VW Arteon Facelift Shooting Brake: Bilder

VW Arteon Facelift Shooting Brake: Bilder

VW Arteon Facelift und Shooting Brake (2020): Test, Preis, Plug-in-Hybrid

Der Arteon Shooting Brake zeigt, wie schön ein Kombi sein kann

VW beweist Mut und bringt den Arteon zum Facelift auch als Shooting Brake. Update: AUTO BILD ist den gelifteten Wolfsburger bereits gefahren!

Fahren: Die 40 PS weniger merkt man nicht! (Update!)

Der 2.0 TDI steht dem Arteon mit Allrad im ersten Test gut. Die 40 PS weniger zum Vorgänger vermisst man kaum.

©Volkswagen AG

AUTO BILD ist den gelifteten Arteon als Shooting Brake mit dem Top-Diesel 2.0 TDI 4Motion gefahren. Vier Zylinder und zwei Liter Hubraum generieren hier 200 PS. Damit ist er 40 PS schwächer als der Vorgänger, Volkswagen reduziert zum Facelift hin also die Leistung. Die Regalware der Wolfsburger kommt dafür jetzt aber mit doppelter – und damit besserer – Abgasreinigung. Konkret: ein SCR-Kat direkt am Motor und einer weiter hinten für die effizientere Reinigung bei erhöhter Motortemperatur. Davon merken wir beim Fahren selbstverständlich nichts, auch nicht an der Tankstelle, denn trotz der zwei Katalysatoren verspricht VW den gleichen AdBlue-Verbrauch. Einmal auf der Landstraße gerät der alte Biturbo-Diesel schnell in Vergessenheit, auch die neue Variante bietet genug Drehmoment (400 Nm) in allen Lebenslagen. In leichte Bedrängnis gerät das Aggregat erst jenseits der 200-km/h-Marke. Von 0 auf Tempo 100 geht es in 7,4 Sekunden – reicht.
In Verbindung mit dem serienmäßigen Siebengang-DSG kommt der lange Schooting Brake gut vom Fleck, eine minimale Anfahrschwäche ist aber nach wie vor spürbar. Durch Kurven huscht der Arteon dank präziser Lenkung auch ohne Sportmodus zügig. In Anbetracht seiner Kopflastigkeit neigt er jedoch bei zu ambitionierter Fahrweise zu nicht überraschendem Untersteuern. In erster Linie soll der Arteon den entspannten Gleiter geben, punktet diesbezüglich auf der Autobahn mit einer erstklassigen Geräuschdämmung, feinem Geradeauslauf sowie seinem 66-Liter-Tank. Unebenheiten schluckt das Adaptivfahrwerk selbst mit 20-Zoll-Bereifung nahezu problemlos, erst im Sportmodus wissen die Insassen um die Beschaffenheit des Straßenbelags.

Vorstellung: Endlich kommt der Shooting Brake

VW traut sich und bringt den Arteon auch als Shooting Brake! Der sportliche Kombi wird im Zuge eines Facelifts eingeführt, bei dem vor allem die Technik des Wolfsburger Flaggschiffs auf den neuesten Stand gebracht wird. Die neue Karosserieform bietet eine sportlich-elegante Alternative zum von vielen als zu bieder empfundenen Passat Variant. Dank der neuen Dachlinie wächst der Kofferraum im besten Fall von 1557 Liter beim Fastback auf 1632 Liter beim Shooting Brake. Außerdem elektrifiziert VW den Arteon und spendiert ihm einen Plug-in-Hybriden. AUTO BILD zeigt, was sich beim VW-Flaggschiff alles getan hat und ist das Facelift bereits gefahren.

Optik: Arteon bekommt vorne ein Leuchtenband 

Das neue, optionale Leuchtenband des Arteon (Foto zeigt die R-Version) erstreckt sich über die gesamte Fahrzeugfront.

