Nur 4,23 Meter lang, aber als Allradler schon im Grundpreis über 30.000 Euro teuer – kann der neue T-Roc von VW dennoch überzeugen?
Martin Braun
Das seit vielen Jahren angekündigte Golf-SUV – hier ist es. Der neue T-Roc ist mit 4,23 Meter Außenlänge tatsächlich nur so groß wie ein normaler VW Golf und damit genauso park- und rangierfreundlich. Mit 1,57 Meter Höhe überragt der T-Roc einen Golf jedoch um 13 Zentimeter. Drei davon fließen in die erhöhte Bodenfreiheit mit ein, der Rest geht auf das Konto der Karosserie mit erhöhtem Dach und höherer Sitzposition. Böse Zungen sagen hinter vorgehaltener Hand, der T-Roc sei der wahre Nachfolger des meist in Rentnerhand befindlichen und deshalb als betulich geltenden Golf Plus. Dieses 2014 eingestellte Modell war tatsächlich so hoch wie der T-Roc.
Ein wirklich talentierter Geländegänger ist der T-Roc nicht
Video: VW T-Roc (2017)
So teuer kann ein T-Roc werden
Im Gegensatz zum Golf Plus gibt es den neuen T-Roc aber auch mit Allradantrieb namens 4Motion. Und den übernimmt er von seinem 25 Zentimeter längeren und nochmals 10 Zentimeter höheren Bruder Tiguan. Von dem stammt auch das T in der Modellbezeichnung; das Roc (von Rock, englisch für Fels) soll die tatendurstige Robustheit dieses Modells betonen. Genau in diesem Punkt sollte man als T-Roc-Interessent aber nicht zu viel erwarten. Denn mit der Geländetauglichkeit des kleineren Tiguan-Bruders ist es trotz praktisch identischer Antriebstechnik nicht weit her. Die Möglichkeiten begrenzt nicht etwa ein wenig wirksamer Allradantrieb oder ein zu langer erster Gang, sondern die Karosserie. Die hat Volkswagen vergleichsweise tief auf die MQB-Plattform (Modularer Quer-Baukasten) gesetzt. Das begrenzt die Bodenfreiheit auf 160 mm – typisch für ein Mini-SUV dieser Klasse. Konzernbruder Audi Q2 oder Konkurrenten wie Hyundai Kona oder Mini Countryman bieten kaum mehr. Der VW Tiguan mit seinen 190 mm Bodenfreiheit stolziert im Vergleich dazu fast durchs Gelände, wo der T-Roc längst knirschend aufsetzt. Das ist auch deshalb schlecht, weil wirksamer Schutz für die Unterseite des T-Roc auch gegen Aufpreis nicht lieferbar ist.
Als Zugfahrzeug ist der Allrad-T-Roc gut geeignet
Zieht was weg: Dank Anfahrkupplung im Ölbad dürfen Allrad-T-Roc bis zu 1,7 Tonen an den Haken nehmen.
Bild: Toni Bader / AUTO BILD
Ein reiner Schönwetter-Allradler also? Den Eindruck bestärkt ein prüfender Blick auf die Frontschürze. Die ist tief angebracht und obendrein schaufelartig ausgeformt. Bei unseren Versuchsfahrten in alpinem Schnee und im Gelände mussten wir uns deshalb mit äußerster Vorsicht vorantasten, um keine teuren Schäden an Bug und Unterseite zu provozieren. Das ist schon deshalb schade, weil man auf planem, aber rutschigem Untergrund sehr wohl das Potenzial des Allradantriebs erkennen kann. Der Allrad-T-Roc zieht auch bei Glätte souverän die alpinen Steigungen hoch. Auch das Anfahren klappte trotz der DSG-Automatik des Testwagens gut und mit nur einer Sekunde Denkpause an sehr steilen Anstiegen. Immerhin hat VW für den T-Roc eine belastbarere DSG-Variante mit Anfahrkupplung im Ölbad vorgesehen. Das knabbert wegen der Ölversorgung zwar minimal am Wirkungsgrad der gesamten Antriebseinheit, verspricht aber deutlich mehr thermische Reserven als die ebenfalls bei VW im Regal liegenden DSG-Versionen mit Trockenkupplung.Für diese Reserven ist man gerade im Anhängerbetrieb dankbar, weil bei mehrmaligen Anfahren am Berg mit Anhänger oder dem Rangieren eines Anhängers solche Anfahrkupplungen hohen Belastungen ausgesetzt sind. Dank des Ölbad-DSG gibt VW für alle T-Roc mit Allradantrieb 1,7 Tonnen Anhängelast unter allen Bedingungen frei; begrenzt auf 8 % Steigung sind es 1,9 Tonnen. Das ist in dieser Fahrzeugklasse gut.
