Toyota will bis zum Jahr 2050 CO₂-neutral werden. Um das zu erreichen, setzt die Marke bei ihren Fahrzeugen auf einen Antriebsmix. Ganz vorne stehen die E-Autos: 2026 sollen schon fünf rein elektrisch getriebene Fahrzeuge im Portfolio sein, mit den Transportern und Nutzfahrzeugen sind es sogar zehn Modelle. Toyota setzt schon lange auf Hybridisierung, also Hybride und Plug-in-Hybride, aber auch auf Wasserstoff (Brennstoffzelle wie Verbrenner) und E-Fuels. Mit dem Kürzel "beyond Zero" zeigt Toyota sein Streben nach lokaler Emissionsfreiheit. Nach neuesten Plänen wird diese Nomenklatur aber nicht fortgeführt, das kleinere SUV bZ3X wird nur in China verkauft, nach Deutschland kommt dagegen der vollelektrische Urban Cruiser.
Mitte 2022 kamen die ersten bZ4X zu den Händlern in Deutschland, zum Modelljahrgang 2024 wurden erste technische Neuerungen herausgebracht. Im Sommer 2025 stellten die Japaner das erste Facelift vor, es ist seit Herbst bestellbar.
Der Toyota bZ4X ist als SUV im D-Segment angesiedelt. Mit dem Facelift soll das Elektro-SUV neue Käuferschichten erschließen und noch attraktiver werden.
Ab 2026: Crossover-Kombi bZ4X Touring
Toyota baut seine Elektro-Palette weiter aus und öffnet nun die Auftragsbücher für den bZ4X Touring, der 2025 vorgestellt wurde. Neben der Länge (plus 14 Zentimeter) wächst auch der Kofferraum auf ein Fassungsvermögen von 669 Litern an – das sind gut 200 Liter mehr als beim SUV-Coupé bZ4X. Mit bis zu 380 PS ist der bZ4X Touring das leistungsstärkste elektrische Toyota-Modell. Ab Mai 2026 soll er bei den Händlern in Deutschland stehen.
Mit Allrad ist der bZ4X Touring der stärkste Elektro-Toyota.
Bild: Toyota
Übrigens: Auf dem amerikanischen Markt wird das Modell unter dem Namen bZ Woodland vermarktet. Außerdem hat es einen technischen Bruder: Der Subaru E-Outback übernimmt neben der Motorisierung auch weitgehend die äußere und innere Optik und soll ebenfalls dieses Jahr auf den europäischen Markt kommen.
Aktuelle Listenpreise
Auf einen Blick: Hier finden Sie die Preise für alle neu verfügbaren Fahrzeuge.
Für einen begrenzten Zeitraum senkt Toyota den Preis der Einstiegsvariante des bZ4X deutlich. Bis Ende März ist das Elektro-SUV in der Basisausstattung Comfort ab 39.990 Euro erhältlich, danach gilt wieder der reguläre Einstiegspreis von 42.990 Euro. In der Version Comfort leistet der Fronttriebler 167 PS.
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Mit der nächsthöheren Ausstattung Teamplayer zieht auch die Leistung an: 224 PS kommen weiterhin über die Vorderräder auf die Straße, die Preise starten bei 47.990 Euro. Die 343 PS starke Allradvariante ist ebenfalls als Teamplayer erhältlich und steht ab 50.990 Euro in der Liste. Die Topausstattung Lounge kostet mindestens 52.990 Euro und ist an das 224-PS-Modell gekoppelt.
Bestellstart für Schwestermodell bZ4X Touring
Seit Anfang Februar ist der bZ4X Touring bestellbar – ein an das SUV angelehnter Crossover-Kombi. Den Einstieg bildet die aus dem SUV bekannte 224-PS-Motorisierung in der Ausstattung Teamplayer, die Preise starten bei 49.990 Euro.
Die allradgetriebene Variante mobilisiert 380 PS. Ab 55.000 Euro steht damit das leistungsstärkste elektrische Serienmodell von Toyota in der Preisliste.
