Dacia Duster (2018): Vorstellung, Test, Preis
Zweite Generation des Günstig-SUVs
Neue Renault, Dacia und Alpine (2019, 2020, 2021)
Die Dieselmotoren des Dacia Duster bekommen eine Leistungsspritze und eine modernere Abgasreinigung. AUTO BILD hat alle Infos!
- Andreas Huber
- Elias Holdenried
- Katharina Berndt
- Dirk Branke

Der Duster bekommt mit der neuen Generation eine markantere Front mit größerem Unterfahrschutz.
Bild: Angelika Emmerling
Video: Dacia Duster (2017)
So fährt sich der Duster
Video: Dacia Duster (2017)
So fährt sich der Duster

AUTO BILD konnte sich auf der IAA bereits einen ersten Eindruck vom Interieur des Duster verschaffen.
Bild: Jan Götze / Auto Bild

Erster Eindruck bei der Testfahrt: Im Cockpit des Duster geht es mittlerweile deutlich leiser zu.
Bild: Angelika Emmerling

Vor allem die Sicherheit der Passagiere wurde deutlich verbessert.
Bild: Renault Group
Nur ein paar Monate nach der Markteinführung des aktuellen Duster spendiert Dacia zwei neue Dieselmotoren, die künftig den Namen "Blue dCi" tragen. Der neue Basisdiesel dCi 95 leistet jetzt mit 95 Pferdestärken und 240 Newtonmetern fünf PS und 30 Nm mehr als sein Vorgänger. Auch der stärkere Diesel (dCi 115) bekommt eine Fünf-PS-Leistungsspritze, entwickelt jetzt 115 PS. Die Leistungssteigerungen wurden unter anderem mit Hilfe eines höheren Einspritzdrucks erreicht. Dadurch soll sich bei beiden Motorisierungen der Sprint von null auf hundert um über eine Sekunde verkürzen. Der Normverbrauch wird weiterhin für beide Diesel mit 4,4 Liter angegeben. Wichtige Neuerung: Beide Diesel sind jetzt mit einem SCR-Kat und AdBlue-Abgasreinigung ausgestattet. So soll der Schadstoffausstoß reduziert werden.
Des Weiteren wird der Duster mit zwei Benzinern (SCe 115 und TCe 125) angeboten. Der kleinere SCe 115 ist später auch mit Flüssiggasantrieb erhältlich. Der stärkste Diesel beziehungsweise Benziner ist wahlweise auch mit Allradantrieb erhältlich. Das Doppelkupplungsgetriebe EDC ist ausschließlich für den Top-Diesel dCi 115 bestellbar, mit Allrad ist der Selbstzünder nur mit Handschalter erhältlich. Der neue Duster startet mit Frontantrieb ab 11.290 Euro. Mehr Extras gibt es in der Ausstattungslinie "Comfort" für 13.500 Euro. Die Allradmodelle haben einen Einstiegspreis von 15.400 Euro in der Basis. Top-Modell der Duster-Baureihe ist der "Prestige" ab 15.950 Euro.

Bild: Toni Bader / AUTO BILD
Kurz nach der Markteinführung bestellte AUTO BILD einen 1.5 dCi 110 4WD Prestige zum 100.000-Kilometer-Dauertest, das Ergebnis: Note 4. Nach 33.000 Kilometern musste das Getriebe ersetzt werden, später kamen noch eine kaputte Tankanzeige, ein wackeliges Fahrersitzgestell und ein defekter Kupplungsnehmerzylinder dazu. Unser Kummerkasten bestätigt diesen Eindruck, viele Duster-Besitzer klagen über Motor- oder Getriebeschäden beim dCi 110. Beim TÜV fallen vor allem Mängel auf, die von schlechter Wartung zeugen: defekte oder falsch eingestellte Scheinwerfer und defekte Abgasanlagen.
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