Bildergalerie VW ID Space Vizzion (2019)

Bildergalerie VW ID Space Vizzion (2019)

VW ID Space Vizzion (2019): Elektroauto, Kombi,, Batterie, Reichweite, Passat

Wird das der Elektro-Passat?

Die neue Elektro-Studie VW ID Space Vizzion in Passat-Größe soll bis zu 340 PS leisten. Im Innenraum kommt ein Material aus Apfelresten zum Einsatz. AUTO BILD hat alle Infos!
VW zeigt auf der LA Auto Show (22. November bis 1. Dezember 2019) mit dem ID Space Vizzion die inzwischen siebte ID-Studie. Diesmal handelt es sich um einen Kombi, der das elektrische Pendant zum Passat werden könnte!

Auffällige Frontschürze

Typisch Studie verzichtet VW auf die Türgriffe. Stattdessen kommen Touchflächen zum Einsatz.

Auch das neue ID-Modell steht auf VWs MEB-Plattform. Der Space Vizzion positioniert sich mit 4,96 Metern Länge, 1,90 Metern Breite und einer Höhe von 1,53 Metern in der Mittelklasse. Optisch besonders auffällig ist die Gestaltung der Frontschürze mit rautenförmigen Auslassungen, in die seitlich die Tagfahrleuchten integriert sind. Typisch Elektroauto entfällt der Kühlergrill – übrig bleibt ein schmaler Lufteinlass, in dessen Mitte ein beleuchtetes VW-Logo sitzt. Eingefasst wird es von einer LED-Leiste, die über die Scheinwerfer bis in den Kotflügel fortgeführt und schließlich am Heck wieder aufgegriffen wird.
Die vordere Haube ist abgesenkt und wird nach vorn von einem höherstehenden Element eingefasst. Diese Konstruktion dient dazu, die Luft über das Dach ans Heck zu leiten, wo sie letztendlich durch einen Spoiler über der Kofferraumklappe geführt wird. Das Heck selbst erinnert mit dem dunkel getönten Leuchtenband, das sich über die gesamte Breite der Kofferraumklappe und auch noch an die Seiten erstreckt, an den Peugeot 508 SW. Auch das hintere VW-Logo wird illuminiert.

Zentrales 15,6-Zoll-Display

Auffällig im reduzierten Innenraum: das große 15,6-Zoll-Zentraldisplay.

Der Innenraum ist, fast schon typisch für die ID-Studien, knopflos und mit einem 15,6 Zoll großen Zentraldisplay ausgestattet. Auf eine große digitale Tachoeinheit verzichtet VW beim ID Space Vizzion. Ein schmales, ins Armaturenbrett eingelassenes Display zeigt die wichtigsten Infos an, den Rest übernimmt ein Head-up-Display mit Augmented Reality, das beispielsweise Navigationshinweise optisch auf die Straße projiziert. Zum Verzicht auf Knöpfe und Schalter passt auch das neue Lenkrad. Links und rechts des Pralltopfs befinden sich Touchflächen. Die Fahrstufen werden, wie bei aktuellen Mercedes-Modellen, über den Lenkstockhebel an der rechten Seite eingelegt.

Bezüge bestehen teilweise aus Apfelresten

Bei Sitzbezügen, Türverkleidungen und weiteren Innenraumdetails setzt VW auf das nachhaltige Material "AppleSkin": Das Kunstleder besteht zu 20 Prozent aus Apfelresten, die aus der Saftproduktion stammen. Das Material ersetzt auch Dekore und Folien. Künftig soll es AppleSkin auch mit einer metallisch wirkenden Oberfläche geben. Auch beim ID Space Vizzion setzen die Wolfsburger wieder das aus dem ID.3 bekannte ID.Light ein – eine Lichtleiste am unteren Rand der Windschutzscheibe, die dem Fahrer optisch Rückmeldungen auf Sprachbefehle gibt, Navigationshinweise unterstützt oder als Warnsignal bei brenzligen Situationen dient.

Motor, Reichweite und Marktstart

Bislang hat VW für den ID Space Vizzion zwei Ausbaustufen mit bis zu 340 PS geplant.

Während der ID Space Vizzion optisch noch sehr nach Studie aussieht, klingt das Antriebskonzept fast schon serienreif. Das Elektroauto speichert seine Energie in einer 82 kWh großen Batterie, die ihre Energie an einen 279 PS starken Elektromotor an der Hinterachse abgibt – jedenfalls in der Basis. Es gibt bereits eine Ausbaustufe, bei der ein 102 PS starker Zweitmotor an der Vorderachse für einen elektrischen Allradantrieb und 340 PS Systemleistung sorgt. Damit soll eine Reichweite von bis zu 590 Kilometern nach WLTP drin sein. 2021 soll das Serienmodell des ID Space Vizzion an den Start gehen. Dann soll das Elektroauto als Limousine und auch als Kombi – der bei VW Variant heißt – zu haben sein.

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