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Der elektrische bZ4X führt die kantige SUV-Designsprache fort
Der bZ4X steht auf Toyotas e-TNGA-Plattform für Elektrofahrzeuge. Der Crossover führt die kantige Designsprache der Toyota-SUV fort. Durch die schwarze Kontrastlackierung an Dach und Kotflügeln wirkt er deutlich bulliger. Die Heckscheibe fällt flacher ab als bei anderen Modellen, insgesamt baut der bZ4X 35 Millimeter niedriger auf als der RAV4.
Beim Facelift schärft Toyota das Design dezent nach. Eine neue "Hammerhead"-Lichtleiste markiert die Front zwischen rechtem und linkem Kotflügel, die eigentlichen, kaum kinderfaustgroßen Scheinwerfer liegen vor den Radläufen, die jetzt schwarz lackiert sind. Am vorderen Stoßfänger wurden die Lufteinlässe für besseren Luftfluss optimiert. Zum Erkennen der optischen Maßnahmen, muss man genau hinschauen.
Bei ähnlichen Karosserie-Dimensionen bietet der bZ4X dank eines um 160 Millimeter längeren Radstands merklich mehr Platz als der RAV4.
Die Abmessungen auf einen Blick (bZ4X):
Länge: 4690 mm
Breite: 1860 mm
Höhe: 1650 mm
Radstand: 2850 mm
Kofferraumvolumen: 452 l
max. Anhängelast: 750 kg / als AWD 1500 kg
bZ4X Touring: SUV-Coupé bekommt einen Kombi-Bruder
Der größte Unterschied zwischen dem neuen Kombi und dem SUV-Coupé zeigt sich – wenig überraschend – am Heck. Dank der steiler gezeichneten Partie fällt der Kofferraum deutlich großzügiger aus. Dazu trägt auch das Längenplus von 14 Zentimetern bei, außerdem legt der Touring zwei Zentimeter in der Höhe zu. Radstand und Breite bleiben hingegen unverändert.
Der bZ4X Touring bietet deutlich mehr Laderaum als das SUV.
Bild: Toyota
Überraschend: Das Heckdesign ist keine bloße Abwandlung des bZ4X, sondern eigenständig gestaltet. Es wirkt konservativer, die Rückleuchten fallen weniger ausladend aus als beim SUV-Coupé. Stattdessen prägen ein durchgehendes LED-Band und ein matt-silbernes Element in der Schürze das Bild, das einen Unterfahrschutz andeuten soll.
Ein weiterer markanter Unterschied zeigt sich an den Radhäusern: Hier trägt der Touring große schwarze Kunststoffbeplankungen, während diese beim SUV-Coupé seit dem Facelift schwarz lackiert sind. Eine serienmäßige Dachreling in Schwarz sowie robust gestaltete Stoßfänger unterstreichen den zusätzlichen Outdoor-Charakter des bZ4X Touring.
Die Abmessungen auf einen Blick (bZ4X Touring):
Länge: 4830 mm
Breite: 1860 mm
Höhe: 1670 mm
Radstand: 2850 mm
Kofferraumvolumen: 669 l
max. Anhängelast: 750 kg/als AWD 1500 kg
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… ist die 380 PS starke Allradversion des neuen bZ4X Touring. Darunter rangiert eine Variante mit der bereits aus dem bZ4X bekannten 224-PS-Motorisierung und Frontantrieb. Beide Versionen erhalten eine mit 74,7 kWh geringfügig größere Batterie als das SUV-Coupé.
Im Gegensatz zum gelifteten bZ4X steht der neue Touring allerdings noch nicht bei den Händlern. Die Markteinführung ist für Mai 2026 vorgesehen, bestellbar ist das Modell bereits.
Facelift verspricht über 550 km Reichweite
Mit dem Facelift hat Toyota den Antrieb des bZ4X überarbeitet – mit dem Ergebnis spürbar gestiegener Reichweiten. Seit Herbst 2025 stehen drei Antriebskombinationen zur Wahl. Neu im Programm ist die 167-PS-Variante mit kleinerem Akku, die das Angebot nach unten abrundet. Am oberen Ende markiert die 343 PS starke Allradversion die Leistungsspitze – inklusive einer Anhängelast von bis zu 1500 Kilogramm.
