Mercedes EQA vs. Kia e-Niro: Test, Elektro-SUV, Motor, Preis, Reichweite
E-SUV im Test: Können e-Niro und EQA wirklich die Massen elektrisieren?

Neue E-Autos braucht das Land. Zum Beispiel elektrische Kompakt-SUVs wie den neuen Mercedes EQA und den Kia e-Niro. AUTO BILD hat die beiden verglichen.
Bild: Christian Bittmann / AUTO BILD
Platz 1 mit 562 von 800 Punkten: Mercedes EQA. Ein typischer Mercedes mit toller Konnektivität und guter Qualität. Beim braven E-Antrieb spüren wir kaum Premium. Preis: ab 47.541 Euro (zum Angebot: Ersparnis bei carwow.de bis zu 12.807 Euro).
Platz 2 mit 541 von 800 Punkten: Kia e-Niro. Ein durchaus brauchbares Elektro-SUV. Vernetzung, Assistenz und Komfort klar unterhalb des Benz, dafür angenehm günstig. Preis: ab 38.290 Euro (zum Angebot: Ersparnis bei carwow.de bis zu 14.607 Euro).
Platz 2 mit 541 von 800 Punkten: Kia e-Niro. Ein durchaus brauchbares Elektro-SUV. Vernetzung, Assistenz und Komfort klar unterhalb des Benz, dafür angenehm günstig. Preis: ab 38.290 Euro (zum Angebot: Ersparnis bei carwow.de bis zu 14.607 Euro).
Eine leise Revolution tobt in der Automobilindustrie. Und das seit mindestens zehn Jahren. Der Verbrennungsmotor wird zurückgedrängt, die Elektromaschinen streben an die Macht. So weit, so gut. Doch eine breite elektrische Mitte hat sich bis heute nicht wirklich etabliert. In die Lücke zwischen dem E-Einstieg und der E-Elite stoßen bezahlbare Stromer mit alltagstauglichem Raum- und Reichweitenangebot. Das koreanische Kompakt-SUV Kia Niro buhlt schon seit 2018 in einer rein elektrischen Variante um die Gunst der Massen. Mercedes hält ab sofort mit dem EQA 250 dagegen. Beide voll familientauglich und mit 9570 Euro Umweltbonus voll förderfähig. Wer wird des Volkes stiller Star? (Zu Hause laden: 900 Euro Zuschuss für Wallboxen)
Der Mercedes EQA überzeugt mit hochwertigem Ambiente
Mercedes EQA (2021): Test - Fahrbericht - SUV - Elektro - Info
Erste Fahrt im Elektro-GLA
Bild: Mercedes
Bei mehr als zwei Passagieren empfiehlt sich der Kia e-Niro

Etwas mehr Komfort: Wer hinten fahren muss, wählt den Kia. Vor allem wegen der bequemeren Rückbank.
Bild: Christian Bittmann / AUTO BILD
Im EQA kann es schon für Schulkinder ungemütlich werden. Gerade mal 29 Zentimeter hocken wir über dem Boden, in dem sich die Akkus verstecken. Setzen Sie sich also mal auf eine Wasserkiste und ziehen die Beine an – so froschig reist man im Benz. Und apropos Wasserkiste: Davon kann der Kia auch noch zwei bis drei mehr einpacken.
Mit seinem Sprintvermögen überflügelt der Kia den Mercedes

Vorteil Kia: Im Standardsprint liegt der e-Niro vorne. Auch sonst wirkt der EQA irgendwie verhalten.
Bild: Christian Bittmann / AUTO BILD
Alarm gibt's auch an der Ampel, wo der Niro mit scharrenden Rädern weghuscht. Seine 204 PS müssen eben "nur" 1757 Kilogramm bewegen, Tempo 100 ist so nach 7,1 Sekunden abgehakt. Wer jetzt Richtung sportlich denkt, sollte den Gedanken gleich wieder begraben. Die erwähnt hohe Karosserieneigung zusammen mit der extrem leichtgängigen und rückmeldungsarmen Lenkung raubt Kurven jeden Kick.
Das Fazit: Jetzt gibt es auch bei Mercedes bezahlbare Elektro-Mobilität. Der EQA macht seine Sache ordentlich, bleibt aber ein elektrifizierter GLA. Auch der einfachere e-Niro nutzt eine Verbrenner-Basis, bietet zudem guten Alltagsnutzen, faire Preise und sieben Jahre Garantie. Alle Infos zu Preisen und Reichweiten finden Sie in der Bildergalerie.
Service-Links




