Der neue Zweiliter-TSI ist kein Verbrauchswunder
Licht und Schatten: Der neue Zweiliter-TSI tritt kräftig an, gönnt sich aber mindestens 7,4 l/100 km.
Bild: Toni Bader / AUTO BILD
Derzeit gibt es zwei Allradversionen des T-Roc: einen 2.0 TDI-Turbodiesel mit 150 PS (lieferbar mit Schaltgetriebe oder DSG-Automatik) sowie den getesteten und stets mit DSG-Automatik kombinierten 2.0-TSI-Turbobenziner. Dieselartige 320 Nm Drehmoment produziert diese neue Anti-Downsizing-Maschine mit dem Code EA888 Gen.3B. Die Leistung ist elektronisch auf wenig spektakuläre 190 PS begrenzt, aber die steht bereits bei dieselartigen 4180 Touren zur Verfügung und fällt, anders als bei einem Diesel, nicht ab, wenn man den Motor höher dreht, sondern bleibt bis 6000 Touren konstant auf höchstem Niveau. An so einen Drosselbenziner muss man sich beim Fahren gewöhnen. Ein Ausdrehen der Gänge bringt kaum etwas. Das wurde zum Glück offenbar auch dem automatisierten DS-Getriebe via Programmierung beigebracht. Außer bei gnadenlosem Vollgas versucht der Motor stets mit niedrigen bis mittleren Drehzahlen auszukommen, um den Verbrauch im Zaum zu halten. Das kann er sich leisten, denn die Beschleunigung befriedigt trotzdem auch hohe Ansprüche. Die satten 320 Nm Motordrehmoment, aber auch das relativ geringe Fahrzeuggewicht von 1486 Kilogramm helfen dabei, sodass der T-Roc 2.0 TSI einen souveränen Fahreindruck hinterlässt. Der Motor reagiert zudem mit nur minimaler Turboverzögerung auf Gaspedalbewegungen, was dem ganzen Auto einen erfreulich munteren Charakter verleiht.
Und der Verbrauch? Ziemlich ernüchternd, denn trotz des konstruktiven Aufwands sind auch mit diesem Benziner keine Diesel-artigen Verbrauchswerte erreichbar. Die im Prospekt versprochenen 6,8 Liter/100 km haben wir selbst auf unseren Spar-Testfahrten nie erzielen können. Im realen Straßenverkehr waren 7,4 Liter/100 km das Minimum. Dabei darf man aber Tempo 120 nie überschreiten. Drehzahlen über 2500/min sind ebenso wie Kurzstreckenfahrten zu vermeiden. Fährt man zügiger, ergibt sich unser Testverbrauch von 8,2 Liter/100 km. Nutzt man auf der Autobahn zwischendurch auch die bei 216 km/h liegende Spitze aus, steigt der Verbrauchswert gleich auf 9,8 Liter/100 km.
Weitere Details zum T-Roc finden Sie in der Bildergalerie.
Fazit
von Martin Braun
Technisch gesehen ist der neue T-Roc ein 25 cm kürzerer und 10 cm flacherer Tiguan. Und deshalb ein richtig gutes Auto mit gutem Fahrwerk und gutem Antrieb – aber auch viel weniger nützlich, weil es weniger Laderaum, weniger Anhängelast und weniger Bodenfreiheit bietet. Dazu kommen der hohe Preis und – beim 2.0 TSI – der Verbrauch.
VW T-Roc im Test
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Das seit vielen Jahren angekündigte Golf-SUV – hier ist es. Der neue T-Roc ist mit 4,23 Meter Außenlänge tatsächlich nur so groß wie ein normaler VW Golf und damit genauso park- und rangierfreundlich.
Bild: Toni Bader / AUTO BILD
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Mit 1,57 Meter Höhe überragt der T-Roc einen Golf jedoch um 13 Zentimeter. Drei davon fließen in die erhöhte Bodenfreiheit mit ein, der Rest geht auf das Konto der Karosserie mit erhöhtem Dach und höherer Sitzposition.
Bild: Toni Bader / AUTO BILD
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Den Allradantrieb namens 4Motion übernimmt der T-Roc von seinem 25 Zentimeter längeren und nochmals 10 Zentimeter höheren Bruder Tiguan. Von dem stammt auch das T in der Modellbezeichnung; ...
Bild: Toni Bader / AUTO BILD
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... das Roc (von Rock, englisch für Fels) soll die tatendurstige Robustheit dieses Modells betonen. Genau in diesem Punkt sollte man als T-Roc-Interessent aber nicht zu viel erwarten, ...
Bild: Toni Bader / AUTO BILD
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... denn mit der Geländetauglichkeit des kleineren Tiguan-Bruders ist es trotz praktisch identischer Antriebstechnik nicht weit her. Die Möglichkeiten begrenzt nicht etwa ein wenig wirksamer Allradantrieb oder ein zu langer erster Gang, ...