Hier die neuen Antriebe:
57,7-kWh-Batterie, 167 PS, Frontantrieb
73,1-kWh-Batterie, 224 PS, Frontantrieb
73,1-kWh-Batterie, 343 PS, Allradantrieb
Die Top-Variante mit Frontantrieb verspricht eine Reichweite von bis zu 569 Kilometer (WLTP), die Doppelmotorvariante AWD mit 18-Zoll-Rädern soll bis zu 516 km weit kommen.
Ähnlich wie beim Hyundai Ioniq 5 lässt sich die Reichweite optional durch Solarpaneele anstelle des Panoramadachs erhöhen. Mit einer Ladeleistung von bis zu 150 kW soll sich der Japaner in rund 28 Minuten von 10 auf 80 Prozent aufladen lassen. Neu im Zuge des Facelifts ist zudem eine Funktion zur Vorkonditionierung der Batterie, die die Ladeleistung weiter optimieren soll.
Die technischen Daten im Überblick:
Die technischen Daten im Überblick:
bZ4X FWD (167 PS)
bZ4X FWD / bZ4X Touring FWD (224 PS)
bZ4X AWD (343 PS)
bZ4X Touring AWD (380 PS)
Motor
E-Motor vorne
E-Motor vorne
E-Motor vorne + hinten
E-Motor vorne + hinten
Leistung
167 PS (123 kW)
224 PS (165 kW)
343 PS (252 kW)
380 PS (280 kW)
max. Drehmoment
268 Nm
268 Nm
338 Nm
338 Nm
Antrieb
Front
Front
Allrad
Allrad
Höchstgeschwindigkeit
140 km/h
160 km/h
160 km/h
180 km/h
0-100 km/h
8,6 s
7,4 s (Touring: 7,2 s)
5,1 s
4,4 s
Batteriekapazität (netto)
54 kWh
69 kWh (Touring: 71 kWh)
69 kWh
71 kWh
Ladeleistung
150 kW
150 kW
150 kW
150 kW
Reichweite nach WLTP*
444 km
569 km (Touring: 591 km)
516 km
479-528 km
Verbrauch nach WLTP*
13,9 kWh/100 km
13,9–14 kWh/100 km
14,5 kWh/100 km
15,3–16,6 kWh/100 km
So wurde der Vorgänger angetrieben
Den bZ4X vor dem Facelift gab es mit zwei Antriebsoptionen: Front- oder Allradantrieb, jeweils kombiniert mit einer 71,4 kWh großen Batterie. Die Allradversion kommt laut Toyota auf eine Reichweite von bis zu 461 Kilometern, mit Frontantrieb sollen bis zu 513 Kilometer möglich sein. Diese Info ist allerdings nur für Gebrauchtwagenkäufer interessant, denn seit Sommer 2025 ist nur noch das Facelift im Handel.
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Neu mit dem Facelift: ein komplett modernisierter Innenraum. Dreh- und Angelpunkt ist das neue 14-Zoll-Multimediadisplay. In der bekannten Kombination aus Touchen und Drücken lassen sich die gewünschten Funktionen bedienen.
Auch mit dem Facelift gibt es den Toyota bZ4X weiterhin in drei Ausstattungen. Die Basis nennt sich "Comfort": Die Ausstattung ist umfangreich, unter anderem gibt's LED-Scheinwerfer, Rückfahrkamera, elektrische Außenspiegel, schlüssellosen Zugang per Smart Key, Zwei-Zonen-Klima und Wärmepumpe. Ein Wärmetauscher soll die DC-Ladezeiten besonders bei kühlen Außentemperaturen verkürzen.
Aufgeräumtes Cockpit im bZ4X nach dem Remake: Das Lenkrad hat jetzt zwei Paddel für die vierstufige Rekuperation. Über der Mittelkonsole thront der neue große 14-Zoll-Monitor, darunter zwei Induktionsschalen für Handys, darüber der digitale Rückspiegel.
