JAC T9 PHEV (2026): China-Pick-up mit 489 PS
Dieser Plug-in-Hybrid Pick-up greift den Ford Ranger an

Mit dem T9 als Plug-in-Hybrid nimmt JAC den Ford Ranger ins Visier. Bei Leistung und Akkugröße legt der Pick-up aus China ordentlich vor.
Bild: Maurus Elias Moritz / AUTO BILD
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Jetzt greifen die chinesischen Marken auch bei den Nutzfahrzeugen an. Ein besonders interessanter Pick-up kommt dabei von JAC Motors. T9 heißt das Modell und ist als Diesel bereits in Deutschland bestellbar.
Jetzt kommt aber noch ein Plug-in-Hybrid. Und der scheint es auf keinen geringeren als den Ford Ranger abgesehen zu haben.
Um gegen so einen Gegner anzukommen, trumpft JAC direkt mit mehr Leistung auf. 489 PS und 674 Nm bringt der Plug-in-Hybridantrieb mit. Dazu arbeiten unter der T9-Karosserie ein Zweiliter-Benziner und zwei Elektromotoren zusammen. Der Antrieb? Natürlich Allrad. Beim Ranger gibt es über 200 PS weniger (281 PS), dafür aber mehr Drehmoment: 697 Nm. Der Ford hat allerdings einen E-Motor weniger.
T9 soll 100 elektrische Kilometer schaffen
Und eine kleinere Batterie. Der Ranger verfügt über einen 11,9 kWh großen Akku, um vollelektrisch zu fahren. Beim JAC T9 sind es 31,2 kWh. Die Reichweite gibt JAC mit 100 Kilometern an. Am Schnelllader soll es eine halbe Stunde dauern, um den Akku von 15 auf 80 Prozent zu füllen.

Die Nutzlast gibt JAC mit 915 Kilo an. Die Ladefläche misst 1,52 Meter mal 1,59 Meter.
Bild: Maurus Elias Moritz / AUTO BILD
Optisch hebt sich der Plug-in-Hybrid kaum vom Diesel-T9 ab. Typisch für diese Klasse ist das angriffslustige Design. Die Grillpartie mit riesigem JAC-Schriftzug könnte auch von einer US-amerikanischen Marke stammen. Dazu gibt es vorn zweigeteilte LED-Scheinwerfer und am Heck eine senkrecht verlaufende Leuchtensignatur. Robuste Plastikbeplankung, praktische Trittstufen und eine Reling an der Ladefläche runden den Look des Viertürers stimmig ab.
Im T9 vergisst man vorn wie hinten schnell, dass man in einem Nutzfahrzeug sitzt. Die Ledersitze sind bequem, vorn wie hinten ist das Platzangebot gut. Beim Aufbau des Cockpits scheint JAC an den avisierten Konkurrenten Ranger gedacht zu haben. Das Hochkant-Display, das links und rechts von aufrecht stehenden Belüftungsdüsen flankiert wird, deutet jedenfalls darauf hin. Neben der Touchbedienung gibt es für wichtige Funktionen Knöpfe. Die Fahrstufen der Achtgang-Automatik werden per Drehrad auf der Mittelkonsole eingelegt.

Digital-Cockpit und Infotainment-Display messen jeweils 10 Zoll.
Bild: Maurus Elias Moritz / AUTO BILD
Wie viele chinesische Hersteller trumpft auch JAC mit viel Serienausstattung auf. Berganfahrhilfe, Sensoren für Licht und Scheibenwischer, Einparkhilfen und 360-Grad-Kamera sind Standard. Auch ein Schiebedach und getönte Scheiben oder Vehicle-to-Load sind beim T9 Plug-in-Hybrid serienmäßig an Bord.
Offen ist noch der Preis. Der Diesel-T9 startet bei 37.990 Euro, ein Ford Ranger PHEV kostet als Doppelkabine 55.442 Euro. Bleibt JAC seiner Linie treu, dürfte der Plug-in-Hybrid deutlich darunter landen – bestätigt ist das aber nicht.
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