Suchen musste man Autos mit Verbrennungsmotor auf der IAA 2021, sagen die Kollegen, die in München waren. Stattdessen fast nur Elektroautos, Sharing-Mobile, Studien und Elektrofahrräder. Mich fragen AUTO BILD-Leser, welches bezahlbare E-Auto für die Langstrecke taugt, die Reichweitenangst ist fast mit Händen zu greifen. Und die Nachbarn in meiner Wohnstraße wollen, dass ich "erst noch die Details kläre", bevor sie die Zustimmung zur Wallbox vor meiner Haustür geben.
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Überall merkt man: Es ist eine Zeit des Umbruchs, der Verunsicherung. Es entstehen Visionen einer sauberen Autowelt, doch viele Fragen bleiben. Mit welchen Autos können wir künftig wie weit fahren? Wie lange halten die E-Mobile, wo laden wir sie auf, was kostet der Strom? Taugen sie als Ersatz für Verbrenner? Kann ich mein aktuelles Auto mit E-Fuel betanken?

Der Mobilitätswandel kommt – aber nicht von heute auf morgen

Kein Wunder: Gestern noch war klar, wie wir heute fahren. Doch morgen? Wandel ersetzt die Gewissheit. Auch weiß niemand, wer das Land nach der Bundestagswahl regiert, was die Parteien für die Autofahrer planen. Noch ein Unsicherheitsfaktor. Heute erscheint es vielen, dass Elektromobilität für alle eine unbezahlbare, unbefriedigende Zukunftsvision ist. Und doch sollten wir uns nicht grämen. Zwar werden unsere Verbrenner langsam verschwinden, aber nicht sofort. Noch 2030 dürften drei Viertel der Autos auf Europas Straßen von Verbrennungsmotoren angetrieben werden, so eine Prognose. Die hiesige Autoindustrie ist innovativ wie nie, hat die Trägheit der vergangenen Jahre abgeschüttelt.

Die großen Schritte in Richtung Elektromobilität verbreiten Zuversicht

Denken wir zurück: Wer hätte 2015 gedacht, dass es heute, also nur sechs Jahre später, mehr als 50.000 öffentliche Ladepunkte geben würde, über 500.000 private Wallboxen installiert werden, so viele Anträge auf Förderung wurden schon bewilligt. Dass VW im Jahr 2021 mit dem ID.3 ein Auto der Golf-Klasse mit 550 Kilometer E-Reichweite anbieten würde? Der BMW i3 kam 2013 keine 130 km weit – heute sind es 359. Die deutsche Autoindustrie steht gut da, entwickelt ein Alltags-E-Auto nach dem nächsten. E-Auto-Akkus werden immer besser, die Infrastruktur auch. Es gibt allen Grund zur Zuversicht. Die IAA zeigt, wie weit die Entwicklung der Mobilität vorangeschritten ist. Und wer weiß, vielleicht bekomme ich am Ende doch noch meine Wallbox.