Bild: Thomas Mueller / AUTO BILD
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... sondern die Karosserie. Die hat Volkswagen vergleichsweise tief auf die MQB-Plattform (Modularer Quer-Baukasten) gesetzt. Das begrenzt die Bodenfreiheit auf 160 mm – typisch für ein Mini-SUV dieser Klasse.
Bild: Thomas Mueller / AUTO BILD
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Der VW Tiguan mit seinen 190 mm Bodenfreiheit stolziert im Vergleich dazu fast durchs Gelände, wo der T-Roc längst knirschend aufsetzt. Das ist auch deshalb schlecht, weil wirksamer Schutz für die Unterseite des T-Roc auch gegen Aufpreis nicht lieferbar ist.
Bild: Thomas Mueller / AUTO BILD
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Ein reiner Schönwetter-Allradler also? Den Eindruck bestärkt ein prüfender Blick auf die Frontschürze. Die ist tief angebracht und obendrein schaufelartig ausgeformt. Bei unseren Versuchsfahrten in alpinem Schnee und im Gelände mussten wir uns deshalb mit äußerster Vorsicht vorantasten, um keine teuren Schäden an Bug und Unterseite zu provozieren.
Bild: Thomas Mueller / AUTO BILD
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Das ist schon deshalb schade, weil man auf planem, aber rutschigem Untergrund sehr wohl das Potenzial des Allradantriebs erkennen kann. Der Allrad-T-Roc zieht auch bei Glätte souverän die alpinen Steigungen hoch. Auch das Anfahren klappte trotz der DSG-Automatik des Testwagens gut und mit nur einer Sekunde Denkpause an sehr steilen Anstiegen.
Bild: Thomas Mueller / AUTO BILD
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Dank des Ölbad-DSG gibt VW für alle T-Roc mit Allradantrieb 1,7 Tonnen Anhängelast unter allen Bedingungen frei; begrenzt auf 8 Prozent Steigung sind es 1,9 Tonnen. Das ist in dieser Fahrzeugklasse gut.
Bild: Toni Bader / AUTO BILD
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Derzeit gibt es zwei Allradversionen des T-Roc: einen 2.0 TDI-Turbodiesel mit 150 PS (lieferbar mit Schaltgetriebe oder DSG-Automatik) sowie den getesteten und stets mit DSG-Automatik kombinierten 2.0-TSI-Turbobenziner.
Bild: Toni Bader / AUTO BILD
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Dieselartige 320 Nm Drehmoment produziert diese neue Anti-Downsizing-Maschine mit dem Code EA888 Gen.3B. Die Leistung ist elektronisch auf wenig spektakuläre 190 PS begrenzt, ...
Bild: Toni Bader / AUTO BILD
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... aber die steht bereits bei dieselartigen 4180 Touren zur Verfügung und fällt, anders als bei einem Diesel, nicht ab, wenn man den Motor höher dreht, sondern bleibt bis 6000 Touren konstant auf höchstem Niveau. An so einen Drosselbenziner muss man sich beim Fahren gewöhnen, ...
Bild: Thomas Mueller / AUTO BILD
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... ein Ausdrehen der Gänge bringt kaum etwas. Das wurde zum Glück offenbar auch dem automatisierten DS-Getriebe via Programmierung beigebracht. Außer bei gnadenlosem Vollgas versucht der Motor stets mit niedrigen bis mittleren Drehzahlen auszukommen, um den Verbrauch im Zaum zu halten.
Bild: Toni Bader / AUTO BILD
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Das kann er sich leisten, denn die Beschleunigung befriedigt trotzdem auch hohe Ansprüche. Die satten 320 Nm Motordrehmoment, aber auch das relativ geringe Fahrzeuggewicht von 1486 Kilogramm helfen dabei, ...
Bild: Toni Bader / AUTO BILD
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... sodass der T-Roc 2.0 TSI einen souveränen Fahreindruck hinterlässt. Der Motor reagiert zudem mit nur minimaler Turboverzögerung auf Gaspedalbewegungen, was dem ganzen Auto einen erfreulich munteren Charakter verleiht.
Bild: Toni Bader / AUTO BILD
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Und der Verbrauch? Ziemlich ernüchternd: Im realen Straßenverkehr waren 7,4 Liter/100 km das Minimum. Dabei darf man aber Tempo 120 nie überschreiten. Drehzahlen über 2500/min sind ebenso wie Kurzstreckenfahrten zu vermeiden.
Bild: Toni Bader / AUTO BILD
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Fährt man zügiger, ergibt sich unser Testverbrauch von 8,2 Liter/100 km. Nutzt man auf der Autobahn zwischendurch auch die bei 216 km/h liegende Spitze aus, steigt der Verbrauchswert gleich auf 9,8 Liter/100 km.
