Serienmodell dürfte ID.7 heißen und 2023 Marktstart haben

Dass der Passat über kurz oder lang elektrisch wird, war schon lange klar. Die zugehörigen Studien ID Vizzion (Limousine) und ID Space Vizzion (Kombi) wurden bereits 2018 und 2019 gezeigt. Das auf VWs MEB-Plattform aufbauende Serienmodell wird zurzeit intern noch Aero B genannt, dürfte aber ID.7 heißen und wahrscheinlich 2023 auf den Markt kommen.
Vattenfall-Wallbox
Vattenfall-Wallbox

Vattenfall-Wallbox + Ökostrom

Das exklusive Ladepaket in der AUTO BILD-Edition: Charge Amps Halo™ für 499 Euro statt 1189 Euro UVP.

In Kooperation mit

Vattenfall-Logo

Optik: Erste Erlkönigbilder zeigen die Proportionen

Jetzt wurde erstmals ein Erlkönig der Limousine gesichtet. Erster Eindruck: Der ID.7 wirkt etwas gedrungener, als wir es vom Passat gewohnt sind. Während die Fahrgastzelle geräumig zu sein scheint, sieht der Kofferraum eher klein aus. Die Überhänge vorn und hinten sind kurz, dafür ist die gewölbte Motorhaube lang. Die Türgriffe sind der Aerodynamik zuliebe versenkt. Die spannendsten Stellen sind noch gut versteckt: Front und Heck sind mit Details wie einem aufgeklebtem Grill oder angedeuteten Endrohrblenden verziert, sodass man das Design hinten und vorn nicht erkennen kann.

Play

VW ID.7 (2021): Skizze - Neuvorstellung - Elektro - Marktstart - Info

So könnte VWs E-Passat aussehen



Wie bei den anderen ID-Modellen dürften jedoch auch beim Elektro-Passat Scheinwerfer und Rücklichter durch ein LED-Band verbunden sein. Einen Eindruck davon, wie das Frontdesign aussehen könnte, zeigt die AUTO BILD-Illustration des Kombis. Wahrscheinlich bleibt es nah an der Studie und ist direkt als Teil der ID-Familie zu erkennen. Der Bereich, in dem beim Verbrenner der Grill zu finden ist, fällt sehr schmal aus, dafür gibt es einen großen Lufteinlass in der Schürze.
VW ID.7
Die Illustration zeigt: Das Design des ID.7 fügt sich gut in die VW-Elektrofamilie ein.

Innenraum: Wohl ohne Knöpfe aber mit großem Zentral-Display

Der Innenraum dürfte sich an dem der Studie ID Space Vizzion orientieren und demnach knopflos und mit einem 15,6 Zoll großen Zentraldisplay ausgestattet sein. Auf eine große digitale Tachoeinheit verzichtet VW beim ID Space Vizzion. Ein schmales, ins Armaturenbrett eingelassenes Display zeigt die wichtigsten Infos an, den Rest übernimmt ein Head-up-Display mit Augmented Reality, das beispielsweise Navigationshinweise optisch auf die Straße projiziert. Zum Verzicht auf Knöpfe und Schalter passt auch das neue Lenkrad. Links und rechts des Pralltopfs befinden sich Touchflächen. In der Serie könnten statt des Mega-Bildschirms auch der bekannte Zwölfzoll-Screen und das wohlvertraute Lenkrad zu finden sein. Während bei der Studie die Fahrstufen, wie bei aktuellen Mercedes-Modellen, über den Lenkstockhebel rechts hinterm Lenkrad eingelegt werden, dürfte der beim ID.7 wohl durch den Dreh-Knubbel aus ID.3 und ID.4 ersetzt werden. 
VW ID. Space Vizzion !! SPERRFRIST 20. November 2019 6 Uhr !!
Auffällig im reduzierten Innenraum: das große 15,6-Zoll-Zentraldisplay.

Antriebe: Topmodell könnte zwei Motoren und 340 PS haben

Das Antriebskonzept des ID Space Vizzion klingt fast schon serienreif. Das Elektroauto speichert seine Energie in einer 82 kWh großen Batterie, die ihre Energie an einen 279 PS starken Elektromotor an der Hinterachse abgibt – jedenfalls in der Basis. Es gibt bereits eine Ausbaustufe, bei der ein 102 PS starker Zweitmotor an der Vorderachse für einen elektrischen Allradantrieb und 340 PS Systemleistung sorgt. Damit soll eine Reichweite von bis zu 590 Kilometern nach WLTP drin sein. Diese Daten stünden auch dem Serienmodell ID.7 gut zu Gesicht.

Fazit

Die elektrifizierte Version des Passat kommt anders als der Verbrenner sowohl als Kombi, als auch als Limousine. Sollten sich die technischen Daten des Space Vizzion auch in der Serie wiederfinden, darf man sich auf ein alltagstaugliches Elektroauto freuen – zumal sich der Verbrenner-Cousin Passat B9 um einiges verspätet.