Kia baut seine Elektro-Palette weiter nach unten aus. Nach EV3 und EV2 könnte 2027 mit dem Kia EV1 das bislang kleinste Elektroauto der Koreaner folgen. Damit würde Kia in ein Segment vorstoßen, das in den kommenden Jahren besonders spannend werden dürfte: bezahlbare Elektro-Kleinwagen für die Stadt. Noch gibt es keine offiziellen Bilder vom kleinen Elektro-Kia. AUTO BILD zeigt mit einer KI-generierten Illustration, wie der kommende EV1 aussehen könnte!

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Klar ist: Er dürfte sich unterhalb des EV2 einsortieren und könnte damit zum elektrischen Gegenstück des Kia Picanto werden. Ob der EV1 den kleinen Verbrenner tatsächlich ersetzt oder parallel zu ihm angeboten wird, steht derzeit noch nicht fest. Beim Design könnte sich der Stromer sowohl am Picanto als auch an den elektrischen Modellen EV2 und EV3 orientieren.

Kompakte Abmessungen beim Kia EV1

Der Stromer dürfte ein kantiger Kleinwagen im Polo-Format sein und die Kia-typische Tagfahrleuchten-Signatur mit einem Mix aus vertikalen und horizontalen Elementen bekommen. Dazu kommen kurze Überhänge und große Fensterflächen. Die kastenförmige Karosserie hätte zudem einen praktischen Vorteil: Bei möglichst geringer Außenlänge ließe sich vergleichsweise viel Platz für Passagiere und Gepäck schaffen.
Zur Technik des EV1 lässt sich zum aktuellen Zeitpunkt nur spekulieren. Im Raum stehen zwei Batteriegrößen und eine Reichweite von ungefähr 320 bis 480 Kilometern. Zudem könnte Kia auf 400-Volt-Technik setzen. Auch diese Angaben sind derzeit Spekulation und keine bestätigten technischen Daten.
Wahrscheinlicher als besonders hohe Leistung dürfte beim EV1 ohnehin ein anderer Schwerpunkt sein: niedriger Verbrauch, viel Platz auf kleiner Fläche und ein möglichst niedriger Einstiegspreis.

Reichlich Konkurrenz für den Kia EV1

Mit einem Marktstart im kommenden Jahr 2027 könnte der Kia EV1 als Konkurrent von Renault Twingo E-Tech und VW ID.Polo ins Rennen gehen. Dazu kommen bereits erhältliche Modelle wie Hyundai Inster und Renault 5.
Für Kia wird deshalb vor allem der Preis entscheidend. Gelingt es den Koreanern, einen alltagstauglichen EV1 in die Nähe der 20.000-Euro-Marke zu bringen, könnte der kleine Stromer eine interessante Alternative für all jene werden, denen die aktuellen Elektro-SUV zu groß und zu teuer sind.