Bild: Toyota
Die Software des Serien-Navis (arbeitet mit Clouddaten) hat Toyota bereits mit einem früheren Update überarbeitet. Der Fahrer erfährt nun direkt bei der Routenplanung, wann und wo die Batterie nur noch zu 50 bzw. 20 Prozent gefüllt ist. Ladesäulen werden selbstverständlich direkt mit vorgeschlagen und können eingeplant werden.
Die beliebteste Ausstattung heißt "Teamplayer". Hier sind zusätzlich Matrix-LED-Scheinwerfer, beheizbare Frontscheibe, elektrische Heckklappe und 360-Grad-Kamera immer an Bord. Die Vollausstattung heißt "Lounge" und kommt unter anderem mit neuer Heizung für den Fußraum, Sitzheizung hinten, belüfteten Vordersitzen und intelligentem Parksystem.
Mit dem bZ4X kam das neueste "Safety Sense"
Mit dem bZ4X wurde die dritte Generation von "Toyota Safety Sense" eingeführt. Ein engmaschiges Netz aus Assistenz- und Sicherheitssystemen soll dank neuer Funktionen noch mehr Schutz bieten. Ein erweitertes "Pre-Collision-System" erkennt entgegenkommende oder einscherende Fahrzeuge, passt die Geschwindigkeit entsprechend an und leitet notfalls ein Bremsmanöver ein. Um dabei immer auf dem aktuellsten Stand zu bleiben, kann sich die Software mittels "Over-the-Air"-Updates kontinuierlich aktualisieren.
bZ4X Touring orientiert sich am SUV
Der bZ4X Touring übernimmt weitgehend den Innenraum des bZ4X. Allerdings entfällt hier die Basisausstattung Comfort, es bleibt also – zumindest vorerst – nur die Wahl zwischen Teamplayer und Lounge.
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Erste Fahrt: besseres Fahrwerk, direktere Lenkung, viele Details optimiert
Bei der ersten Fahrt zeigte sich das spürbar verbesserte Fahrwerk: Die Testfahrt führte in die Berge, über kurvenreiche, nicht immer perfekte Straßen und über gut ausgebaute Landstraßen. Auch die Lenkung, so der erste Eindruck, gibt im neuen bZ4X bessere Rückmeldungen an den Fahrer.
Das neu konstruierte Fahrwerk – Federung und Dämpfung wurden überarbeitet – lässt das mittlere SUV noch einen Tick exakter fahren – es fühlt sich auf der Straße fließender an. Erst bei groben Unebenheiten auf der Fahrbahn melden sich die Räder bei den Insassen zu Wort, geben deutliche Rückmeldung. Auf Schnellstraßen schnürt der bZ4X exakt daher, der Abrollkomfort ist hervorragend.
Mit größerem 14-Zoll-Zentralmonitor und direkterer Nutzerführung lässt sich der Toyota bZ4X besser bedienen – allerdings muss man Rekuperationspaddel mögen.
Bild: Toyota Motor Corporation
Das verbesserte Fahrwerk macht sich insbesondere in engen, schnell gefahrenen Kurven bemerkbar, die das getestete Frontantriebsmodell mit 224 PS dynamisch, wenn auch etwas widerwillig meistert. "So will das Auto nicht gefahren werden", kommentierte mein Beifahrer das trocken. Rollt man ruhiger und fließender, profitiert man von der verbesserten Dämmung und den Schallschutzscheiben (Windschutzscheibe und vordere Seitenfenster) – von draußen dringt neben dem Fahrgeräusch nur ein leises Rauschen nach drinnen.
