Porsche erweitert seine aktuelle 911er-Reihe um die GTS-Version. Knapp zwei Jahre nach der Vorstellung des 992 machen die Zuffenhauser damit den Sprung zu den 911 Turbo-Modellen kleiner. Die GTS-Modelle bieten exklusive Designfeatures, mehr Leistung und auf Wunsch weniger Gewicht als die Standard-Elfer. (Tipps für den Neuwagenkauf im Internet.)
Hinweis
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Mit den neuen GTS-Versionen bietet Porsche in Zukunft mehr Vielfalt in der 911er-Reihe an. Insgesamt fünf neue Modelle werden mit dem neuen Schriftzug am Schweller und am Heck versehen:
 
● 911 Carrera GTS mit Heckantrieb als Coupé und Cabriolet
● 911 Carrera 4 GTS mit Allradantrieb als Coupé und Cabriolet
● 911 Targa 4 GTS mit Allradantrieb
Porsche 911 Carrera GTS
Die GTS-Versionen bekommen geschwärzte Elemente an der Karosserie verpasst.

GTS optisch mit kleinen Anpassungen

Optisch unterscheiden sich die GTS-Modelle durch schwarze Kontrastelemente sowie abgedunkelte Einlagen in den Scheinwerfern von den normalen Carrera- und Targa-Versionen. Der charakteristische Targa-Bügel wird beim Halbcabrio ebenfalls geschwärzt. Am Heck kommen eigenständige Leuchten zum Einsatz. Im Innenraum findet sich ein mit Mikrofaser überzogenes Sportlenkrad und optionale Carbon-Schalensitze. Allen Sitzmöglichkeiten gemein, ist der eingestickte GTS-Schriftzug in den Kopfstützen. Für die Konnektivität sorgt die neueste Generation des Porsche Communication Management (PCM 6.0). Es bietet jetzt auch die Anbindung von Android-Telefonen an das System und soll zudem durch eine bessere Sprachsteuerung punkten können. Apple Music Nutzer sollen von einer Tiefenintegration in das System profitieren.
Porsche 911 Targa 4 GTS
Der GTS-Schriftzug am Schweller verrät die neue, 480 PS starke 911er-Version.

911 GTS Coupé und Cabrio mit eigenständigem Fahrwerk

Beim 911 Targa 4 GTS kommt das Fahrwerk des 911 Targa 4 S zum Einsatz. Coupé und Cabriolet erhalten dagegen ein eigenständiges Fahrwerk, das sich von den 911 Turbo-Modellen ableitet. Das PASM (Porsche Active Suspension Management ) ist serienmäßig mit dem um zehn Millimeter tieferliegenden Sportfahrwerk kombiniert. Von den Turbo-Modellen stammt auch das Konzept mit Helper-Federn an der Hinterachse: Dadurch sind die Hauptfedern bei allen Fahrzuständen unter Spannung. Der Ausfederweg bleibt erhalten. Die Bremsanlage stammt ebenfalls von den schnelleren Turbo-Modellen und steckt in den vom Turbo S bekannten Felgen mit Zentralverschluss (20 Zoll vorne, 21 Zoll hinten). (Neue Reifen? Zum AUTO BILD-Sommerreifen-Test.)
Porsche 911 Carrera GTS
Der Innenraum wird mit viel Mikrofaser-Stoff aufgewertet, Kontrastnähte machen das Ambiente noch sportlicher.

25 Kilo weniger dank Leichtbaupaket

Erstmals wird es für die GTS-Palette ein optionales Leichtbaupaket geben, das den Porsche rund 25 Kilo abspecken lässt. Das Fitnessprogramm umfasst CFK-Vollschalensitze, Leichtbauglas an den Seiten- und der Heckscheibe, den Einbau einer Leichtbaubatterie und den Entfall der Rücksitzbank. Bei dieser Ausstattungsoption ist die Hinterachslenkung serienmäßig. Emotional wird es dank der Sportabgasanlage mit spezieller Abstimmung. Hier verzichten die Porsche-Toningenieure auf einen Teil des Dämmmaterials, was die Anlage noch kerniger klingen lassen soll.
Hinweis
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Herzstück der 911-GTS Modelle ist der Dreiliter-Boxer mit sechs Zylindern. Er leistet 480 PS und erzeugt ein maximales Drehmoment von 570 Nm. Den Standardsprint soll das Allrad-Coupé mit PDK in 3,3 Sekunden schaffen. Neben dem Porsche-Doppelkupplungsgetriebe ist jeder GTS auch mit einer Siebengang-Handschaltung mit kurzen Schaltwegen erhältlich. Die Porsche 911 GTS-Modelle sind ab sofort konfigurierbar und starten bei 140.981 Euro für das Carrera GTS Coupé. Der Targa 4 GTS und das Carrera 4 GTS Cabrio teilen sich den höchsten Einstiegspreis von 163.115 Euro.