Nach nur sechs Jahren Bauzeit bekommen der wenig erfolgreiche Jeep Compass und sein bei uns nicht mehr angebotene, baugleiche Bruder Patriot eine zweite Chance. Jetzt wurde die Neuauflage in Brasilien vorgestellt. Der Nachfolger ist im Prinzip ein verlängerter Renegade mit neuem Hut und neuem Interieur. Und weil sich der Renegade den Unterbau mit dem Fiat 500X teilt, besitzt auch der Compass II neben der amerikanischen die italienische Staatsbürgerschaft.
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Jeep Compass
Die Neuauflage des Compass kommt mit frischem Interieur.
Bild: Werk
Die schwächeren Motoren treiben über Sechsgang-Schaltgetriebe die Vorderräder an, die kräftigeren Vierzylinder locken mit Allradantrieb und Neunstufenautomatik. Stärkster Compass ist dem Vernehmen nach der 2.2 MultiJet, der mit 200 PS und 440 Nm Drehmoment ordentlich Kraft hat. Bei den Benzinern hofft AUTO BILD auf ein etwa gleich starkes Aggregat, das endlich die eklatante Lücke zwischen dem 1,4-Liter-MultiAir-Treibsatz mit 170 PS und dem 240 PS starken 1,8-Liter-Aggregat aus dem Sportwagen Alfa 4C schließt. Insgesamt wird es mehr als 17 verschiedene Antriebskombinationen geben. Der Marktstart in Europa ist für die zweite Jahreshälfte 2017 vorgesehen.

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