©Volkswagen AG

Beim frischen Arteon fällt neben der neuen Schürzen vor allem das neue, optionale Leuchtenband auf. Es erstreckt sich über die gesamte Fahrzeugfront und verbindet die beiden Scheinwerfer optisch miteinander. Für den Plug-in-Hybriden muss die alte Lichtsignatur herhalten, hier verhindert die Ladeklappe das Leuchtenband. Das Heck erhält LED-Rückleuchten mit einer neuen Leuchtengrafik, die Heckschürze ein neues Design. Im Vergleich zum Stufenheck ist das Dach des Arteon Shooting Brake deutlich verlängert, fällt aber bereits ab der B-Säule stetig ab.
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Bei den Felgen startet der Arteon – egal ob Fastback oder Shooting Brake – bei 17-Zoll Felgen, optional sind bis zu 20 Zoll möglich. VW passt außerdem sein Angebot an Ausstattungslinien an. Künftig gibt es das Basismodell "Arteon", "Elegance" und die "R-Line". 

Innenraum: Viel Platz und neues Cockpit 

Das Cockpit wurde vollständig erneuert. Das digitale Kombiinstrument gibt es serienmäßig.

©Volkswagen AG

Allen Arteon gemeinsam ist das neue Cockpit, denn die Zeiten als einfacher Passat-Abklatsch sind nun endgültig vorbei. Der Edel-Volkswagen wird eigenständig und erhält dabei ein völlig neu gestaltetes Armaturenbrett und ein nagelneues Lenkrad. Es verfügt in Golf-Manier über Touchflächen, die auch die Steuerung der Assistenten ermöglichen. 11,7 Zoll große Digitalinstrumente sind im VW-Spitzenmodell immer Serie. Das neu gestaltete Armaturenbrett verliert endlich die altbackene Analoguhr. Das macht das Interieur frisch und modern. Dank der neuen Dachlinie beim Sport-Kombi wird das Sitzen im Fond zu einem wahren Genuss. Durch die üppige Beinfreiheit und die neu gewonnene Kopffreiheit sitzen auch größer gewachsene Personen auch auf längeren Strecken richtig bequem. 

Ausstattung: Travel-Assist bündelt Fahrhilfen

Das wohl wichtigste Ausstattungsfeature des gelifteten Arteon ist der neue "Travel-Assist". Er kombiniert verschiedene Assistenzsysteme zu einem Helfer und lässt sich mit nur einem Knopfdruck aktivieren. Spurhalteassistent und adaptiver Tempomat erlauben zusammen, dass der Arteon teilautonom unterwegs ist. Der Fahrer muss aber noch immer die Hände am Lenkrad behalten.Auch was den Komfort im Innenraum betrifft, hat VW am Arteon gearbeitet. So erhalten Fastback und Shooting Brake gegen Aufpreis ein neues Premium-Soundsystem von Harman Kardon. Im Arteon gibt es jetzt zwölf Lautsprecher, die über einen 700 Watt starken 16-Kanal-Verstärker betrieben werden.

Connectivity: Arteon wird auf MIB 3 aufgerüstet

Das Top-Infotainment MIB 3 kommt weiterhin mit dem bekannten 9,2 Zoll großen Touchscreen, erhält aber einen komplett neuen Unterbau. Der Arteon ist jetzt immer online unterwegs. Neben drahtlosem Apple Carplay bedeutet das für den Wolfsburger außerdem eine intelligente Sprachsteuerung, die auch natürliche Befehle verstehen soll.

Motoren: Erstmals als Plug-in-Hybrid

Erstmals soll man mit dem Arteon bis zu 50 km vollelektrisch unterwegs sein können. VW spendiert beiden Karosserieversionen nämlich einen Plug-in-Hybriden. Die Komponenten des "eHybrid" stammen vom Passat und leisten eine Systemleistung von 218 PS.
 

VW verpasst dem Arteon den Passat GTE-Antrieb und macht ihn so zum Plug-in-Hybriden.

©Volkswagen AG

Freunde klassischer Antriebe können aus je zwei weiteren Benzin- und Diesel-Motoren wählen. Den Einstieg macht ein 150 PS starker TDI-Motor, der Top-Diesel im Arteon schafft es auf 200 PS. Beide Diesel sollen durch eine Twin-Dosing-Abgasreinigung besonders sauber sein. Alle Motoren werden serienmäßig über ein Doppelkupplungsgetriebe übersetzt, Allrad gibt's für den 200-PS-Top-Diesel optional. Für den Wolfsburger gibt es außerdem einen 190-PS-Benziner und eine 280 PS starke Version. Wer es sportlich mag, kann zum neuen Topmodell Arteon R greifen. Hier erzeugt ein Zweiliter-Vierzylinder 320 PS und ein maximales Drehmoment von 420 Nm. Gekoppelt ist das Ganze an einen Allrad-Antrieb mit Torque-Vectoring.