Bild: Toni Bader / AUTO BILD
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Der Tank fasst praxisgerechte 55 Liter, womit gut 650 Kilometer Reichweite drin sind. Das steigert die Reisetauglichkeit des T-Roc 2.0 TSI. Und so absolviert man lange Strecken zufrieden und auch entspannt. Dazu trägt der beachtliche Reisekomfort bei.
Bild: Toni Bader / AUTO BILD
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VW hat nicht an Dämmung gespart, sodass das Motorgeräusch auch bei flotter Fahrt dezent im Hintergrund bleibt. Der Geräuschpegel ist aber auch deshalb angenehm niedrig, ...
Bild: Toni Bader / AUTO BILD
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... weil die DSG-Automatik gut auf den gerade im unteren und mittleren Drehzahlbereich kräftigen Turbomotor abgestimmt ist und deshalb das Drehzahlniveau niedrig hält. So ist man bei gleichmäßigem Tempo 130 mit 2245 Touren unterwegs. Selbst bei 180 km/h sind es nur 3100 Umdrehungen. Da bleibt der Motor immer noch dezent im Hintergrund.
Bild: Tom Salt / AUTO BILD
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Die Fahrwerksabstimmung ist eine der Stärken des T-Roc und macht ihn erst recht zu einem vollwertigen Reisewagen. Denn hier darf man sich über einen gelungenen Kompromiss aus sicheren Fahr- und Lenkeigenschaften und ordentlichem Federungskomfort freuen.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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Die elektrische Servolenkung wirkt nicht übertrieben nervös und erfordert keine hohe Konzentration. Und der Federungskomfort leidet nur dann, wenn man der Optik wegen übertrieben große Räder montieren ließ. Die auf unseren Fotos sichtbaren 19-Zöller sind eindeutig solche übertrieben großen Räder.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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17- und 18-Zöller haben zwar kleinere Felgendurchmesser, gleichen dies aber durch Reifen mit höherer Seitenwand vollständig wieder aus, sodass sich Bodenfreiheit und Übersetzungsverhältnisse dadurch nicht ändern. Aber der Federungskomfort ändert sich. Vor allem auf kurzen Unebenheiten bringen kleinere Felgen deutlich mehr Komfort ins Auto.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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Im Innenraum können sich die Vornsitzenden nicht über Platzmangel beschweren; auch langbeinige Fahrer finden eine angenehme Position. Die liegt aufgrund der flacheren Bauweise des T-Roc 85 Millimeter niedriegr als im größeren Tiguan.
Bild: Toni Bader / AUTO BILD
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Im Fond sitzt man erstaunlich komfortabel, sodass vier Erwachsene auf große Fahrt gehen könnten.
Bild: Toni Bader / AUTO BILD
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Dafür reicht dann aber der eher knapp bemessene Gepäckraum (392-1237 Liter) nicht aus.
Bild: Toni Bader / AUTO BILD
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Prospekt und Preisliste des T-Roc zeigen das Bemühen von VW, ihrem Neuling einen flotten Auftritt zu verpassen, der den Eindruck von Betulichkeit vermeiden soll. Außer den üblichen Außenfarben für Wertverlust-Ängstliche gibt es deshalb auch kräftige Töne wie Goldgelb oder ein sattes Rot – gegen Aufpreis natürlich.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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Das Dach lässt sich zudem in Kontrastfarben lackieren: in Schwarz oder – für ganz Mutige – in Rot.
Bild: Toni Bader / AUTO BILD
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Ähnlich sieht es im Innenraum aus, wo Glanzschwarz, Mattgrau oder gar farbige Akzente in Goldgelb oder Orange dominieren.
Bild: Toni Bader / AUTO BILD
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Neben Dekoration wie einem teuren Spoilersatz (R-Line für 1705 Euro) bietet VW auch nütziche Aufpreisextras an: allen voran ein Notrad und sogar ein vollwertiges Ersatzrad.
Bild: Volkswagen AG
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Lichtstarke LED-Scheinwerfer sind zwar teuer (1045 Euro), machen die Nacht aber fast zum Tag.
Bild: Volkswagen AG
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Mit 1085 Euro ebenfalls teuer: das Sonderfahrwerk mit einstellbaren Stoßdämpfern. Je größer man die Räder wählt, desto nötiger sind diese Dämpfer, um noch einen Rest an Komfort zu retten.
Bild: Tom Salt / AUTO BILD
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Das Fazit von Martin Braun: "Technisch gesehen ist der neue T-Roc ein 25 cm kürzerer und 10 cm flacherer Tiguan. Und deshalb ein richtig gutes Auto mit gutem Fahrwerk und gutem Antrieb – aber auch viel weniger nützlich, weil es weniger Laderaum, weniger Anhängelast und weniger Bodenfreiheit bietet. Dazu kommen der hohe Preis und – beim 2.0 TSI – der Verbrauch."