Grafik Rußpartikel bei Benzinern

Euro 6 für Benziner

— 25.11.2011

Lizenz zum Rußen

Rußpartikel – nur ein Problem von Dieseln? Von wegen. Benzin-Direkteinspritzer sind offenbar noch viel schlimmer. Und sie könnten um die ab 2015 geltende Euro-6-Norm zunächst herumkommen.

Benzin-Direkteinspritzer (DI) haben ein Rußproblem. Eine Prüfstandsmessung des ADAC mit VW Golf 1.2 TSI und BMW 116i ergab, dass sie ein Vielfaches der für Diesel zulässigen Partikelzahl in die Luft blasen. Die Euro 6-Norm, die ab 2015 gilt, wird deshalb erstmals auch für Benziner einen Grenzwert für Rußpartikel enthalten. Über die zulässige Partikelzahl streitet die EU-Kommission noch. Sie könnte zu einer Lizenz zum Rußen werden: Die europäischen Autohersteller streben eine Übergangszeit von drei Jahren an, in der Benziner zehnmal mehr Partikel ausstoßen dürfen als Diesel.

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Diese Werte könnten auch ohne Partikelfilter erreicht werden – der kostet schließlich Geld. Für den Umwelt- und Verkehrsexperten Axel Friedrich eine Katastrophe: "Für Gesundheit darf es keine Übergangsregelungen geben."

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