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Preise des Peugeot 308 SW starten wohl bei knapp unter 25.000 Euro

Nach dem runderneuerten Peugeot 308 präsentiert der französische Hersteller jetzt auch die Kombi-Version. Der 308 SW verbindet das auffällige Kleid des Kompakten mit mehr Nutzwert. Auch vom Kombi wird es Plug-in-Hybridvarianten geben. Deutscher Marktstart für den Peugeot 308 SW ist wahrscheinlich Anfang 2022. Preise gibt Peugeot noch nicht bekannt. AUTO BILD geht von einem Einstiegspreis knapp unter 25.000 Euro aus. (Alle wichtigen Tipps zum Neuwagenkauf)

Der 308 Kombi ist über 25 Zentimeter länger geworden

Peugeot hat nicht einfach nur den 308 verlängert. Ab den hinteren Türen ist der SW eigenständig: Die Heckleuchten liegen tiefer in der Karosserie und werden nicht mehr durch ein schwarzes Band miteinander verbunden. Stattdessen sitzt unter der Heckscheibe eine große Abrisskante. Für den SW hat Peugeot die neue Farbe "Avatar Blau" angemischt. Analog zum "Olivine Grün" des Kompakten wird die Präsentationsfarbe ohne Aufpreis zu haben sein.
Peugeot 308 SW
Auch als SW trägt der 308 das neue Peugeot-Logo. Dahinter verbirgt sich ein Teil der Radartechnik.

Abmessungen Peugeot 308 SW:

● Länge: 4636 mm
● Breite: 1852 mm
● Höhe: 1444 mm
● Radstand: 2732 mm
● Kofferraumvolumen Verbrenner: 608 bis 1634 Liter
● Kofferraumvolumen PHEV: 548 bis 1574 Liter
Als SW legt der Peugeot 308 um mehr als 25 Zentimeter zu und kommt damit auf rund 4,64 Meter Länge. Der Radstand wächst um 5,5 Zentimeter auf 2,73 Meter. Das Plus kommt fast ausschließlich dem Kofferraum zugute. Dort finden sich bei den Verbrennern bis zu 608 Liter Stauvolumen – allerdings nur, wenn der doppelte Ladeboden in der tieferen Position liegt. Bei den Plug-in-Hybriden sitzt im Kofferraumboden die Batterie, das Ladevolumen schrumpft auf 548 Liter.
Peugeot 308 SW
Der Ladeboden lässt sich beim Verbrenner in zwei Höhen einrasten. Die Rücksitze sind vom Kofferraum umlegbar.
Die Rücksitze lassen sich bei allen Versionen vom Kofferraum aus im Verhältnis 40/20/40 umklappen. Dann vergrößert sich der Stauraum auf 1634 bzw. 1574 Liter und schluckt Gegenstände von über 1,85 Meter Länge. Nett: Die Kofferraumklappe öffnet serienmäßig elektrisch. Optional wird es eine mechanisch schwenkbare Anhängerkupplung geben.

Peugeot 308 SW mit besserer Geräuschdämmung

Das Cockpit entspricht nahezu dem des 308. Auch der SW kommt mit Peugeots neuer i-Cockpit-Generation. Die bekannte Kombination aus kleinem Lenkrad und darüber angeordneten Anzeigen wurde ergonomischer angeordnet, um das Finden einer bequemen Sitzposition zu erleichtern. Mittig sitzt der 10-Zoll-Touchscreen fürs Infotainment, darunter ersetzt ein Bildschirm mit frei belegbaren Kacheln die Kurzwahltasten. SW-spezifisch sind dickere Seitenscheiben, die je nach Ausstattungslinie extra gut gedämmt sind. Die Frontscheibe ist beheizbar, und ab der Ausstattung "Allure" gibt es einen rahmenlosen Innenspiegel.
Peugeot 308 SW
Statt Knöpfen sitzt ein weiterer Bildschirm unterhalb des Infotainments. Dessen Kacheln sind frei belegbar.

