbruder Kia Sorento. Anders als die Karosserie fällt die Motorisierung ausgesprochen schlank aus. Kann das gut gehen? Fans großer Hubräume werden einen Blick unter die Motorhaube erheiternd finden: Die gekühlte Hybrid-Steuerungseinheit wirkt kaum kleiner als der – in Relation zur Fahrzeuggröße winzige – 1,6-Liter-Benziner, den wir aus den kleineren SUVs Kona und Tucson kennen.
Elektro- und Ottomotor bilden ein perfektes Antriebsduo

Butterweicher Vortrieb: Elektromotor und Vierzylinder-Benziner sind perfekt aufeinander abgestimmt.
Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD
Nicht in allen Fahrmodi ist Allrad aktiviert

Obacht mit Anhänger: Allradantrieb gibt es nur in den beiden Fahrmodi "Sport" und "Smart".
Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD
Allrad gibt es nur in den Fahrmodi Smart (bis 35 Prozent der Antriebskraft hinten) und Sport (Kraftverteilung vorn:hinten: 100:0 bis 50:50). Wer den Santa Fe im Winter oder als Zugtier nutzt, sollte das wissen, sonst wundert er sich über Vorderräder, die auf nasser Wiese oder im Schnee durchdrehen – trotz 4WD.
Preis? Hybrid ist 2000 Euro teurer als der Diesel

Als Vollhybrid nicht förderungsfähig: Der Grundpreis des Santa Fe mit Doppelherz liegt bei 51.450 Euro.
Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD
Das neue Infotainment lässt sich durchaus intuitiv bedienen. Wichtiges wie den Kartenmaßstab kann man ganz einfach per Drehknopf ändern. Die Sprachbedienung versteht Navi-Eingaben ("Fahre mich zur nächsten Tankstelle") halbwegs zuverlässig, zeigt sich ansonsten aber schwerhörig. Weitere Kritikpunkte: der etwas herbe Abrollkomfort auf kurzen Unebenheiten und bescheidene 170 Millimeter Bodenfreiheit am Auspuff.
Das Fazit: Ein kultivierter Selbstlade-Hybrid, sparsam aber nur bei ruhigen Fahrern und abseits der Autobahn. Der Diesel und die förderfähige Plug-in-Alternative ab April 2021 dürften ihm nur die Idealisten-Nische übrig lassen. AUTO BILD-Testnote: 2-
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