Deutlich agilere Beschleunigung
Auch in puncto Beschleunigung machen sich die 20-Mehr-PS gegenüber dem Vorgänger bemerkbar, der neue bZ4X – als Frontantriebsmodell mit 224 PS – sprintet spürbar agiler los. Sein stärkerer Bruder, dessen Allradantrieb in Zusammenarbeit mit Subaru entstand, dürfte noch deutlich schneller nach vorne gehen: Er ist mit 343 PS nun der zweitstärkste Toyota-Pkw (nach den GR-Modellen) und sprintet von null auf hundert in gerade mal 5,1 Sekunden. Alle Frontmotoren entwickeln ein Drehmoment von 269 Nm, beim AWD steuert der Hinterradmotor zusätzlich 170 Nm hinzu.
Toyota bZ4X Facelift: Fahrbericht
So fährt der frische Toyota bZ4X
Bild: Auto Bild
Griffige, geradlinig verzögernde Bremsen
Tadellos zeigte sich auch das Bremsverhalten: Beim scharfen Testbremsen von Tempo 60 auf 10 packen die vier belüfteten Scheibenbremsen standfest zu, verzögern schnell und perfekt unspektakulär.
Der Facelift-bZ4X fährt sich als Fronttriebler präziser, ist sparsamer und kräftiger. Neu: Ein Einstiegsauto mit kleinem Akku, die Allradversion erstarkt deutlich. Kurz: Das Familien-SUV wird spürbar besser.
Auch wenn das Facelift äußerlich zurückhaltend ist, bekommt der bZ4X ein umfassendes Update. Insbesondere mit den neuen Antriebsvarianten hält Toyota das SUV auf Stand und damit wettbewerbsfähig.
Mit dem Update hat Toyota den bZ4X in vielerlei Hinsicht verbessert: Nicht nur in den technischen Abteilungen Reichweite, Power und Ladezeit, sondern auch beim Fahren: Präzise gleitet das Elektro-SUV über die Straße, die bessere Geräuschdämpfung hält den Lärm draußen. Neu ist eine Einstiegsversion mit kleinerem Akku zum günstigeren Preis. Die Kraft des Fronttrieblers mit größerem Akku wächst auf 224 PS, das Allradmodell wiederum ist bärenstark. Kurz: Toyota fächert das Angebot beim geräumigen SUV für viele Autofahrer-Bedürfnisse auf – ernsthaft fordert der neue bZ4X die Konkurrenz aus Korea und Europa heraus.
Diese Reise wurde unterstützt von Toyota. Unsere Standards zu Transparenz und journalistischer Unabhängigkeit finden Sie unter go2.as/unabhaengigkeit.
Toyota bZ4X
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Mit dem bZ4X bietet Toyota seit 2022 sein erstes reines Elektroauto an. Ende 2025 kommt nun das umfassend überarbeitete Facelift heraus: mit einem größeren sowie einem kleineren Akku, kräftigeren Motoren und mehr Reichweite. AUTO BILD-Redakteur Matthias Brügge ist das Facelift vom bZ4X das erste Mal gefahren.
Bild: Daniela Loof
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Bei der ersten Fahrt zeigte sich das spürbar verbesserte Fahrwerk auf bergigen, nicht immer topfebenen Straßen wie auch auf gut ausgebauten Landstraßen. Auch die Lenkung gibt eine bessere Rückmeldung an den Fahrer. Das neu konstruierte Fahrwerk – Federung und Dämpfung wurden überarbeitet – macht das mittlere SUV beim Fahren noch einen Tick exakter – es fühlt sich auf der Straße fließender an.
Bild: Daniela Loof
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in puncto Beschleunigung machen sich die 20-Mehr-PS gegenüber dem Vorgänger bemerkbar, der neue bZ4X – als Frontantriebsmodell mit 224 PS – sprintet spürbar agiler los.
Bild: Daniela Loof
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Toyota bZ4X Facelift
Was heißt bZ4X? "bZ" steht für "beyond Zero", also "unter null", wobei es um Emissionsfreiheit geht. Die "4" symbolisiert die mittlere Größe des Autos, auch "D-Segment" genannt. Das X steht für die Crossover-Gestalt und den elektrischen Antrieb. Das Facelift kommt umfassend modernisiert daher: An der Front läuft das neue "Hammerhead"-Lichtband an der Vorderkante entlang, die kinderfaustgroßen Scheinwerfer rücken an die Radläufe.