Kombi-Fond mit reichlich Platz und USB-C-Buchsen

Der Fond bietet nach wie vor genügend Bein- und Kopffreiheit. Wie beim 308 könnte die Sitzbank aber etwas steiler stehen, was die Beinauflagefläche vergrößern würde. Dafür gibt es eine Mittelarmlehne mit Smartphone-Halterung und zwei Becherhaltern. Im Mitteltunnel finden sich zwei USB-C-Anschlüsse.
Peugeot 308 SW
Bein- und Kopffreiheit sind auch für Erwachsene mehr als ausreichend. Die Beine müssen etwas zu stark angewinkelt werden.

Der stärkste Motor im Peugeot 308 SW ist ein Plug-in-Hybrid

Der 308 SW basiert auf der gestreckten EMP2-Plattform des kompakten 308. Entsprechend werden auch die Antriebe übernommen. Den Einstieg markiert der 1,2-Liter-Dreizylinder-Benziner mit wahlweise 110 oder 130 PS. Die stärkere Version ist optional mit Achtgang-Automatik zu haben. Bei den Dieseln gibt es einen 1,5-Liter-Vierzylinder mit 130 PS, auch hier gegen Aufpreis mit Automatik.
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Die beiden Plug-in-Hybride leisten 180 und 225 PS und sollen eine elektrische WLTP-Reichweite von rund 60 Kilometern schaffen. Die 12,4-kWh-Batterie kann optional mit 7,4 kW geladen werden (Serie: 3,7 kW) und ist laut Peugeot an einer 32-A-Wallbox in knapp zwei Stunden zu 100 Prozent voll. Ob es auch vom Kombi eine Elektro-Version und einen sportlichen PSE geben wird, bleibt abzuwarten.

Im ersten Test überzeugt der Plug-in-Hybrid

AUTO BILD ist den Peugeot 308 SW bereits als Prototyp gefahren – sowohl den 130-PS-Benziner als auch das 225 PS starke Hybrid-Topmodell. Finale Abstimmungen und etwas Feinschliff stehen natürlich noch aus. Schon jetzt ist aber klar: Das Zusammenspiel zwischen E-Motor und Verbrenner funktioniert beim Plug-in hervorragend. Die Übergänge sind verschliffen, den Wechsel vom E- in den Verbrenner-Modus merkt man häufig erst beim Blick aufs Digitalcockpit.
Peugeot 308 SW
Noch steht die finale Abstimmung aus. Der Plug-in-Hybrid mit 225 PS macht aber schon im Prototyp einen sehr guten Eindruck.
Auch die Automatik macht ihren Job unauffällig und gut. Beim etwas schlapp wirkenden 130-PS-Benziner versucht sie fehlende Power leider durch hektisches Herunterschalten zu kompensieren. Hier dürfte der ein oder andere Gangwechsel gerne etwas sanfter passieren.

Das Fahrwerk des Peugeot 308 SW ist auf Komfort getrimmt

Sanft ist auch das Stichwort in puncto Fahrwerk, das sich von der klassisch französischen Seite zeigt. Selbst im Sportmodus ist es eher weich, schnelle Lastwechsel lassen die Karosserie schon mal aufschaukeln. Nicht schlimm, für die Sportlichkeit sind andere zuständig. Wirklich Hand anlegen sollte Peugeot aber noch einmal bei der Lenkung. Sie zeigte sich beim Prototyp als zu leichtgängig und mit zu geringen Rückstellmoment. Aber noch ist für Feinschliff ja Zeit. Die ersten Peugeot 308 SW sollen Ende 2021 ausgeliefert werden. In Deutschland dauert es wohl noch bis Anfang 2022, bis der Kombi bei den Händlern steht. Die Preise dürften etwas steigen und bei knapp unter 25.000 Euro starten. (Diese neuen Autos kommen 2021!)

Fazit

Der Peugeot 308 SW ist ein richtig schicker Kombi geworden, der auch praktische Seiten nicht vermissen lässt. Dass Peugeot das markante Blau aufpreisfrei anbietet, ist besonders lobenswert. Auch der Plug-in-Hybrid wusste beim ersten Test im Prototyp zu überzeugen. Der angestrengt wirkende Benziner könnte bei voller Beladung aber an seine Grenzen stoßen.