Kompakt-SUVs mit Diesel

VW Tiguan, Renault Kadjar, Hyundai Tucson, Mazda CX-5: Test

Wer schlägt den Tiguan?

Im Vergleich der kompakten SUVs tritt der Renault Kadjar mit neuem Diesel an. Die starken Gegner: Hyundai Tucson, Mazda CX-5 und VW Tiguan.
Platz 1 mit 550 von 750 Punkten: VW Tiguan 2-0 TDI SCR DSG 4Motion. Geräumig, variabel, ausgewogen. Wirkt sehr ausgereift.
Platz 2 mit 527 von 750 Punkten: Mazda CX-5 Skyactive-D 150 AWD. Hat Stil, Platz und einen interessanten Motor. Topbremsen.
Platz 3 mit 516 von 750 Punkten: Hyundai Tucson 1.6 CRDi 4WD. Praktisch, solide, unaufgeregt. Kinderleichte Bedienung.
Platz 4 mit 501 von 750 Punkten: Renault Kadjar Blue dCi 140 4WD. Der neue Diesel tut ihm gut. Hat aber wenig Platz.
Platz zwei für den Tiguan. Das ist der aktuelle Rang des Tiguan in der Hitliste aller Neuzulassungen. Hinter dem Golf, aber vor Bestsellern wie Audi A4, Ford Focus, BMW X1 oder der Mercedes C-Klasse. Erstaunlich und ein klares Zeichen für die immer noch steigende Beliebtheit der SUVs bei uns. Die haben in diesem Jahr tatsächlich noch mal um 15,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr zugelegt, bisher.

Der neue Diesel tut dem Renault Kadjar richtig gut

Mit dem Facelift gibt es beim Kadjar auch eine neue Motor-Option: einen 1,7-Liter-Diesel mit 150 PS.

Der Tiguan (43.383 Autos) liegt zwar deutlich vorn, aber auch Hyundai Tucson (13.245) und Mazda CX-5 (10.880) verkaufen sich bestens. Der Renault Kadjar (7646) zuckelt hinterher, liegt mit Abstand hinter dem Schwestermodell Nissan Qashqai (11.529). Grund genug für ein Facelift. Frisch renoviert traf er im ersten Vergleich mit 1,3-Liter-Benziner auf Hyundai Tucson und Mazda CX-5, fuhr auf den dritten Platz. Letzter. Jetzt bekommt er eine neue Chance – mit frischem 1,7-Liter-Diesel. Dürfte besser passen. Hyundai Tucson und Mazda CX-5 sind wieder mit dabei – und jetzt auch noch der VW Tiguan. Alle mit Vierradantrieb. Den Tiguan gab es als Testwagen nur in Offroad-Version. Die leichte Geländeausrüstung inklusive des dann serienmäßigen 4Motion-Allrads und des DSG-Doppelkupplungsgetriebes steht ihm gut, kostet aber satte 5460 Euro mehr als der Trendline. Den Tucson-Diesel liefert Hyundai ab Sommer 2019 mit Mildhybrid-System aus. Hätten wir gern getestet – war zum Testzeitpunkt aber einfach noch nicht verfügbar.
Das Fazit von Dirk Branke: "Der Renault gewinnt mit dem neuen, gelungenen Diesel deutlich an Qualität – für einen besseren Platz reicht es aber trotzdem nicht. Hyundai, Mazda und vor allem VW haben einfach mehr Platz, größere Kofferräume und bieten auch mehr Komfort." Alle Details zum Test gibt es in der Bildergalerie.

Kompakt-SUVs mit Diesel

Hyundai Tucson Mazda CX-5 Renault Kadjar VW TiguanHyundai TucsonVW Tiguan

Autoren: , Dennis Heinemann

Stichworte:

SUV

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