Preis des Skoda Kushaq wohl unter 13.000 Euro

Mit dem Mittelklasse-SUV Kushaq will Skoda den indischen Markt erobern. Dafür wurde die konzerneigene Allzweck-Plattform extra angepasst, "MQB-A0-IN" heißt das Ergebnis. Bei der Namenswahl hat Skoda definitiv keine kleinen Brötchen gebacken: "Kushaq" bedeutet im altindischen Sanskrit nämlich "König".
Hinweis
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Noch im Juli 2021 sollen die ersten Autos in Indien ausgeliefert werden. Offizielle Preise gibt es noch nicht, aber um Konkurrenten wie Kia Seltos oder Ford EcoSport die Käufer abspenstig zu machen, muss ein Preis zwischen 10.000 und 13.000 Euro realisiert werden.

Abmessungen des SUVs weichen vom Skoda Kamiq ab

Die Serienversion weicht kaum von der zuvor gezeigten Studie Vision IN ab. An der Front dominieren ein Skoda-typischer Grill mit senkrechten Rippen, üppig dimensionierte Lufteinlässe in der Schürze und ein Element in Metalloptik unter dem mittigen Lufteinlass. Die zweigeteilten Scheinwerfer folgen dem aktuellen Trend, anders als bei den Mitbewerbern sind Tagfahrlicht und Abblendlicht aber unter einem Glas zu finden. Die Nebelscheinwerfer wandern beim Kushaq einfach hoch. Die sind genau wie die Blinker immer als klassische Glühlampen ausgeführt, während die anderen Frontscheinwerfer ab der Ausstattung Ambition in LED-Technik kommen. Das Heck erinnert stark an den Skoda Kamiq. Die LED-Rücklichter, die nur noch den oberen Teil der typischen c-Grafik bilden, das schmale Fenster in der Heckklappe und die allgemeine Form ähneln dem bei uns angebotenen kleinen SUV. Mit Rundum-Beplankung, Dachreling und angedeutetem Unterfahrschutz hinten unterstreicht Skoda schließlich die Robustheit des Autos.
Skoda Kushaq
Im Vergleich zur Front fällt das Heck deutlich konventioneller aus.
Bild: Skoda

Bei den Abmessungen ist nur der Radstand identisch mit dem Kamiq. Der Kushaq ist kürzer und schmaler, aber etwas höher.
Länge: 4221 mm
Breite: 1760 mm
Höhe: 1612 mm
Radstand: 2651 mm
Kofferraum: 385 Liter

Eigene Ablage für Glücksbringer im indischen Skoda-SUV

Der Innenraum ist vor allem übersichtlich. Hinter dem Zweispeichen-Lenkrad befinden sich analoge Rundinstrumente, auf derselben Achse ist auch das bis zu zehn Zoll große Infotainment-Display aufgesetzt (in der Basis sind es nur sieben Zoll). Mit dem größeren Display kann auch das Infotainment mehr: Apple Carplay und Android Auto funktionieren dann kabellos, es gibt einen WLAN-Hotspot und einen eigenen App-Store. Knöpfe gibt es im Kushaq kaum, das Bedienfeld für die Klimaanlage ist digital. Und es wartet eine Besonderheit im Cockpit des indischen Skoda-SUVs: Auf dem Armaturenbrett gibt es unter dem Rückspiegel eine Ablage für die Glücksbringer des Fahrers.
Skoda Kushaq
Der Innenraum wirkt aufgeräumt und hochwertig, es gibt kaum Knöpfe und Schalter.
Bild: Skoda

Zwei Benziner stehen für den Skoda Kushaq zur Verfügung

Die Motorenauswahl ist klein, es gibt zwei Benziner für den Kushaq. Der schwächere holt aus einem Liter Hubraum 115 PS, wahlweise gekoppelt an eine Sechsgang-Schaltung oder eine Automatik mit sechs Stufen. Der stärkere Motor ist ein 1,5-Liter-TSI mit 150 PS. Ihn gibt es ebenfalls wahlweise mit Sechsgang-Getriebe oder Siebengang-DSG.
Hinweis
Skoda Kamiq im AUTO BILD-Gebrauchtwagenmarkt

Von

Katharina Berndt