Bild: AUTO BILD / Matthias Brügge
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Die Silhouette des bZ4X bleibt, sichtbar ist diese Änderung: Die großzügig umrissenen Radläufe, zuvor aus unlackiertem schwarzen Kunststoff, tragen jetzt eine schicke Lackierung aus schwarzem Klavierlack.
Bild: AUTO BILD / Matthias Brügge
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Der neue bZ4X steht auf Toyotas e-TNGA-Plattform für Elektrofahrzeuge, die auch Subaru nutzt. Der Antrieb für die Allradversion wurde in Zusammenarbeit mit den 4-WD-Experten konstruiert.
Bild: AUTO BILD / Matthias Brügge
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Enge, schnell gefahrenen Kurven meistert das getestete Frontantriebsmodell mit 224 PS dynamisch, wenn auch etwas widerwillig. "So will das Auto nicht gefahren werden", kommentierte der Beifahrer auf der Testfahrt diese Fahrweise trocken.
Bild: AUTO BILD / Matthias Brügge
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Die Heckpartie bleibt weitgehend unverändert. Schmale LED-Bänder signalisieren: Hier ist der bZ4X zu Ende. Neu dagegen ist der Schriftzug "BEV" – Battery Electric Vehicle – am unteren Rand der elektrisch betriebenen Heckklappe.
Bild: AUTO BILD / Matthias Brügge
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Die Ladeklappe sitzt weiterhin auf der straßenseitigen, also linken Seite des Autos. Mit dem Facelift hat Toyota die Plastikabdeckung des Typ-2-Steckers eingespart. Unter dem Blech erlaubt der neue 22-kW-Wechselrichter jetzt schnelles Wechselstromladen. Beim schnellen Gleichstromladen sinkt die Ladezeit von 10 auf 80 Prozent auf 28 Minuten.
Bild: AUTO BILD / Matthias Brügge
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Seit dem Marktstart hat Toyota vom bZ4X rund 150.000 Exemplare verkauft – es ist laut Toyota das drittmeistverkaufte Modell seiner Klasse. Das Facelift soll das Elektro-SUV auf dem Stand der Zeit halten und für Kunden noch attraktiver machen. In 2026 will Toyota in Deutschland 3500 Exemplare verkaufen, so der Plan. Die ersten Exemplare des aufgefrischten bZ4X werden im Januar 2026 in Deutschland ausgeliefert.
Bild: Toyota
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AUTO BILD-Redakteurin Lena Trautermann warf Mitte 2025 den ersten Blick auf das Facelift des bZ4X
Bild: Toyota
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Mit dem Facelift wurde das Design dezent nachgeschärft und die Aerodynamik optimiert, gerade am Unterboden und den Radläufen. Die Lärmschutzverglasung vorne dämmt das Geräuschniveau im Innenraum.
Bild: Toyota
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Neben der Silhouette bleiben die großzügigen Platzverhältnisse im Innenraum erhalten.Der bZ4X ist mit verbrauchsoptimierten 18-Zoll-Rädern wie auch stylischen 20-Zöllern zu ordern.
Bild: Toyota
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Hier der komplett überarbeitete Innenraum: Neues Herzstück ist das 14-Zoll-Multimediadisplay.
Bild: Toyota
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"Auch wenn das Facelift äußerlich zurückhaltend ist, bekommt der bZ4X ein umfassendes Update. Insbesondere mit den neuen Antriebsvarianten hält Toyota das SUV auf Stand und damit wettbewerbsfähig", so das erste Fazit von Lena Trautermann.
Bild: Toyota
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Die Charakteristik des Vorfacelift übernimmt auch das aktuelle Modell: Die Heckscheibe fällt flacher ab als bei anderen Modellen, insgesamt baut der bZ4X 35 Millimeter niedriger auf als der RAV4. Bei ähnlichen Karosserie-Dimensionen bietet er dank eines um 160 Millimeter längeren Radstands merklich mehr Platz als der RAV4 – das kommt vor allem den Passagieren der Rückbank zugute.