Marktstart und Preis (Update): Shooting Brake nur marginal teurer

Das Facelift des Arteon Fastback und auch der Shooting Brake sind bereits bestellbar, der Marktstart ist für Anfang November 2020 geplant. Das R-Modell und der Plug-in-Hybrid werden etwas später, aber ebenfalls noch 2020 eingeführt. Die Preise für den gelifteten Arteon beginnen bei 43.542 Euro inklusive 16 Prozent Mehrwertsteuer. Dafür gibt es den Fastback in der Basisausstattung "Arteon" mit 150-PS-Diesel und DSG.

Gebrauchte VW Arteon mit Garantie

21.590 €

Volkswagen Arteon 2.0 TDI Multif Lenkrad, Diesel

49.184 km
110 kW (150 PS)
08/2018
Zum Inserat
Diesel, 4.2 l/100km (komb.) CO2 110 g/km*
21.865 €

Volkswagen Arteon 2.0 TDI, Diesel

61.500 km
110 kW (150 PS)
11/2017
Zum Inserat
Diesel, 4.2 l/100km (komb.) CO2 111 g/km*
21.910 €

Volkswagen Arteon 2.0 TDI, Diesel

47.300 km
110 kW (150 PS)
08/2017
Zum Inserat
Diesel, 4.4 l/100km (komb.) CO2 114 g/km*
21.961 €

Volkswagen Arteon 1.5 TSI Basis, Benzin

33.820 km
110 kW (150 PS)
07/2018
Zum Inserat
Benzin, 5.1 l/100km (komb.) CO2 117 g/km*
21.987 €

Volkswagen Arteon UPE 40000 EUR, Diesel

19.944 km
110 kW (150 PS)
07/2018
Zum Inserat
Diesel, 4.2 l/100km (komb.) CO2 110 g/km*
22.280 €

Volkswagen Arteon 2.0 TDI, Diesel

22.123 km
110 kW (150 PS)
09/2018
Zum Inserat
Diesel, 4.2 l/100km (komb.) CO2 111 g/km*
22.950 €

Volkswagen Arteon 1.5 TSI 17, Benzin

42.800 km
110 kW (150 PS)
07/2018
Zum Inserat
Benzin, 5.1 l/100km (komb.) CO2 117 g/km*
Volkswagen Arteon 2.0 TDI Multif Lenkrad, Diesel +

34225 Kassel, Glinicke Automobile Baunatal

Volkswagen Arteon 2.0 TDI, Diesel +

95448 Bayreuth, Auto-Scholz AHG GmbH & Co. KG

Volkswagen Arteon 2.0 TDI, Diesel +

38518 Gifhorn, Autohaus Kühl GmbH & Co KG – Filiale Gifhorn

Volkswagen Arteon 1.5 TSI Basis, Benzin +

47226 Duisburg-Rheinhausen, Autohaus Minrath GmbH & Co.KG Duisburg

Volkswagen Arteon UPE 40000 EUR, Diesel +

06886 Wittenberg, Autohaus Faust GmbH

Volkswagen Arteon 2.0 TDI, Diesel +

52078 Aachen, Volkswagen Zentrum Aachen Jacobs Automobile Gmbh

Volkswagen Arteon 1.5 TSI 17, Benzin +

93055 Regensburg, Auto Bierschneider GmbH Regensburg

Wegen der um drei Prozent niedrigeren Mehrwertsteuer ist auch der Einstiegspreis trotz besserer Ausstattung um etwa 800 Euro gesunken. Mit 19 Prozent Mehrwertsteuer läge der Einstiegspreis bei 44.650 Euro, was gegenüber dem Vorfaceliftmodell einen Preisanstieg von knapp 300 Euro bedeutet. Der Shooting Brake mit derselben Motorisierung kostet mindestens 44.387 Euro (inklusive 16 Prozent Mehrwertsteuer). Preise für den Plug-in-Hybriden und den Arteon R hat VW noch nicht bekannt gegeben.

VW Arteon Facelift Shooting Brake: Bilder


*Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem "Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der "Deutschen Automobil Treuhand GmbH" unentgeltlich erhältlich ist (www.dat.de).

Autoren: , , Christoph Richter

Fotos: Volkswagen AG

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