SUVs unter 95 g CO2 pro Kilometer

Ohne CO2-Steuer: SUVs unter 95 g Klimagas-Emission

Diese SUVs entgehen der CO2-Steuer

Für spritschluckende SUVs droht eine Klima-Abgabe. Doch es gibt Elektro- und Hybrid-SUVs, die weniger als 95 g CO2/km ausstoßen – und damit der geplanten CO2-Steuer im Klimapaket davonfahren!
In Sachen Umweltbilanz haben SUVs einen zweifelhaften Ruf. Vor allem die spritschluckenden und CO2-produzierenden Riesenautos hatte das Klimakabinett der Bundesregierung wohl im Sinn, als es im Klimapaket eine höhere, CO2-basierte Kfz-Steuer verankerte – auch als Gegenfinanzierung von Kaufanreizen für E-Autos. Geplant ist, dass alle Besitzer von Autos mit einem CO2-Ausstoß von mehr als 95 g pro Kilometer steuerlich stärker belastet werden. Die Rede ist von zwei Euro mehr pro Gramm CO2 über 95 g und 3,50 Euro mehr pro Gramm ab 115 g CO2 bei Neuzulassungen ab dem Jahr 2021.

Audi, BMW, Mercedes, Porsche mit sauberen SUVs

Das Plug-in-Hybridmodell Audi Q5 55 TFSI e quattro fährt bis zu 40 Kilometer rein elektrisch.

Dabei ist es jetzt schon möglich, ein Sports Utility Vehicle zu fahren und trotzdem der Mehrbelastung zu entgehen. Mehr und mehr Hersteller elektrifizieren ihre Fahrzeugflotte, zu der auch die beliebten Stadtgeländewagen gehören. So haben inzwischen auch die deutschen Premiumhersteller Hybrid- und Elektro-SUVs im Angebot. Zum Beispiel bietet Audi den Q5 als Q5 55 TFSI e quattro Plug-in-Hybrid an, mit einem offiziellen CO2-Aussstoß von 54-46 g pro Kilometer. BMW hat ebenfalls ein klassisches SUV mit Mix-Antrieb im Portfolio: den X5 xDrive45e, offiziell mit 47-39 g CO2/km. Daimler brachte im September 2019 mit den Dickschiffen GLE 350 de (29 g/km) und GLC 300 e (57-51 g/km) zwei Plug-in-Hybride der dritten Generation heraus. Und selbst Sportwagenbauer Porsche bietet mit dem Cayenne E-Hybrid (74-70 g CO2/km) ein SUV an, das einer CO2-Abgabe entginge.

Hyundai und Kia als Vorreiter

Kia hat mit e-Niro und e-Soul gleich zwei elektrische Kompakt-SUVs am Start.

Zur Einordnung: Die hier angegebenen Werte sind meist gewichtet, das heißt: Batterie im Idealzustand, und die Verbrauchswerte wurden in die alte Messmethode NEFZ umgerechnet, die für die Hersteller bislang maßgeblich war. Mit anderen Messmethoden könnten sich höhere Verbrauchswerte ergeben und damit auch ein höherer CO2-Ausstoß. Zudem: Viele der aufgelisteten Modelle liegen in Preiskategorien, in denen sich Käufer meist wenig Sorgen wegen einer möglichen Erhöhung der Kfz-Steuer mit CO2-Bezug machen.
Doch auch etwas weiter unten im Preisregal lassen sich SUV- oder Crossover finden. Vor allem aus Korea: Hyundai elektrifizierte nach dem Kona Hybrid (mit 99 g CO2/km leicht über der Grenze) nun mit dem Kona Elektro ein SUV, die Preise beginnen unter 35.000 Euro. Kia hat mit dem Niro auf ähnlichem Tarifniveau quasi das Schweizer Taschenmesser unter den Stromern im Angebot: Das Kompakt-SUV gibt es als Hybrid (86 g CO2/km), als Plug-in-Hybrid (29 g CO2/km) und sogar als e-Niro komplett emissionsfrei. Zudem steht eine deutsch-französische Hybridoffensive an: Mit dem Opel Grandland X Hybrid4 (36-34 g CO2/km), dem Peugeot 3008 Hybrid4 (32-30 g CO2/km) und dem Citroën C5 Aircross Hybrid (kommt 2020) stehen drei weitere Spar-Kandidaten in den Startlöchern.

SUVs unter 95 g CO2 pro Kilometer

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